Die neue Solana Datenschutz-App SHDW steht im Verdacht, Nutzergelder einzufrieren

- Die in Solanaansässige Datenschutz-App SHDW erhielt Warnungen, weil sie Kundengelder ohne Auszahlungsmöglichkeiten verwahrte.
- Der SHDW-Token sollte voraussichtlich am 12. Januar eingeführt werden.
- Solana veranstaltet seinen Privacy-Hackathon noch bis zum 30. Januar und unterstützt dabei eine wachsende Anzahl von Privacy-Apps.
Die neu eingeführte Solana App SHDW versprach einen gewissen Datenschutz für Nutzereinlagen. Erste Nutzer berichteten jedoch, dass die App riskant sein könnte, da Gelder gesperrt würden und weder Auszahlungen noch Kundensupport möglich seien.
SHDW war eine vielbeachtete Solana weiterzuentwickeln Datenschutz und Verschleierungdentfrühzeitig Probleme mit der App fest, die sich als zentrale Anlaufstelle für Datenschutz präsentierte.
SHDW plante einen Token-Launch und lud Nutzer ein, die Plattform für private Überweisungen und Handelsgeschäfte zu testen. Erste Tests zeigten jedoch, dass die Überweisungen nicht wirklich privat waren. Schlimmer noch: Solana -Nutzer konnten die für den Tausch eingezahlten Gelder nicht abheben.
Die App bot trotz Kontaktformular keinen Kundensupport. Eine Kontaktaufnahme mit dem Support war nicht möglich. Obwohl das Produkt in den sozialen Medien stark präsent war, bleibt seine Seriosität fraglich.
SHDW wurde von Influencern stark beworben
SHDW wurde gestern intensiv beworben, da ein Token-Launch um 20:00 Uhr UTC erwartet wurde. Der neue Token steht in keiner Verbindung zu dem Projekt mit demselben Tickersymbol, dessen Kurs ebenfalls auf nahezu null gefallen ist.
Die Shadow-App versprach, den Handel Solana Transaktionen durch die Nutzung des Jupiter-Aggregators zu vereinfachen. Die Transaktionen sollten privat und für andere Marktteilnehmer unsichtbar sein. Die App versprach eine spezielle Datenschutzebene mit optimiertem Handelsrouting und ohne Risiko durch Front-Running.
Heute, am 12. Januar.
Der Tag, Solana privatisiert wird. pic.twitter.com/qwgtmzH2bK
— SHDW (@shdwapp) 12. Januar 2026
Die App wurde während des Solana Privacy Hackathons angekündigt und getestet, was ihre Bekanntheit weiter steigerte.
Die Entsperrungsfunktion der App ist jedoch nicht funktionsfähig, und die ursprünglich eingezahlten Gelder können nicht zurückerstattet werden.
Die Plattform verspricht außerdem die Einführung des X402-Standardhandels und ermöglicht datenschutzkonforme Transaktionen zwischen KI-Agenten. Die SHDW-App verspricht Off-Chain-Verifizierung und -Abwicklung und ermöglicht so den Handel zwischen KI- oder zwischen Menschen und KI, ohne diedentpreiszugeben.
Zum Start waren zunächst nur SHDW Swap und SHDW Wallet verfügbar. Die X402-Funktionen, ein Prognosemarkt und ein Datenfilter werden möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt freigeschaltet.
Die SHDW-Wallet ist als Browsererweiterung verfügbar, allerdings ist ihre Sicherheit und die Möglichkeit von Sicherheitslücken noch nicht überprüft.
Solana setzt nach der Einführung ZCash auf Datenschutz
Das Solana -Netzwerk führte ZCash als eine seiner ersten Datenschutzfunktionen ein. Die OmniBridge trug zur Schaffung tokenisierter ZEC im Solana -Netzwerk bei.
Der genaue Grad der Privatsphäre bei SHDW bleibt bis zum Test der App unbekannt. Die Verschleierung von Geldern könnte diese vom Solana Ökosystem fernhalten, und Nutzer könnten möglicherweise nicht auf ihre Liquidität zugreifen oder die Token freigeben.
Trotzdem Solana die Entwicklung seiner Datenschutzfunktionen weiter voran. Solana verfügt bereits über eine Liste von Datenschutzprojekten ,und weitere Funktionen werden im Rahmen des Solana Privacy Hackathons, der noch bis zum 30. Januar läuft, hinzugefügt. Bei diesem Event ist ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar für die besten Datenschutzprojekte ausgelobt. Der Hackathon trieb den Marktpreis von SOL auf 141,23 US-Dollar.
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Hristina Vasileva
Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.
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