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Polnisches Kryptogesetz in der Schwebe, nachdem der Senat den umstrittenen Gesetzentwurf an den Sejm zurückverwiesen hat

VonLubomir TassevLubomir Tassev
3 Minuten Lesezeit
Polnisches Kryptogesetz in der Schwebe, nachdem der Senat den umstrittenen Gesetzentwurf an den Sejm zurückverwiesen hat
  • Polnische Senatoren haben den zuvor per Veto abgelehnten Kryptogesetzentwurf geändert und an den Sejm zurückgeschickt.
  • Das Unterhaus des Parlaments kann es nun dem Staatsoberhaupt in Warschau erneut vorlegen.
  • Die Pattsituation dürfte anhalten, dadent Nawrocki das Gesetz voraussichtlich erneut ablehnen wird.

Das umstrittene Gesetz zur Regulierung des polnischen Kryptomarktes steckt nun im Parlament fest, nachdem der Senat seine Verabschiedung noch weiter verkompliziert hat.

Das Oberhaus des polnischen Zweikammerparlaments verabschiedete den vom Sejm vorgelegten Gesetzentwurf, lehnte dabei eine Reihe von Änderungsanträgen ab und fügte eigene hinzu.

Senatoren schicken vom Veto belegtes Kryptogesetz zurück an polnische Abgeordnete

Polens längst überfälliges Krypto-Asset-Marktgesetz geht zurück an den Sejm, das Unterhaus des Parlaments in Warschau, nachdem der Senat vor seiner Verabschiedung seine Korrekturen vorgenommen hat.

Vor allem aber schafften die Senatoren einen von den Abgeordneten im Dezember verabschiedeten Änderungsantrag ab, der eine „Aufsichtsgebühr“ für Token-Emittenten von 0,4 % auf 0,1 % gesenkt hätte.

Nach der Fassung des Gesetzes durch die obere Kammer soll die Abgabe schließlich auf 0,5 % steigen, berichtete Bitcoinam Donnerstag.

Der Gesetzesentwurf legt nun nahe, dass die Gebühr zu den finanziellen Verpflichtungen von Unternehmen gehört, die digitale Vermögenswerte ausgeben, und nicht unter 500 € liegen darf, wie das Krypto-Nachrichtenportal detailliert ausführte und kommentierte:

„Ja, auch wenn es absurd klingt, haben die Senatoren beschlossen, den Gesetzentwurf noch weiter zu verschlechtern, was von Anfang an schlecht war.“

In den vergangenen Monaten hat die Publikation die Besorgnis der lokalen Krypto-Community zum Ausdruck gebracht, dass die polnische Gesetzgebung weitaus strenger sei als die neuesten EU-Standards, die sie eigentlich umsetzen soll.

Branchenvertreter warnen davor , dass die eingeführten Gebühren und Anforderungen das Überleben inländischer Krypto-Unternehmen, insbesondere kleinerer Firmen, gefährden.

Überregulierung war ein Hauptproblem im Hinblick auf den von der Regierung unter Führung von Premierminister Donald Tusks Partei Civic Coalition (KO) vorgeschlagenen Rahmen.

Die Initiatoren des Gesetzes räumen der polnischen Finanzaufsichtsbehörde (KNF) praktisch die volle Kontrolle über den polnischen Kryptomarkt ein, der wohl der größte Osteuropas ist.

Die Behörde wird nach Belieben Geschäftstätigkeiten aussetzen, Online-Plattformen, einschließlich Börsen, blockieren und hohe Geldstrafen gegen Dienstleister verhängen können.

Die vom Senat vorgenommenen Änderungen beeinträchtigen seine Befugnisse nicht. Gleichzeitig lehnte seine Mehrheit rund 15 Änderungsanträge der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), der wichtigsten Oppositionskraft, ab.

Wird Polen seinen Kryptomarkt bald regulieren?

Der Gesetzentwurf der regierenden Koalition geht nun zurück an den Sejm, der die Möglichkeit hat, den Vorschlag des Senats anzunehmen oder seine frühere Fassung wiederherzustellen.

In beiden Fällen wird das Dokument danndent Karol Nawrocki zur Unterzeichnung erneut vorgelegt. Es wird allgemein erwartet, dass er es abermals ablehnen wird.

Der Sejm hatte das umstrittene Gesetz erstmals verabschiedet . Der polnische Staatschef, der im vergangenen Jahr mit politischer Unterstützung der Opposition gewählt worden war, Veto dagegen ein Anfang Dezember sein

das Repräsentantenhaus billigte die zurückgesandte Gesetzgebung in zweiter Lesung Ende letzten Monats, berichtete Cryptopolitan Cryptopolitannachdem sein erster Versuch, die Entscheidung des Präsidenten rückgängig zu machen,dent.

In seiner Begründung für das Veto führte Nawrocki eine Liste seiner eigenen Bedenken hinsichtlich des Gesetzesentwurfs an, unter anderem in Bezug auf die persönlichen und wirtschaftlichen Freiheiten der Polen und die Stabilität ihres Landes.

Die Regierung reagierte mit dem Vorwurf , er sei in eine „Krypto-Affäre“ verwickelt und habe ein „seltsames Verhältnis“ zu diesem Sektor.

Laut dem polnischen Ministerpräsidenten sei Letzteres von russischen Akteuren unterwandert worden. Donald Tusk betonte zudem, die Verabschiedung des Gesetzesentwurfs sei eine Frage der nationalen Sicherheit.

Die Pattsituation rund um das polnische Kryptogesetz, das die Regeln des europäischen Marktes für Krypto-Assets (MiCA) in nationales Recht umsetzen soll, dürfte anhalten.

Das pro-europäische Kabinett Tusk verfügt nicht über die notwendige Mehrheit, um das Veto von Karol Nawrocki zu überstimmen, und die PiS-Partei wird nicht genügend Stimmen für einen alternativen Regulierungsrahmen erhalten, den sie vorlegen will.

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