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Privatanleger pumpen 67 Milliarden Dollar in US-Aktien

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai
3 Minuten Lesezeit
Privatanleger pumpen 67 Milliarden Dollar in US-Aktien
  • Privatanleger investierten insgesamt 67 Milliarden Dollar in US-Aktien und börsengehandelte Fonds.
  •  Einem Bericht von JPMorgan Chase zufolge haben Privatanleger allein in der vergangenen Woche Tesla-Aktien im Wert von 3,2 Milliarden Dollar und Nvidia-Aktien im Wert von 1,9 Milliarden Dollar gekauft. 
  •  Die S&P 500-Futures gaben heute Morgen um 0,15 % nach.

Investoren haben in diesem Jahr rund 70 Milliarden Dollar in US-Aktien investiert. Das ist ein relativ hoher Wert, insbesondere da professionelle Vermögensverwalter angesichts der Bedenken hinsichtlich der Pläne von Donald Trump ihre Marktpräsenz reduzieren.

In diesem Jahr Privatanleger insgesamt 67 Milliarden US-Dollar in US-Aktien und börsengehandelte Fonds, fast den gleichen Betrag wie die 71 Milliarden US-Dollar, die sie in den letzten drei Monaten des Jahres 2024 investierten. 

Der beträchtliche Kapitalzufluss zeigt, dass Privatanleger trotz der schwierigen Lage in diesem Jahr weiterhin optimistisch in Bezug auf Wall-Street-Aktien sind. Dies ist vor allem den unberechenbaren Zollplänen desdentzu verdanken. Nicht zu vergessen der Aufstieg des chinesischen KI-Startups DeepSeek, der das Silicon Valley aufgerüttelt hat.

Analysten raten Anlegern jedoch, jetzt so viel wie möglich zu kaufen, anstatt in Panik zu geraten. Steve Sosnick, Chefmarktstratege bei Interactive Brokers, sagte dazu: „Das Kaufen bei Kursrückgängen war in vier der letzten fünf Jahre eine nahezu narrensichere Strategie. […] Wenn etwas so lange so gut funktioniert, gewöhnt man sich daran, daran festzuhalten.“

Ein Nutzer im Reddit-Forum „Wall Street Bets“ hat außerdem einen Slogan erfunden: „Respektiere den Dip, sei der Dip, KAUF DEN DIP!“ Basierend auf den verfügbaren Marktdaten scheint diese Strategie aufzugehen.

Großinvestoren verkaufen, während Privatanleger kaufen

Laut Zahlen von Goldman Sachs haben Privatanleger in diesem Jahr nur sieben Mal US-Aktien netto verkauft, obwohl der S&P 500 an 25 Tagen gefallen ist. Großinvestoren hingegen, die von der Bank of America beobachtet werden, haben ihre US-Aktienbestände im März so stark wie nie zuvor reduziert.

Darüber hinaus haben risikofreudige Anleger weiterhin Aktien von Unternehmen gekauft, die in den letzten zwei Jahren große Gewinne erzielten, im Jahr 2025 jedoch viel Geld verloren.

Nvidia- und Tesla -Aktien sind am beliebtesten. Einem Bericht von JPMorgan Chase zufolge kauften Privatanleger allein in der vergangenen Woche Tesla-Aktien im Wert von 3,2 Milliarden US-Dollar und Nvidia-Aktien im Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar. Dhruv Aggarwal, Rechtsprofessor an der Northwestern Pritzker School of Law, erklärt dies damit, dass Privatanleger tendenziell auf bekannte Unternehmen setzen. 

Steve Sosnick erklärte, die Nachfrage nach den zweifach gehebelten ETFs, die die Kursgewinne oder -verluste von Tesla und Nvidia tracund verstärken, sei ebensotron. Er fügte hinzu, dass der scheinbar unstillbare Wunsch der Händler nach solchen Produkten durchaus Sinn ergebe, da es in letzter Zeit sehr profitabel gewesen sei, Aktien bei fallenden Kursen zu kaufen.

Große Investoren lassen sich von diesen Einschätzungen jedoch nicht beeinflussen. Offenbar sind einige institutionelle Anleger und Wall-Street-Analysten der Ansicht, dass die steigende Verbrauchernachfrage Anlass zur Vorsicht gibt, auch wenn dies kontraintuitiv erscheint.

Die Aktienfutures fallen 

In diesem Jahr ist der S&P 500 an der Wall Street um 2 % gefallen, der Technologiesektor des Index sogar um 8 %. Dieser Rückgang unterscheidet sich deutlich von den Jahren 2023 und 2024, als der S&P 500 dank steigender Kurse großer Technologieaktien stark zulegte.

Ähnliche Entwicklungen gab es in letzter Zeit. Der Markt hat einen Großteil der diesjährigen Verluste wieder wettgemacht. Zum Börsenstart am Montag stieg der Dow Jones (30 Aktien) um fast 600 Punkte bzw. 1,4 %, der S&P 500 um 1,8 % und der technologieorientierte Nasdaq Composite um 2,3 %. Grund dafür war die gestiegene Zuversicht der Händler, nachdem bekannt wurde, dass das Weiße Haus die Auswirkungen der Zölle möglicherweise begrenzen könnte. 

Die US-Aktienfutures gaben am Dienstagmorgen jedoch leicht nach. Zuvor hatten die wichtigsten Indizes aufgrund wachsender Hoffnungen auf eine Änderung der Pläne vondent Donald Trump bezüglich umfassender Zölle zugelegt.

Die Kurse des S&P 500 sanken um 0,15 %, die des Nasdaq 100 um 0,23 % und der Dow Jones Industrial Average verlor 68 Punkte bzw. 0,16 %, die aus den Futures abgezogen wurden.

Die Lage wird sich erst nach vollständiger Klärung der Politik der Trump-Regierung beruhigen. Bis dahin sorgt sich die Wall Street weiterhin um steigende Preise und ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum, während sie auf die Reaktion der Trump-Regierung mit möglichen Zöllen am 2. April wartet. 

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