DerdentPräsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, griff am Freitag endlich zum Telefon, um mit dem chinesischendent Xi Jinping zu sprechen – ihr erster direkter Austausch seit seinem Ausscheiden aus dem Amt im Jahr 2021.
Und das alles geschah nur drei Tage vor Trumps Amtseinführung in Washington, wo auch Chinasdent Han Zheng an der Zeremonie teilnehmen wird.
Das TikTok-Verbot und die Fentanyl-Krise dominieren die Diskussion
Laut einem Bericht von CNBC steht Trumps Übergangsteam bereits seit Wochen in Kontakt mit Peking. Der Präsident dent nicht, das Gespräch auf Truth Social detailliert zu schildern und nannte es „sehr gut für China und die USA“. Er fügte hinzu:
„Ich habe gerade mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping telefoniert. Das Gespräch war für China und die USA sehr positiv. Ich gehe davon aus, dass wir viele Probleme gemeinsam lösen werden, und zwar sofort. Wir haben über den Handel, Fentanyl, TikTok und viele weitere Themen gesprochen.dent Xi und ich werden alles daransetzen, die Welt friedlicher und sicherer zu machen!“
Trump und Xi sprachen über TikTok, die Social-Media-Plattform, die sich zu einem Brennpunkt in den Beziehungen zwischen den USA und China entwickelt hat. Ihr Gespräch fand statt, während der Oberste Gerichtshof ein Bundesgesetz bestätigte, das TikTok in den Vereinigten Staaten verbietet.
Das Gesetz tritt am Sonntag in Kraft, sodass wenig Zeit für Verhandlungen bleibt. Trump hatte TikTok zuvor einen Beitrag zu seiner Wahlkampfstrategie zugeschrieben. Nun kann er das Verbot entweder durchsetzen oder es komplett überdenken.
Auch beim Thema Fentanyl steht viel auf dem Spiel. Die USA drängen China seit Langem, den Export von Fentanyl und seinen Vorläuferstoffen einzudämmen, die in amerikanischen Gemeinden eine tödliche Krise ausgelöst haben. Trump betonte die Dringlichkeit und erklärte, Lösungen müssten „unverzüglich“ gefunden werden. Die beiden Männer sprachen außerdem über Handelsungleichgewichte und Zölle, Details dazu wurden jedoch nicht genannt.
Spannungen zwischen der EU und China und Trumps Handelswarnungen
Die Europäische Union erwägt unterdessen, die Handelsuntersuchung gegen China wegen angeblicher Zwangsmaßnahmen gegen Litauen einzustellen. Litauen hatte Peking verärgert, indem es Taiwan die Eröffnung einer Repräsentanz in seiner Hauptstadt gestattete, woraufhin China Handelsbeschränkungen verhängte.
Die EU brachte den Fall 2022, unterstützt von den USA und 17 weiteren Ländern, vor die Welthandelsorganisation. Nun wird jedoch über ein Zurückrudern gesprochen, was in Washington für großen Unmut sorgt. Trumps Team wertet dies als Kapitulation vor China; ein Insider sagte, es unterstreiche die Notwendigkeit einer „trontransatlantischen Koordination“

