Rachel Reeves sagt, die Handelsbeziehungen Großbritanniens mit Europa seien „noch wichtiger“ als mit den USA

- Die britische Finanzministerin Rachel Reeves deutete an, dass die Handelsbeziehungen Großbritanniens mit der EU wichtiger seien als mit den USA.
- Die Kanzlerin erklärte, dass eine Annäherung an die EU in Handelsfragen trotz ihres derzeitigen Schwerpunkts auf Verhandlungen mit der Trump-Administration höhere Priorität habe.
- Sie wies außerdem darauf hin, dass es für Großbritannien wichtig sei, seine Handelsbeziehungen zu seinen unmittelbaren Nachbarn in Europa wieder aufzubauen.
Die britische Finanzministerin Rachel Reeves erklärte, die Beziehungen Großbritanniens zur EU seien weitaus wichtiger als die zu den USA. Reeves betonte zudem, dass Großbritannien sich in Handelsfragen verstärkt auf eine Annäherung an die EU konzentriere.
In einem Interview mit der BBC deutete Rachel Reeves an, dass eine Annäherung an die EU im Handelsbereich trotz ihres aktuellen Fokus auf die Gespräche mit den USA höhere Priorität habe. Sie sagte, die britische Regierung setze alles daran, ein Handelsabkommen mit der Trump-Administration zu erzielen.
Anfang dieser Woche schlug Reeves vor, dass Großbritannien die Einfuhrzölle für Autos von 10 % auf 2,5 % senken könnte. Reeves erklärte, eine Senkung der Zölle um 8,5 Prozentpunkte sei Teil eines umfassenderen Handelsabkommens.
Reeves sagt, Großbritannien werde sich auf die Neugestaltung der Handelsbeziehungen mit der EU konzentrieren
Die britische Finanzministerin Rachel Reeves erklärte, die Handelsbeziehungen Großbritanniens mit Europa seien wichtiger als jene mit den Vereinigten Staaten. Reeves kündigte eine Verlagerung des britischen Fokus vom bilateralen Handelsstreit mit den USA hin zum bevorstehenden Gipfeltreffen mit Europa an. Die Finanzministerin betonte, sie arbeite an einer ambitionierten Neuausrichtung der Handelsbeziehungen mit der EU.
Reeves schlug die Schaffung eines Programms für junge Reisende vor, das die Freizügigkeit erleichtern soll. Sie sprach auch darüber, wie das Vereinigte Königreich an die Brüsseler Regelungen angepasst werden könne, um Handelshemmnisse zu minimieren. Die Finanzministerin erklärte, sie verstehe, warum den Handelsbeziehungen Großbritanniens mit den USA so viel Bedeutung beigemessen werde.
Sie deutete an, dass die Handelsbeziehungen Großbritanniens mit der EU womöglich wichtiger seien. Reeves betonte, es sei wichtig für Großbritannien, seine Beziehungen zu seinen nächsten Nachbarn in der EU neu zu gestalten. Die Finanzministerin erklärte, sie habe sich bereits mit Ministern aus Deutschland, Schweden, Finnland, Frankreich und Spanien getroffen.
Der Schatzkanzler erklärte, man werde die Handelsbeziehungen mit der EU so gestalten, dass sie für britische Verbraucher und Arbeitsplätze von Vorteil seien. Der britische Premierminister Sir Keir Starmer bekräftigte, er werde sich nicht zwischen den USA und der EU entscheiden. Starmer fügte hinzu, sein Fokus liege auf der Harmonisierung der beiden wichtigsten globalen Handelsbeziehungen des Landes.
Großbritannien hofft auf ein Handelsabkommen mit den USA
Der britische Premierminister erklärte, die EU sei Großbritanniens größter Handelspartner. Er betonte jedoch, dass sowohl die EU als auch die USA für Großbritannien von großer Bedeutung seien. Großbritannien begegne beiden Ländern mit höchstem Respekt. Laut Regierungsangaben entfielen 2023 21,2 % der britischen Exporte auf die USA, was dem Anteil der EU-Exporte von 41,2 % entsprach.
Reeves kündigte am Freitag an, in Washington mit ihrem US-amerikanischen Amtskollegen Scott Besset über Handelsfragen zu sprechen. Sie betonte, Großbritannien dränge mit Nachdruck auf ein Abkommen mit den USA. Reeves signalisierte zudem, dass Großbritannien die Zölle auf US-amerikanische Autoimporte senken könnte. Sie merkte an, dass die Senkung der Zölle Teil umfassenderer Bemühungen um ein Abkommen mit US-dent Donald Trump sei.
Die Schatzkanzlerin erklärte, sie wolle Zölle und nichttarifäre Handelshemmnisse zwischen den USA und Großbritannien minimieren. Reeves gab bekannt, dass Großbritannien versucht, die von der Trump-Regierung eingeführten Zölle um 25 % auf Automobile, Aluminium und Stahl sowie um 10 % auf andere britische Exportgüter zu senken. Sie schlug vor, Großbritannien könne seine Einfuhrzölle für Autos von 10 % auf 2,5 % reduzieren. Die Schatzkanzlerin zeigte sich offen für ein besseres Angebot der Trump-Regierung.
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Collins J. Okoth
Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.
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