Ripple kooperiert mit MoneyTap, um 20 Banken zu verbinden

Zusammenfassung (TL;DR)
- Ripple Labs schließt Investition in SBI Holdings-Tochtergesellschaft ab.
- MoneyTap möchte noch vor Jahresende 20 japanische Banken anbinden.
Ripple Labs, das in San Francisco ansässige Zahlungsunternehmen, hat offiziell eine Investition in MoneyTap, eine Tochtergesellschaft von SBI Holdings, abgeschlossen. Damit endet ein Prozess , der bereits im Oktober 2020 begonnen hatte und in dem beide Unternehmen die Entwicklung neuer Funktionen und Dienstleistungen zum Ziel hatten, um die stetig wachsende Nutzerzahl der App besser zu bedienen.
Aufgrund dieser neuen Entwicklung werden Eric van Miltenburg und Emi Yoshikawa, beide Direktoren bei Ripple, dem MoneyTap-Team beitreten. Das japanische Unternehmen hat neben dem Krypto-Unternehmen noch 38 weitere Aktionäre.
MoneyTap will noch vor Jahresende 20 Banken anbinden
Bis Ende des Jahres soll die von Ripplebetriebene MoneyTap-App 20 Bankinstitute anbinden. Aktuell plant die App, bis Ende des nächsten Monats drei Banken anzuschließen.
Es wird erwartet, dass die App im Laufe der Zeit auch strenge KYC-Prozesse (Know Your Customer) einführt. Dieser KYC-Prozess basiert auf einer biorecognitiven digitalendent. Dies dient dazu, möglichen regulatorischen Anforderungen im Zusammenhang mit der App-Nutzung gerecht zu werden.
Das übergeordnete Ziel von MoneyTap ist die Registrierung aller Mitglieder des Japan Bank Consortiums. Die App wurde 2016 in einer gemeinsamen Partnerschaft zwischen Ripple Labs und SBI Holdings entwickelt.
Japan ist einer der größten Märkte von Ripple
Ripple hat den japanischen Markt als geschäftsfreundlich empfunden, da die Behörden klargestellt haben, dass der native Token von Ripple, XRP, nicht als Wertpapier anerkannt wird.
Laut einem Bericht erklärte die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA), dass der XRP Token die Kriterien für ein Wertpapier gemäß japanischem Recht nicht erfülle. Die Behörde stellte klar, dass sie den Token stattdessen als Krypto-Asset einstuft.
Dies ist eine der möglichen Verteidigungsstrategien, die Ripple in seinem Rechtsstreit mit der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) anwenden würde. Das Unternehmen hat zudem die Möglichkeit eines Umzugs seines Hauptsitzes in dieses asiatische Land aufgrund der dortigen Rechtslage ins Gespräch gebracht.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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