Zwei RTX Spark-Konfigurationen mit bis zu 128 GB Arbeitsspeicher erscheinen im Oktober

- Der RTX Spark N1X-Chip von Nvidia kommt im Oktober in zwei Konfigurationen auf den Markt, die 18 oder 20 CPU-Kerne mit 5.120 oder 6.144 CUDA-Kernen kombinieren.
- Die 20-Kern-Konfiguration bietet bis zu 128 GB gemeinsamen Speicher und entspricht damit Nvidias DGX Spark; die 18-Kern-Version erreicht maximal 32 GB.
- Acer und Lenovo präsentierten auf der IFA die ersten Laptops und Desktop-PCs mit RTX Spark-Grafikkarte; die Preise wurden noch nicht bekannt gegeben.
Nvidia wird ab Oktober RTX Spark-Systeme auf Basis seines N1X-Chips verkaufen. Damit erhalten Windows-Nutzer und die entsprechenden Hardwarehersteller einen kompakten KI-PC.
Mit dieser Markteinführung erweitert Nvidia seine Desktop-KI-Strategie auf Consumer-Laptops; Acer und Lenovo haben bereits entsprechende Geräte in der Pipeline.
Nvidia kombiniert bis zu 6.144 CUDA-Kerne mit 20 CPU-Kernen
Der N1X wird in zwei Versionen erhältlich sein. Die höherwertige Version kombiniert eine 20-Kern-CPU mit 6.144 CUDA-Kernen und 24 GB bis 128 GB unified Memory, während die andere eine 18-Kern-CPU mit 5.120 CUDA-Kernen und 24 GB bis 32 GB unified Memory kombiniert.
Unified Memory bedeutet, dass der Speicherpool von CPU und GPU gemeinsam genutzt wird. Dies ist von Vorteil, wenn ein Rechner große KI-Modelle lokal laden muss.

Auf Nvidias eigener Produktseite wird die Produktreihe als „die Verschmelzung von NVIDIA-KI und RTX-Grafik in schlanken Laptops und kleinen Desktop-PCs“ für „Kreative, Entwickler und Gamer“ beschrieben. Das Unternehmen zielt auf Notebooks und kleine Desktop-PCs ab.
Acer und Lenovo haben auf der IFA, der Berlinertron, neue Spark-Systeme angekündigt und damit bekannt gegeben, dass Partnerhardware mit dem Chip ausgestattet sein wird.
Der GB10 Grace Blackwell Chip ist für Entwickler
Im vergangenen Jahr brachte Nvidia den DGX Spark, der nach eigenen Angaben der kleinste KI-Supercomputer der Welt ist.
Die Maschine wird vom GB10 Grace Blackwell Superchip angetrieben, liefert eine KI-Leistung von bis zu 1 Petaflop mit 128 GB integriertem CPU-GPU-Speicher und startet Nvidias Linux-basiertes DGX-Betriebssystem. Der DGX Spark wurde für Entwickler konzipiert.
Laut Nvidia können Nutzer mit dem System Inferenzberechnungen an Modellen mit bis zu 200 Milliarden Parametern durchführen und Modelle mit bis zu 70 Milliarden Parametern lokal feinabstimmen. Zwei miteinander verbundene Einheiten können laut Nvidia Modelle mit bis zu 405 Milliarden Parametern verwalten.
Die RTX Spark hingegen ist für Windows-Nutzer und alltägliche KI-beschleunigte Arbeiten konzipiert.
Die Tatsache, dass beide Produkte bis zu 128 GB Speicherplatz bieten, zeigt, dass sie zwar zur selben Designfamilie gehören, aber für unterschiedliche Kundengruppen konzipiert wurden.
Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.
Häufig gestellte Fragen
Wann kommt die Nvidia RTX Spark auf den Markt?
Nvidia wird im Oktober RTX Spark-Systeme auf Basis des N1X-Chips sowohl für Laptops als auch für Desktop-PCs auf den Markt bringen.
Welche technischen Daten hat die RTX Spark N1X?
Der N1X ist in zwei Konfigurationen erhältlich. Das 20-Kern-Modell kombiniert 6.144 CUDA-Kerne mit 24 GB bis 128 GB unified Memory, während das 18-Kern-Modell 5.120 CUDA-Kerne mit 24 GB bis 32 GB unified Memory kombiniert.
Worin unterscheidet sich die RTX Spark von der DGX Spark?
Die DGX Spark läuft mit Nvidias Linux-basiertem DGX OS und wurde für Entwickler konzipiert. Sie bietet eine KI-Leistung von bis zu 1 Petaflop, während die RTX Spark für Laptops und kleine Desktop-PCs gedacht ist.

Randa Moses
Randa Moses ist Redakteurin und Reporterin bei Cryptopolitan und berichtet über Technologie, KI, Robotik, Kryptowährungen, Betrug und Hackerangriffe. Sie ist seit 2017 in der Krypto-Branche tätig und arbeitete zuvor bei Forward Protocol, AmaZix und Cryptosomniac. Randa hat einen Abschluss in Elektrotechnik undtronvon der Universität Bradford.
















