Prognosemärkte zeigen eine 77%ige Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen der Magnificent 7 im Jahr 2025 Bitcoin kaufen wird

- Prognosemärkte sehen die Wahrscheinlichkeit, dass eines der sieben führenden Technologieunternehmen im Jahr 2025 Bitcoin kaufen wird, mittlerweile bei 77 Prozent, verglichen mit 49 Prozent noch vor wenigen Monaten.
- Die Aktionäre von Amazon drängen auf eine Bitcoin Investition in Höhe von 4,4 Milliarden Dollar, und Gerüchte deuten darauf hin, dass das Unternehmen künftig auch Kryptozahlungen akzeptieren könnte.
- Tesla hält Bitcoinim Wert von 1,5 Milliarden Dollar, Alphabet erforscht die Blockchain-Technologie und Microsoft entwickelt Tools für dezentrale Anwendungen.
Die Prognosemärkte sind völlig durchgedreht. Kalshi, eine der präzisesten Plattformen auf dem Markt, sagt, kauft, Bitcoin .
Vor einigen Monaten lagen diese Chancen noch bei 49 %. Was ist passiert? Michael Saylor, ein Mann, der Bitcoin wie eine Religion verehrt, hat Unternehmen wie Microsoft dazu gedrängt, ihre Sicherheitsstrategie aufzugeben und massiv in Bitcoin zu investieren.
Nennen wir es beim Namen: Der Markt wittert Blut, und damit meinen wir Bitcoin. 2025 könnte sogar noch besser werden als 2024 bisher.
Diese Leute kreisen schon seit Jahren um Kryptowährungen, und die Wahrscheinlichkeit ist jetzt höher denn je, dass einer von ihnen endlich anbeißt. Schauen wir uns an, was sie *jetzt* über Bitcoin denken
Alphabet hält Bitcoin auf Distanz
An erster Stelle steht Alphabet, Googles Mutterkonzern, der sich zwar vorsichtig am Kryptomarkt versucht, aber nicht zugeben will, wirklich dabei zu sein. Bereits 2018 verbot er Krypto-Werbung komplett, da Betrug offenbar geschäftsschädigend sei.
Heute, im laufenden Jahr, scheinen sie erkannt zu haben, dass die Blockchain-Technologie tatsächlich Potenzial hat. Google Cloud erforscht Blockchain für Unternehmenskunden und konzentriert sich dabei auf Aspekte wie Sicherheit und Transparenz.
Die Finanzlage von Alphabet sieht derweil gut aus. Der Umsatz von Google Cloud erreichte im dritten Quartal 11,4 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 35 %. Die Aktie des Unternehmens ist seit September um mehr als 30 % gestiegen und gehört damit zu den Top-Performern in diesem Marktsegment.
Machtkampf im Amazon-Vorstand
Die Aktionäre von Amazon sehen das allerdings etwas anders. Im Dezember forderten sie den Vorstand auf, in zukunftsorientierte Anlagen zu investieren. Konkret wollen sie, dass Amazon 5 % seiner cash von 88 Milliarden US-Dollar in Bitcoininvestiert. Das entspricht 4,4 Milliarden US-Dollar.
Aber Moment mal, da ist noch mehr. Insider berichten, dass Amazon bereits überlegt, 250 Millionen Dollar in Bitcoinzu investieren. Der Grund: Neue Rechnungslegungsvorschriften des Financial Accounting Standards Board (FASB) erleichtern die Bilanzierung von Kryptowährungen.
Unterdessen kursieren Gerüchte, dass Amazon bald Bitcoin, Ethereumund Cardano als Zahlungsmittel akzeptieren könnte. Die Amazon-Aktie notiert bei 225 US-Dollar, ein Plus von 20 % in diesem Jahr. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,36 Billionen US-Dollar ist Amazon ein unglaublich mächtiges Unternehmen. Sollten sie Bitcoinakzeptieren, wäre das vergleichbar mit Tysons Einstieg in den Mittelgewichtsring.
Apple bleibt seiner Linie treu
Apple hingegen drängt nicht gerade darauf, Bitcoinzu kaufen. Stattdessen erleichtert das Unternehmen seinen Kunden den Kauf.
Anfang des Monats ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit Coinbase ein, um Nutzern den direkten Kauf von Kryptowährungen über Apple Pay zu ermöglichen. Mehr wissen wir im Moment noch nicht dazu.
Die Apple-Aktie notiert bei 180 Dollar, die Marktkapitalisierung liegt bei über 2,8 Billionen Dollar. Apple geht auf Nummer sicher, aber die Nutzer? Eher nicht. Vielleicht wird es Zeit, den Kunden zu geben, was sie wollen.
Meta verlagert seinen Fokus auf NFTs, während Microsoft die Blockchain unterstützt
Meta, das Unternehmen, das früher als Facebook bekannt war, hat NFTs massiv vorangetrieben und sie in Instagram und Facebook integriert. Berichten zufolge sind die NFT-Transaktionen auf Metas Plattformen seit dem Start um 40 % gestiegen.
Doch vergessen wir nicht Metas größeres Vorhaben: das Metaverse. Sie setzen auf Blockchain für virtuelle Transaktionen, und das bedeutet, dass sie das Thema Kryptowährungen noch lange nicht aufgegeben haben.
Microsoft hingegen setzt auf Konzernstrukturen. Azure, seine Cloud-Plattform, hat Blockchain-as-a-Service (BaaS) eingeführt. Über 500 Unternehmen nutzen diesen Dienst bereits zur Entwicklung dezentraler Anwendungen.
Microsoft investiert cash in Startups im Bereich DeFi und NFTs. Die Aktie notiert bei 380 US-Dollar, und das Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von 2,8 Billionen US-Dollar. Doch als Michael Saylor vor einigen Wochen vorschlug, Bitcoin in die Bilanz aufzunehmen, lehnte Microsoft ab.
Tesla und Nvidia: Bitcoin Bestände und Mining-Kriege
Teslas Bitcoin Geschichte ist wohlbekannt. Sie halten Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden Dollar in ihren Büchern und denken darüber nach, Bitcoin Zahlungen für ihre Autos wieder einzuführen.
Elon Musk mag polarisieren, Teslas Kryptostrategie hingegen nicht. Sie halten an ihrer Strategie fest und drängen gleichzeitig auf umweltfreundlichere Mining-Verfahren. Ihr Aktienkurs? Bei 280 US-Dollar und einer Marktkapitalisierung von 900 Milliarden US-Dollar.
Dann ist da noch Nvidia. Ihre GPUs bilden das Rückgrat des Krypto-Minings, insbesondere für Bitcoin Miner. Doch Nvidias Beziehung zu Kryptowährungen ist nicht ungetrübt. Das Unternehmen steht vor dem Obersten Gerichtshof wegen des Vorwurfs, Investoren im Jahr 2018 über Kryptoeinnahmen getäuscht zu haben.
Dennoch notiert ihre Aktie bei 140 US-Dollar, bei einer Marktkapitalisierung von 3,42 Billionen US-Dollar. Ungeachtet der juristischen Auseinandersetzung hat das Unternehmen in diesem Jahr eine bemerkenswerte Leistung erbracht.
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