Putin sagt, der gegenseitige Handel der BRICS-Staaten betrage mittlerweile über 1 Billion Dollar und wachse weiter

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Wladimir Putin sagte, die BRICS-Staaten hätten die Marke von einer Billion Dollar im gegenseitigen Handel überschritten, und dieser steige weiter.
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Er behauptete, die BRICS-Staaten machten mittlerweile 40 % der Weltwirtschaft aus und würden durch den globalen Süden wachsen.
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Russlands Wirtschaft verlagert sich weg von Öl und Gas, hin zu mehr Exporten nach China und Indien.
Der Handel zwischen den BRICS-Staaten hat mittlerweile die Billionen-Dollar-Marke überschritten, und der russischedent Wladimir Putin sagt, diese Zahl steige weiter.
In seiner Rede am Freitag auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg erklärte Putin vor den Teilnehmern der Plenarsitzung, dass die BRICS-Staaten wirtschaftlich an Bedeutung gewinnen. Laut der Nachrichtenagentur TASS sagte er: „Der gegenseitige Handelsumsatz zwischen unseren Ländern hat bereits die Billionen-Dollar-Marke überschritten und wächst weiter.“
Putin verwies auf den BRICS-Gipfel im vergangenen Jahr in Kasan, an dem 35 Nationen teilnahmen, die fast zwei Drittel der Weltbevölkerung und rund die Hälfte des globalen BIP repräsentieren. Diese Länder, so Putin, teilten dieselbe Vision darüber, wohin sich die Welt entwickelt und wie sie dieses Ziel erreichen können.
Die BRICS-Staaten investieren gemeinsam in Luftfahrt, Kernenergie, Robotik, KI, IT und neue Werkstoffe. Und es handelt sich dabei nicht um einen geschlossenen Club. Die Gruppe sei offen für weitere Mitglieder, solange diese bereit seien, an gemeinsamen Zielen zu arbeiten, so der Sprecher.
Putin stellt die BRICS-Staaten als Wirtschaftsmotor über westliche Modelle
Putin erklärte, die BRICS-Staaten kontrollierten mittlerweile 40 % der Weltwirtschaft, und dieser Anteil steige weiter. „Das ist eine medizinische Tatsache“, behauptete er und fügte hinzu, das Wachstum werde größtenteils aus dem globalen Süden kommen. Er betonte, die Gruppe stehe für Konsens und Gleichberechtigung, und je mehr Länder sich beteiligten, desto nützlicher werde dies für künftige Generationen sein. Sein zentrales Anliegen ist: mehr Beteiligung, weniger westlicher Einfluss.
Noch bevor Putin die Bühne betrat, wurde den Forumsteilnehmern ein Video gezeigt, das ein klares Bild zeichnete: Amerika verliert an Einfluss, die BRICS-Staaten gewinnen an Bedeutung. Das Video zeigte das brennende Hollywood-Schild als Symbol für den Verlust des globalen Einflusses der USA, während die BRICS-Staaten als neue treibende Kraft der globalen Entwicklung dargestellt wurden. Diese Stimmung herrschte vor Putins Rede, und sie wurde nur noch deutlicher, als er das Mikrofon ergriff.
Die Sitzung begann mit etwa 45 Minuten Verspätung, doch als sie endlich in Gang kam, war die Besetzung hochkarätig. Der Moderator, der libanesische Journalist Nadim Koteich, stellte die Podiumsteilnehmer mit den Worten vor, ihre Vielfalt beweise, dass Russland nicht isoliert sei. Neben Putin saßen der indonesischedent Prabowo Subianto, der chinesische Vizepremier Ding Xuexiang, der bahrainische Prinz Nasser bin Hamad Al-Khalifa und der südafrikanische Vizepräsident Paul Mashatiledent .
Putin nutzte die Plattform auch, um für seine heimische Wirtschaft zu werben. Er sagte, Russlands BIP sei trotz eines, wie er es nannte, „komplexen externen Umfelds“ schneller gewachsen als der globale Durchschnitt. Das Land sei nun weniger von Öl- und Gasexporten und stärker von Ländern wie China und Indien abhängig, im Rahmen eines langfristigen Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen.
Russland strebt strukturelle Veränderungen an und spielt gleichzeitig die Kriegswirtschaft herunter
Putin sagte: „Unsere Wirtschaft ist qualitativ hochwertiger, komplexer und vielschichtiger.“ Er fügte hinzu, seine Regierung habe gemeinsam mit lokalen Unternehmen und Wissenschaftlern bereits einen Plan zur schrittweisen Unterstützung dieses Wandels ausgearbeitet. Er erwähnte die Ukraine nicht, sprach aber von „tektonischen Veränderungen“, die weltweit, auch im Nahen Osten, stattfänden.
Auch die Rezessionsgefahr verschwieg er nicht. „Einige Spezialisten und Experten weisen auf die Risiken einer Stagnation oder gar einer Rezession hin“, warnte er. „Das darf unter keinen Umständen passieren.“ Diese Warnung deckt sich mit den Aussagen hochrangiger russischer Beamter in der vergangenen Woche. Wirtschaftsminister Maxim Reschetnikow und Sberbank-Chef German Gref nannten beide den russischen Leitzins von 20 % und die Inflation von fast 10 % als Probleme, die das Wachstum hemmen.
Putin versuchte auch, die These zu widerlegen, dass die Verteidigungsausgaben der Hauptgrund dafür seien, dass Russlands Wirtschaft nicht zusammengebrochen sei. Er sprach erneut von „technologischer Souveränität“ und sagte, das Land müsse sich weiterentwickeln, ohne vom Westen abhängig zu sein. Er betonte, dass die Verteidigungs- und die zivile Industrie nun stärker miteinander vernetzt werden müssten.
Das SPIEF-Forum, einst als „russisches Davos“ bekannt, war früher ein Treffpunkt für die Größen der westlichen Wirtschaft. Doch diese Ära ist vorbei. Seit 2022 konzentriert sich die Veranstaltung verstärkt auf die Stärkung der Beziehungen zu Asien und Afrika, während der Westen Distanz wahrt. Putins Kurswechsel ist unübersehbar und beabsichtigt. Sein Fokus liegt nun auf Ländern, die die Sanktionen ignorieren und nicht mit Washington verbündet sind.
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