Angesichts der Bedenken hinsichtlich Geldwäsche haben die russischen Behörden beschlossen, im Umgang mit Kryptowährungen den Empfehlungen der Financial Action Task Force (FATF) zu folgen.
Die Entscheidung wurde von Pavel Livadny, demdent des föderalen Finanzüberwachungsdienstes des Landes, getroffen. Durch diese Entscheidung werden Kryptowährungen und alle damit verbundenen Vermögenswerte und Geschäfte der Willkür der FATF ausgeliefert.
Anfang dieser Woche berichtete ein russisches Medienunternehmen außerdem, dass ein hochrangiger russischer Regierungsbeamter globale Standards gegen Geldwäsche durch Kryptowährungen fordert.
Russland ist aufgrund der extrem niedrigen Temperaturen ein Paradies für Krypto-Miner, doch die Regierung zögert, einen freien Geschäftsverkehr im Land zuzulassen, was viele Bedenken hervorruft, allen voran die Geldwäsche.
Anfang dieses Monats deutete auch ein russischer Beamter an, dass die Regierung noch keine Entscheidung über das Schicksal der Währungen getroffen habe und dass der Schritt, die FATF einzuführen, vielversprechend für Miner und Krypto-Unternehmen sei.
Die FATF ist eine internationale Organisation mit 37 Mitgliedern, die sich insbesondere nach dem Anstieg terroristischer Aktivitäten weltweit mit der Bekämpfung der Geldwäsche befasst.
Die russische Regierung hat alle Börsen, Unternehmen und Händler angewiesen, sich dem offiziellen Netzwerk unter Rosfinmonitoring anzuschließen.
Diese Registrierungsregel gilt für mittlere und große Unternehmen mit Investitionen von über 9000 US-Dollar, sofern keine entsprechende Gesetzgebung existiert.
Livadny warnte jedoch im Vorfeld, dass strenge Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche den Empfehlungen der FATF folgen würden.
Diese Entwicklung lässt vermuten, dass der von Putin geforderte Gesetzentwurf zur Regulierung digitaler Vermögenswerte irgendwann im Jahr 2019 in Kraft treten wird.
Russland führt FATF für Krypto-Regulierungen ein