- Die SEC hat einen neuen Leitfaden für Krypto-Unternehmen zur Kapitalbeschaffung genehmigt
- Die Kommission ist weiterhin bestrebt, den Markt von nicht registrierten Wertpapier-Token und -Angeboten zu befreien
Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat neue Regeln und Vorschriften verabschiedet, die die Handlungen und Prozesse der Kapitalbeschaffung für Kryptowährungsunternehmen im Land regeln sollen .
Die Kommission beschloss, die bisherige Obergrenze für die Kapitalbeschaffung von Kryptowährungsunternehmen anzuheben. Diese neue Regelung dürfte insbesondere im Hinblick auf Krypto-Assets und Security Token Offerings (STOs) eine immense Hilfe für Krypto-Unternehmen darstellen, die zusätzliches Kapital für ihre Organisation aufnehmen möchten.
Die Kommission erklärte in einer Veröffentlichung, die Änderung sei unerlässlich, um den bisher komplexen Leitfaden zu verbessern und zu vereinfachen. Vereinfacht ausgedrückt, will die Kommission damit die Kapitalbeschaffung für Krypto-Unternehmen erleichtern und gleichzeitig mehr Investitionsmöglichkeiten für Anleger schaffen.
Krypto-Unternehmen können nun bis zu 5 Millionen US-Dollar per Crowdfunding einwerben. Die Obergrenze für Finanzierungen gemäß Regulation A wurde auf 75 Millionen US-Dollar angehoben. Mit Rule 504 der Regulation D können Unternehmen nun bis zu 10 Millionen US-Dollar einwerben.
Die Änderung des Rahmens beinhaltet auch die Begrenzung der Anzahl der Investoren und der Meldepflichten für diese Investoren.
Aufgrund dieser Änderung könnten einige Krypto-Unternehmen die Crowdfunding-Option häufiger nutzen wollen, da dieser Prozess mit weniger Papierkram verbunden ist.
Die SEC überwacht weiterhin die Kryptoindustrie
Die Kommission hat ihre Untersuchungen im Kryptosektor in letzter Zeit intensiviert. Sie konnte dabei auch bemerkenswerte Erfolge gegen einige Kryptofirmen verzeichnen.
Ein Beispiel dafür ist der Abschluss der Untersuchung gegen KIK. Die SEC warf dem Unternehmen vor, ein Wertpapierangebot durchgeführt zu haben, das nicht bei der Kommission registriert war. KIK musste schließlich Strafe von 5 Millionen US-Dollar zahlen
Die Kommission untersucht weiterhin andere Projekte, die mutmaßlich nicht registriert sind. Sie hat jedoch noch keine Stellungnahme dazu abgegeben, wie sie mit der Kryptoindustrie im Allgemeinen umgehen will.

