Die Aktien von Nintendo und Sony brachen um über 10 % ein, da Trumps Zollpolitik in Japan einen Marktabverkauf auslöste

- Die Aktien von Nintendo und Sony fielen in Tokio um über 10 Prozent, ausgelöst durch einen breiten Marktausverkauf und die Befürchtung einer Eskalation der Handelsspannungen zwischen den USA und China.
- Nintendo hat die Vorbestellungen für seine Switch 2 in den USA verschoben und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen potenzieller Zölle auf Exporte aus China und Vietnam.
- Um Risiken zu minimieren, verlagert Nintendo einen Großteil seiner Switch 2-Produktion von China nach Vietnam.
Die Aktien der japanischen Spielegiganten Nintendo Co. und Sony Group Corp. brachen am Montag in Tokio um über 10 % ein, belastet durch einen breiten Marktausverkauf in ganz Japan.
Verstärkt wurde dieser Rückgang durch die jüngsten Äußerungen des ehemaligen US-dent Donald Trump über die Einführung weitreichender Zölle auf US-Importe.
Nintendo verzeichnete die größten Verluste im Nikkei 225 mit einem Kurssturz von mehr als 10 Prozent, da Trumps erneute Rhetorik über Zölle die Befürchtungen einer Eskalation der Handelsspannungen zwischen den USA und China neu entfachte und Investoren an den asiatischen Märkten verunsicherte.
Der Schlag traf Nintendo besonders hart, da das Unternehmen im Weihnachtsquartal zu über 40 % auf Nordamerika angewiesen ist. Der Zeitpunkt ist besonders kritisch, da sich das Unternehmen auf die Markteinführung seiner neuen Konsole Switch 2 vorbereitet.
Nintendo verschiebt Vorbestellungen in den USA aufgrund von Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen von Trumps Zöllen
Nintendo hat die Vorbestellungen in den USA vorerst ausgesetzt, um die möglichen Auswirkungen der jüngsten Entwicklungen abzuschätzen. Die Lage verschärft sich weiter; Exporte aus China und Vietnam, wo der Großteil der Nintendo Switch-Hardware produziert wird, unterliegen derzeit Zöllen von mindestens 46 %.
dent Trump verteidigte seine Zollpolitik und erklärte, die USA bräuchten einen ausgeglichenen Handel mit dem Rest der Welt. defiseien reine Verluste. Er argumentierte, das Land solle Handelsüberschüsse anstreben oder zumindest ein ausgeglichenes Handelsverhältnis erreichen.
Diese Haltung deutet darauf hin, dass die Regierung eine Abschaffung der Zölle ohne eine grundlegende Überarbeitung der bestehenden Handelsbeziehungen wohl kaum in Erwägung ziehen wird. Diese Starrheit belastet zunehmend Japans Schlüsselbranchen, wie etwa Technologiekonzerne und Finanzinstitute.
Die Aktien japanischer Mischkonzerne wie SoftBank Group Corp. und Rakuten Group Inc. sind, ebenso wie die von Nintendo, um mehr als 12 % gefallen. Exportabhängige Unternehmen wie Advantest Corp. und Disco Corp. – wichtige Zulieferer der Halbleiterindustrie – mussten sogar noch höhere Verluste hinnehmen.
Die Auswirkungen von Trumps jüngster Zollpolitik auf japanische Technologieunternehmen verschärfen sich mit der Zeit
Nintendo Switch 2-KonsoleMarkteinführung derdent Donald Trump auslöst.
Der hohe Einführungspreis deutet zwar auf Hardware-Fähigkeiten der nächsten Generation hin, hat aber gleichzeitig Bedenken hervorgerufen, dass Lieferkettenunterbrechungen im Zusammenhang mit Zöllen die Hoffnungen der Videospielindustrie auf einen deutlichen Umsatzanstieg trüben könnten.
Trumps weitreichende Handelspolitik, insbesondere gegenüber China und anderen wichtigen US-Handelspartnern, lässt Investoren rätseln, ob Nintendos ambitionierter Markteintritt durch steigende Kosten und logistische Herausforderungen beeinträchtigt werden wird.
Jefferies-Analyst Atul Goyal, der einen Preis nahe der späteren Marke von 449,99 US-Dollar prognostiziert hatte, geht davon aus, dass der anfängliche Kursrückgang der Nintendo-Aktie nur von kurzer Dauer sein könnte. Er erklärte, sobald die Konsole im Handel erhältlich sei, dürfte die aufgestaute NachfragetronVerkaufszahlen auslösen und die Konsole positiv beeinflussen, wodurch die negative Marktreaktion umgekehrt würde.
„Ich denke, die Preisgestaltung spiegelt wider, dass Nintendo sich finanziell gegen mögliche Lieferengpässe absichern will“, fügte er hinzu und stimmte damit der Einschätzung des Spieleanalysten Serkan Toto, Gründer von Kantan Games, zu. „Der Preis von 449,99 US-Dollar deutet darauf hin, dass Nintendo sich auf weitere Störungen vorbereitet, falls die Zölle stärker als erwartet ausfallen“, sagte Toto.
Um diese Risiken zu reduzieren, hat Nintendo bereits mit der Diversifizierung seiner Produktion begonnen. Ein großer Teil der Produktion der Switch 2 wurde von China nach Vietnam verlagert – eine Umstrukturierung, die das Unternehmen während Trumps erster Amtszeit einleitete, um die Abhängigkeit von chinesischen Fabriken zu verringern.
Der Launch der Switch 2 markiert einen entscheidenden Moment für Nintendo, eines der wenigen reinen Spieleunternehmen, das neben seinen beliebten Franchises wie Mario und Zelda weiterhin stark auf eigene Konsolen setzt. Die ursprüngliche Switch kam 2017 zu einem wettbewerbsfähigen Preis von 300 US-Dollar auf den Markt und entwickelte sich zu einem durchschlagenden Erfolg, indem sie Heimkonsolen- und Handheld-Gameplay auf einem einzigen Gerät vereinte – mit insgesamt über 150 Millionen verkauften Einheiten – und die Branche damit grundlegend veränderte.
Doch abgesehen von der Hardware deuten erste Reaktionen aus der Gaming-Community auch auf Bedenken hinsichtlich der Spielepreise hin. Titel wie die neue Mario Kart-Fortsetzung sollen bis zu 80 Dollar kosten, was bei Fans, die die Gesamtkosten für zu hoch halten, Kritik hervorruft.
Je näher der Juni rückt, desto gespannter wird Nintendo darauf sein, ob es den geopolitischen Gegenwinden standhält und eine Konsole liefern kann, die den Erwartungen der letzten acht Jahre gerecht wird.
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