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Der pakistanische Krypto-Rat beruft eine Dringlichkeitssitzung ein, um die politischen Unklarheiten zu erörtern

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
3 Minuten Lesezeit
Der pakistanische Krypto-Rat beruft eine Dringlichkeitssitzung ein, um die politischen Unklarheiten zu erörtern
  • Der pakistanische Krypto-Rat (PCC) hat für Montag eine Sitzung einberufen, um die Unklarheiten in seiner Krypto-Politik zu erörtern.
  • Das Treffen findet im Anschluss an interne Kritik am Rechtsstatus digitaler Vermögenswerte im Land statt.
  • Pakistan hat im Rahmen einer Veranstaltung in Las Vegas, USA, seine erste staatlich geführte strategische Bitcoin Reserve über das PCC vorgestellt.

Pakistans Finanzminister Muhammad Aurangzeb hat für Montag ein Treffen des Pakistan Crypto Council (PCC) angekündigt, um die Unklarheiten bezüglich der Kryptopolitik des Landes zu erörtern. Er möchte die rechtlichen und regulatorischen Aspekte dieser Vermögenswerte besprechen.

Diese Entwicklung erfolgt, nachdem Mitglieder und wichtige Interessengruppen in seinem Verantwortungsbereich darauf bestanden hatten, dass digitale Vermögenswerte im Land weiterhin verboten sind.

Das Finanzministerium veröffentlichte eine Erklärung zu dem Treffen, in der es hieß, es diene als „strategisches Forum zur Erörterung des sich entwickelnden regulatorischen und rechtlichen Rahmens für digitale Währungen und die gesamte Kryptolandschaft in Pakistan“.

Aurangzeb, der auch Vorsitzender des PCC ist, wird voraussichtlich den Vorsitz der Sitzung führen. Bilal Bin Saqib, sein Sonderassistent für Blockchain und Krypto, wird als CEO des Rates ebenfalls anwesend sein.

Der pakistanische Krypto-Rat will den rechtlichen Status digitaler Vermögenswerte klären

Dem Bericht zufolge werden am Montag auch andere Mitglieder des Rates anwesend sein, darunter der Gouverneur der pakistanischen Zentralbank (SBP), der Vorsitzende der pakistanischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SECP), der Sekretär der Justizabteilung und der Sekretär des Ministeriums für Informationstechnologie und Telekommunikation.

Es wird erwartet, dass der Rat verschiedene Punkte prüfen wird, darunter die Entwicklung eines Regulierungsrahmens für digitale Vermögenswerte in Pakistan, der an globale Standards und technologische Fortschritte angepasst werden soll.

Hauptthema des Treffens wird die Erörterung der Grundlagen für die Gründung der Pakistan Virtual Assets Regulatory Authority (PVARA) sein, einer geplanten autonomen Behörde zur Überwachung des digitalen Finanz- und Kryptowährungsökosystems im Land.

schaffen Grundlage für ein sicheres, transparentes und innovationsfreundliches regulatorisches Umfeld

„Das bevorstehende Treffen unterstreicht das Engagement der Regierung, eine zukunftsfähige Finanzinfrastruktur zu schaffen und gleichzeitig Stabilität und Compliance in der entstehenden digitalen Wirtschaft zu gewährleisten“, hieß es weiter.

Interne Kritikpunkte verstärken den Bedarf an Klarstellung.

Das Treffen wurde einberufen, nachdem widersprüchliche Signale von verschiedenen Regierungsvertretern ausgesandt worden waren. Vor einigen Tagen hatten die pakistanische Zentralbank (SBP) und die Finanzabteilung den Ständigen Finanzausschuss der Nationalversammlung darüber informiert, dass digitale Vermögenswerte im Land verboten seien. Dies bedeutete, dass unter bestimmten Bedingungen alle Transaktionen und der Besitz solcher Vermögenswerte illegal waren.

Obwohl die SBP revidiert , sind einige Interessengruppen immer noch nicht überzeugt.

Finanzminister Imdad Ullah Bosal erklärte, der PCC sei zur Überprüfung der Kryptopolitik eingerichtet worden. Er merkte an, dass die Gründung des Gremiums per Regierungsverordnung ohne gesetzliche Grundlage erfolgte. Weiterhin fügte er hinzu, dass digitale Vermögenswerte gemäß den geltenden Bestimmungen der SBP und SECP im Land verboten seien.

„Es wird erst dann einen rechtlichen Rahmen geben, wenn die Regierung formell eine Entscheidung trifft, aber der aktuelle Rechtsstatus ist, dass Kryptowährungen in Pakistan kein gesetzliches Zahlungsmittel sind“, sagte er.

Der Exekutivdirektor der pakistanischen Zentralbank (SBP), Sohail Jawad, erwähnte zudem, dass die Zentralbank eine Richtlinie zum Rechtsstatus digitaler Vermögenswerte herausgegeben habe und ihre Haltung, dass diese illegal seien, weiterhin bestehe. Er erwähnte auch, dass die Financial Monitoring Unit (FMU) weiterhin Fälle im Zusammenhang mit Kryptowährungen den Strafverfolgungsbehörden zur weiteren Bearbeitung empfehle.

Er erwähnte jedoch, dass eine nationale Arbeitsgruppe für digitale Vermögenswerte gebildet worden sei und deren Vorschläge dem PCC mitgeteilt würden.

Die Parlamentsdebatte fiel zeitlich mit der Vorstellung der staatlichen strategischen Bitcoin Reserve durch den CEO der PCC, Herrn Saqib, zusammen. Laut offizieller Mitteilung des Finanzministeriums fand die Vorstellung im Rahmen der diesjährigen Bitcoin Konferenz in Las Vegas, USA, statt; US-Vizepräsident JD Vance war ebenfalls anwesend.

Der Pakistan Crypto Council wurde im März dieses Jahres gegründet, um die Blockchain-Technologie und digitale Vermögenswerte in die Finanzlandschaft des Landes zu „regulieren und zu integrieren“.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Owotunse Adebayo

Owotunse Adebayo

Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.

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