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Der Umsatz von Nvidia-Zulieferer Foxconn steigt dank des Booms bei KI-Servern um 24 %

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Der Umsatz von Nvidia-Zulieferer Foxconn steigt dank des Booms bei KI-Servern um 24 %
  • Der Umsatz von Foxconn stieg im ersten Quartal 2025 um 24,2 % auf 1,64 Billionen NT$ (49,8 Milliarden US$), dank der boomenden Nachfrage nach KI-Servern.
  • Das Unternehmen ist ein wichtiger Zulieferer von Nvidia und stellt KI-Server her, die von Technologiegiganten wie Amazon, Google und Microsoft eingesetzt werden.
  • Foxconn plant, die Produktion von KI-Servern in China, Vietnam und mehreren US-Bundesstaaten auszubauen, um der steigenden globalen Nachfrage gerecht zu werden und das Handelsrisiko zu reduzieren.
  • Neue US-Zölle drohen, die Gewinne unter Druck zu setzen, da Foxconns starke Abhängigkeit von der chinesischen und vietnamesischen Produktion mit hohen Abgaben konfrontiert wird.

Hon Hai Precision Industry Co., weltweit besser bekannt als Foxconn, verzeichnete im ersten Quartal 2025 einen Umsatzanstieg von 24,2 %. Dieser Anstieg ist auf das explosive Wachstum der Nachfrage nach KI-Servern zurückzuführen – ein Trend, der maßgeblich mit der Rolle des Unternehmens als wichtiger Zulieferer von Nvidia zusammenhängt. 

Der taiwanesischetron. verzeichnete sein schnellstes Wachstum seit 2022. Der Gesamtumsatz belief sich auf 1,64 Billionen NT$, umgerechnet etwa 49,8 Milliarden US-Dollar

Dieses Wachstum entspricht den Erwartungen der Analysten. Es spiegelt die robuste weltweite Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz wider, insbesondere von großen Technologieunternehmen wie Alphabet (Googles Muttergesellschaft) und Amazon.

Foxconn fertigt KI-Server für Nvidia und montiert iPhones für Apple. Angesichts der rasant steigenden Nachfrage nach KI-Dienstleistungen und -Hardware benötigen Unternehmen leistungsstarke Server – und Foxconn befindet sich mitten in dieser Lieferkette.

Foxconn beschleunigt angesichts der rasant steigenden Nachfrage die Entwicklung von KI-Servern 

Der Umsatz von Foxconn im Cloud- und Netzwerksegment, zu dem auch KI-Server gehören, war der größte Wachstumstreiber. Diese Server befinden sich in den Rechenzentren, in denen KI-Modelle und -Tools ausgeführt werden.

Foxconn rechnet außerdem damit, dass seine Einnahmen aus KI-Servern NT$1 Billion bis Ende 2025

Der Boom wird durch steigende globale Investitionen in KI angetrieben. Die Nachfrage nach den leistungsstarken Chips von Nvidia ist enorm, und Unternehmen wie Microsoft, Amazon und Google wetteifern darum, ihre KI-Kapazitäten weiter auszubauen.

Um die Nachfrage zu decken, erhöht Foxconn die Produktion von KI-Serverkomponenten in seinen Werken in China und Vietnam. Zudem arbeitet das Unternehmen eng mit Apple an einer KI-fähigen Serverinfrastruktur in den USA zusammen, unter anderem mit neuen Projekten in Houston.

Der Vorsitzende Young Liu erklärte, das Unternehmen werde die Produktion in mehreren US-Bundesstaaten ausweiten. Dadurch könne Foxconn in der Nähe seiner amerikanischen Kunden bleiben und sich gegen globale politische und handelspolitische Risiken absichern.

Foxconn bleibt jedoch wachsam. Das Unternehmen warnte, dass es die globalen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen genau beobachtet.

Eine erhebliche Sorge bereitet die mögliche Wiedereinführung hoher Zölle. Allein in dieser Woche kündigte US-Präsidentdent Trump neue, drastische Zölle – 54 % auf chinesische Importe und 46 % auf Waren aus Vietnam.

Diese neuen Abgaben könnten viele Geschäftsbereiche von Foxconn direkt treffen. Zahlreiche Produkte des Unternehmens werden in China und Vietnam gefertigt, darunter wichtige Komponenten für Apple-Geräte. Analysten gehen davon aus, dass Apples jüngster Fokus auf Vietnam und Indien die Auswirkungen nicht abmildern wird.

Allerdings gibt es auch Anzeichen für Spannungen im KI-Sektor. Obwohl Microsoft sich verpflichtet hat, bis Mitte 2026 80 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren zu investieren, hat das Unternehmen Serverprojekte in mehreren Ländern, darunter Großbritannien, Indonesien, Australien und Teilen der USA, ausgesetzt oder verschoben. Diese Entwicklung verschärft den Preiswettbewerb zusätzlich.

Nachdem das chinesische Startup DeepSeek ein günstigeres KI-Modell auf den Markt gebracht hat, wird zunehmend darüber diskutiert, wie sinnvoll dieser überstürzte Bau von extrem teuren KI-Rechenzentren tatsächlich ist.

Die Auswirkungen von Zöllen verändern die globalen Strategien der Technologieproduktion

Analysten von CreditSights befürchten, dass die neuen Zölle der globalen Technologiebranche . Dies betrifft auch Hardwarehersteller von Servern, PCs und Smartphones.

Bloomberg Intelligence weist darauf hin, dass Taiwan, Vietnam und Indien von der sogenannten „China Plus One“-Strategie profitiert haben, neue US-Zölle jedoch alles verändern könnten.tronwie Foxconn und Quanta könnten unter Gewinndruck geraten.

Andere Unternehmen, die einen größeren Anteil der Produktion in den Vereinigten Staaten übernehmen – wie Jabil und Flex –, dürften davon profitieren, dass amerikanische Käufer nach Alternativen zu Asien suchen.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, könnten viele asiatische Hersteller nun vermehrt in Mexiko oder in den USA produzieren.

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