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Ripple prägt 25 Millionen RLUSD-Token

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai
3 Minuten Lesezeit
Ripple prägt 25 Millionen RLUSD-Token.
  • Ripple erweitert das RLUSD-Angebot mit einer Token-Prägung im Wert von 25 Millionen US-Dollar auf Ethereumund verdoppelt damit seine Marktkapitalisierung in weniger als zwei Monaten auf 169,5 Millionen US-Dollar.
  • Dubai erteilt Ripple eine DFSA-Lizenz, die es dem Unternehmen ermöglicht, regulierte Kryptozahlungen in den VAE, Singapur und Irland anzubieten.
  • Der CTO Ripple bestätigt die Einhaltung des GENIUS Act durch RLUSD, wodurch Transaktionsumkehrungen und das Einfrieren von Vermögenswerten gemäß den gesetzlichen Vorgaben ermöglicht werden.

Das Blockchain-Unternehmen und der Stablecoin-Emittent Ripple hat in den vergangenen 24 Stunden weitere 28,2 Millionen Ripple USD (RLUSD)-Token geschaffen. Laut dem Ripple Stablecoin TracX-Konto prägte das Unternehmen am späten Montagabend RLUSD im Wert von 25 Millionen US-Dollar auf Ethereum – die größte Token-Prägung seit dem Start im Dezember 2024.

Ripple hat das Angebot an RLUSD in weniger als zwei Monaten verdoppelt. Daten von CoinGecko zeigen, dass die gesamte Marktkapitalisierung des Tokens nun bei 169,5 Millionen US-Dollar liegt. 

Der Großteil der RLUSD-Token wird auf Ethereum (ETH) ausgegeben, wobei derzeit 125,64 Millionen RLUSD-Token auf ETH und weitere 44,05 Millionen auf dem XRP Ledger (XRPL) geprägt sind.

Ripple Labs erhöht das Angebot nach Erwerb der DFSA-Lizenz

Die Ausgabe von RLUSD erfolgt vor dem Hintergrund der Rippledurch die Dubai Financial Services Authority (DFSA) am 13. März. Seit der Ankündigung per Pressemitteilungdas XRP -Entwicklungsteam über 34 Millionen Token sowohl im XRPL- als auch im Ether-Netzwerk ausgegeben.

Die DFSA hat dem Unternehmen nun die Genehmigung erteilt, regulierte Kryptozahlungen und -dienstleistungen im Dubai International Finance Centre (DIFC) anzubieten. Ripple wird damit der erste von der DFSA lizenzierte Anbieter von Blockchain-basierten Zahlungsdiensten sein.

Das Unternehmen wird seine institutionellen Zahlungslösungen nun auch in den VAE sowie in anderen Ländern des Ostens, wie Singapur und Irland, anbieten.

Wir treten in eine Wachstumsphase der Kryptoindustrie ein, die durch größere regulatorische Klarheit und zunehmende institutionelle Akzeptanz angetrieben wird“, sagte Brad Garlinghouse, CEO von Ripple. „Die Führungsrolle der VAE bei der Förderung eines förderlichen Umfelds für Technologie- und Kryptoinnovationen versetzt das Land in die beste Position, um von diesen Fortschritten zu profitieren.

Laut einer Unternehmensumfrage von Rippleaus dem Jahr 2024 sehen 64 % der Finanzverantwortlichen im Nahen Osten und in Afrika (MEA) schnellere Zahlungs- und Abwicklungszeiten als Vorteil von Blockchain-basierten Währungen gegenüber Fiatgeld bei grenzüberschreitenden Transaktionen.

Seine Exzellenz Arif Amiri, CEO der DIFC Authority, begrüßte Ripple in den VAE mit den Worten: „Wir freuen uns sehr, dass Ripple sein Engagement in Dubai durch den Erhalt einer DFSA-Lizenz weiter ausbaut. Als führendes Finanzzentrum des Nahen Ostens ist das DIFC stolz darauf, zukunftsorientierte Unternehmen wie Ripple bei der Gestaltung der Zukunft des Finanzwesens.“

Der CTO von Ripplebestätigt, dass RLUSD dem GENIUS-Gesetz folgen kann

Vor etwa sieben Tagen bestätigte David Schwartz, Chief Technology Officer von Ripple, dass RLUSD-Transaktionen im Einklang mit gesetzlichen oder regulatorischen Vorgaben gestoppt oder rückgängig gemacht werden können. 

Seine Aussage erfolgte im Anschluss an eine Aktualisierung des GENIUS-Gesetzes (Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins) durch US-Senator Bill Hagerty. Das Gesetz verpflichtet Emittenten von Stablecoins, Technologien zu implementieren, die das Einfrieren oder Beschlagnahmen von Vermögenswerten ermöglichen, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Schwartz erklärte, diese Funktion beweise, dass die Token-Salden im Ledger mit den rechtlichen Verpflichtungen übereinstimmen. Da Ereignisse außerhalb des Ledgers, wie beispielsweise Gerichtsbeschlüsse, diese Verpflichtungen ändern oder aufheben können, verpflichtet der Gesetzesentwurf die Emittenten, das Ledger entsprechend zu aktualisieren.

berichtete Cryptopolitan , stimmte die XRP -Ledger-Community der „Clawback“ -Änderungmit 90 % der Stimmen zu. Diese Änderung ermöglicht es Token-Emittenten, Vermögenswerte aus Wallets zurückzufordern, insbesondere solche, die in AMM-Pools (Automated Market Maker) hinterlegt sind. 

Da RLUSD sowohl auf XRPL als auch Ethereumausgegeben wird, gilt diese Rückforderungsfunktion auch für den Stablecoin.

Der GENIUS Act schreibt außerdem eine staatliche Aufsicht über Stablecoin-Emittenten vor, deren Marktkapitalisierung 10 Milliarden US-Dollar übersteigt. Derzeit erfüllen nur Tether (USDT) und USD Coin (USDC) diese Schwelle, während RLUSD deutlich darunter liegt.

Der native Ripple-Token XRPbefindet sich weiterhin im Abwärtstrend, obwohl sein Kurs im Wochenverlauf um 7,9 % gestiegen ist. Technische Analysen deuten darauf hin, dass der Token ein absteigendes Dreiecksmuster bildet, sich an der Unterstützung bei 2,20 US-Dollar hält und die Marke von 2,50 US-Dollar nicht überwinden kann.

Ripple prägt 25 Millionen RLUSD-Token.

Dennoch deutet der Rückgang des 24-Stunden-Handelsvolumens um 15 % auf eine mögliche Konsolidierung in naher Zukunft hin. Sollte die Unterstützungslinie von XRPdurchbrochen werden, könnte dies einen weiteren Kursrückgang im Laufe der Woche signalisieren.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Florence Muchai

Florence Muchai

Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.

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