Goldman Sachs sieht ein Rezessionsrisiko von 35 %, Bitcoin verzeichnet das schlechteste erste Quartal seit 2018

- Bitcoin erlebt sein schlechtestes erstes Quartal seit 2018, der BTC-Kurs ist innerhalb von 60 Tagen um 23 % gefallen und notiert bei 82.000 US-Dollar.
- Goldman Sachs senkt seine Prognosen für das US-BIP und erhöht die Rezessionswahrscheinlichkeit auf 35 %.
- Gold stiehlt Bitcoindie Show, während es neue Allzeithochs erreicht und seit Jahresbeginn um 17 % gestiegen ist.
Bitcoin (BTC) hat das schwächste erste Quartal seit 2018 hinter sich, und die Krise könnte noch nicht vorbei sein. Goldman Sachs hat seine Einschätzung der US-Wirtschaft deutlich verschlechtert. Die Analysten erwarten nun weitere Zinssenkungen der Fed und der EZB und haben die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA auf 35 % erhöht.
Die jüngste Eskalation der Zölle durch US-dent Donald Trump wird alle Länder treffen, nicht nur einige wenige. Das hat die Wall Street verunsichert und den Bitcoin-Kurs in den letzten 60 Tagen um fast 23 % fallen lassen. Allerdings ist auch die globale Marktkapitalisierung des Kryptomarktes im letzten Monat um über 5 % auf 2,63 Billionen US-Dollar gesunken.
Goldman warnt vor höherer Inflation und langsamerem Wachstum
Berichten zufolge rechnet Goldman Sachs nun mit einem geringeren BIP-Wachstum von 1,5 % statt 2,0 % und einer höheren Inflation von 3,5 % statt 3,0 %. Das klingt nach schlechten Nachrichten für die Wirtschaft, doch Zinssenkungen könnten schneller erfolgen.
Der Finanzriese rechnet mit einem Anstieg der US-Zölle um 15 Prozentpunkte im Jahr 2025, was 5 Prozentpunkte über seiner Basisszenario-Prognose liegt. Diese Woche steht die Woche der Gegenzölle bevor, da Trump den Mittwoch zum „Tag der Befreiung“ ausgerufen hat und Zölle von 20 % auf Waren aus über 25 Ländern in Kraft treten sollen. Es ist absehbar, dass die US-Zölle bis Ende April Importe im Wert von 1,5 Billionen US-Dollar betreffen werden.
KIN: Laut WSJ erwägt das Team vondent Trump im Vorfeld der Frist für Gegenseitigkeitszölle am Mittwoch „umfassendere und höhere Zölle“.
dent Trump erwägt angeblich eine „flächendeckende Erhöhung von bis zu 20 %“
Nochmals: Der 2. April bedeutet NICHT das Ende der Zollunsicherheit. pic.twitter.com/1R568CP4U4
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) 31. März 2025
Darüber hinaus hat Kanada bereits Gegenzölle auf US-Waren im Wert von 21 Milliarden US-Dollar angekündigt. China wiederum hat Zölle von 10 bis 15 Prozent auf US-Agrarprodukte erhoben. Die EU hat ebenfalls Vergeltungszölle angekündigt, und der mexikanischedent hat bereits für den 3. April die Einführung von Gegenzöllen angekündigt.
Bitcoin verliert an Wert, während Gold glänzt
derweil Bitcoin im freien Fall. Der Kurs kämpft darum, die wichtige Marke von 85.000 US-Dollar zurückzuerobern. In den letzten sieben Tagen ist er um rund 7 % gefallen, im Vergleich zum Vorquartal um mehr als 12 %. Bitcoin Kurs bei 82.153 US-Dollar. Das 24-Stunden-Handelsvolumen schnellte am Montag um 45 % auf 20,2 Milliarden US-Dollar in die Höhe.
Während Bitcoin (BTC) nachgab, erreichte Gold mehrere Allzeithochs, da Anleger nach einem sicheren Hafen suchten. BTC liegt 30 % unter seinem Höchststand vom Januar, während Gold im Rampenlicht steht. Gold-ETFs verzeichneten in den letzten zwei Monaten massive Nettozuflüsse von 12 Milliarden US-Dollar. Während der S&P 500 seit Jahresbeginn 5 % gefallen ist, stieg der Goldpreis um fast 17 %.

Laut DatenBitcoin Bitcoinleicht gesunken, nähert sich aber der 53-Milliarden-Dollar-Marke. Das Long/Short-Verhältnis liegt bei 0,6051, was bedeutet, dass 62,3 % der Händler mit weiteren Kursverlusten rechnen. Bitcoin ETFs beendeten zudem ihre längste Zuflussserie des Jahres. Der Fidelity FBTC verzeichnete Abflüsse in Höhe von 93,16 Millionen US-Dollar, nach 97,14 Millionen US-Dollar am Vortag.
Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.
Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Ashish Kumar
Ashish Kumar ist Krypto- und Finanzjournalist mit acht Jahren Redaktionserfahrung. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen auf den Kryptomärkten, Regulierungen, DeFiund Börsenökosystemen. Er hat bereits für Coingape, Todayq und Newsroompost gearbeitet. Ashish besitzt ein Postgraduate Diploma in English Journalism vom IIMC. Er hat außerdem Branchengrößen wie Arthur Hayes, Yat Siu, Austin Federa und andere interviewt.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)















