Rihannas berühmtester Song wurde im Vorfeld des Super Bowls als NFT-Lizenzgebühr verkauft

Rihanna
- Rihanna wird beim Super Bowl 2023 ihr Comeback nach sechs Jahren Bühnenpause geben
- Jamil „Deputy“ Pierre, der 2015 zusammen mit Kanye West Rihannas Single produzierte, arbeitete mit AnotherBlock zusammen, um die NFT-Lizenzgebühren zu verkaufen
- Die Gewinne der NFTs werden zweimal jährlich ausgeschüttet
Die Halbzeitshow des Super Bowls am 12. Februar markiert Rihannas ersten Live-Auftritt seit 2017. Davon profitieren die Krypto-Community und NFT-Sammler. Ein beliebter Song von Rihanna wurde am Donnerstag vom Web3-Musik-Startup anotherblock als Non-Fungible Token (NFT) veröffentlicht.
Das NFT ermöglicht es Inhabern, einen Prozentsatz der Streaming-Tantiemen zu erhalten. Darüber hinaus arbeitet die neue Plattform mit Rechteinhabern wie Künstlern, Produzenten und Autoren zusammen, um einen Teil ihrer Streaming-Tantiemenrechte als fraktionierte NFTs zu verkaufen.
Rihanna feiert ihr Comeback beim Super Bowl 2023
Nur noch wenige Tage bis zum Anpfiff. Der LVII. Super Bowl rückt immer näher, und sowohl Teams als auch Zuschauer bereiten sich vor. Die Philadelphia Eagles und die Kansas City Chiefs treffen in wenigen Tagen im State Farm Stadium in Glendale, Arizona, aufeinander.
Das State Farm Stadium in Glendale, Arizona, die Heimstätte der Arizona Cardinals, ist Austragungsort des diesjährigen Super Bowls. Am Donnerstag trat Rihanna in Phoenix, Arizona, auf einer Pressekonferenz zum Super Bowl 2023 auf. Dort gab sie ihren Fans einen Vorgeschmack auf ihren mit Spannung erwarteten Auftritt in der Halbzeitshow am Wochenende.
Rihanna tritt nach Dr. Dre, Snoop Dogg, Eminem, Mary J. Blige und Kendrick Lamar auf, die letztes Jahr in der Halbzeitshow des Super Bowl LVI in Los Angeles, Kalifornien, aufgetreten sind. Der Super Bowl beginnt üblicherweise um 18:30 Uhr ET. Die Halbzeitshow findet daher voraussichtlich zwischen 20:00 und 21:00 Uhr ET statt.
Details zu den NFT-Lizenzgebühren
Laut Etherscan-Vertragsdatentracein kleiner Teil der Einnahmen aus Rihannas Blockbuster-Song „Bitch Better Had My Money“ kürzlich über 300 Ethereum -NFTs , wobei die Kollektion am Donnerstag ausverkauft war.
Jamil „Deputy“ Pierre, der 2015 zusammen mit Kanye West Rihannas Single produzierte, scheint die Hilfe des in Europa ansässigen Krypto-Unternehmens AnotherBlock in Anspruch genommen zu haben, um 0,99 % seiner Streaming-Tantiemenrechte an dem Song im Tausch gegen 300 NFTs zu verkaufen.
Laut einer Pressemitteilung hat der Song seit seiner Erstveröffentlichung in den Vereinigten Staaten fast eine Milliarde Streams auf Musik-Sharing-Plattformen erreicht.
Die 300 lizenzgebührengebundenen NFTs konnten am Donnerstag um 12 Uhr EST / 17 Uhr GMT für je 210 US-Dollar erworben werden. Laut dem Unternehmen erhält jeder Inhaber „0,0033 % der Streaming-Tantiemen“ für die Musik.
Das Unternehmen geht davon aus, dass die Inhaber ihre erste Lizenzgebühr am 16. Februar erhalten und anschließend alle sechs Monate Zahlungen basierend auf den Streaming-Einnahmen erhalten werden.
Gemäß den VertragsbedingungentracDeputy AnotherBlock mit der Verwaltung der NFT-Prägung in seinem Namen. Der Vertragtraczudem den Weiterverkauf von NFTs und legt fest, dass Deputy den NFT-Inhabern mindestens zweimal jährlich ihren anteiligen Anteil an den erhaltenen Streaming-Lizenzgebühren auszahlen muss.
Sammler des NFT erhalten ein einzigartiges Kunstwerk eines NFT-Künstlers, einen exklusiven tracund einen rechtsgültigentrac, der die Streaming-Tantiemen defiund das Eigentum des NFT-Inhabers sichert. Darüber hinaus erhalten Inhaber exklusiven Zugang zu einer geschlossenen Discord-Community, realen Events und zukünftigen NFT-Veröffentlichungen.
Laut der Website AnotherBlock liegt die „wahrscheinliche“ Rendite für NFT-Inhaber des Rihanna-Songs bei etwa 6,5 % pro Jahr, was jährlichen Ausschüttungen von ca. 13,65 US-Dollar entspricht. Dies bedeutet, dass ein Käufer etwa 15 Jahre bräuchte, um seinen ursprünglichen Kaufpreis zurückzuerhalten. Daher dürfte dieser Kursverfall von Rihanna-Fans eher als unterhaltsames Web3-Erlebnis denn als tatsächliche Finanzinvestition wahrgenommen werden.
Der Verkauf von Musikrechten als NFTs ist jedoch keine neue Idee. So sammelte beispielsweise Justin „3LAU“ Blaus Web3-Musikplattform Royal im Jahr 2021 16 Millionen US-Dollar ein und startete ihren mit Spannung erwarteten Marktplatz für Musikrechte im November 2022. Seitdem hat Royal Berichten zufolge über 132.000 US-Dollar an Lizenzgebühren an seine NFT-Sammler ausgezahlt.
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Florence Muchai
Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.
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