Die Schweizer Nationalversammlung hat in einem am 20. März verabschiedeten Beschluss den Bundesrat beauftragt, mit der Anpassung der bestehenden Gesetze an die Bestimmungen für Kryptowährungen zu beginnen.
Der Schweizer Bundestagsabgeordnete Giovanni Merlini brachte den Antrag in der Bundesversammlung ein. Merlini fordert die Bundesregierung auf, Maßnahmen zur Regulierung von Kryptowährungen in der Schweiz zu ergreifen. Um eine angemessene Regulierung zu erreichen, schlägt er in seinem Antrag vor, die bestehende Rechtsstruktur als Grundlage für die Kryptowährungsregulierung zu nutzen.
Die bestehende Rechtslage müsste die Zuständigkeit der derzeitigen Behörden auf den Kryptowährungsbereich ausdehnen. Der Antrag wurde rasch angenommen und erhielt in der Versammlung 83 Vertrauensstimmen.
Im Anschluss an den Antrag erklärte der Schweizer Bundesfinanzminister Ueli Maurer, dass dieser Antrag die derzeit geplante Änderung der Verordnung außer Kraft setzen würde.
Der Antrag steht jedoch im Einklang mit Maurers Vision, die bestehenden Gesetze des Landes zu ändern, um deren operative Zuständigkeit auf kryptowährungs- und blockchainbasierte Gesetzgebungsmaßnahmen auszudehnen.
Der in der Nationalversammlung eingebrachte Antrag ist ein weiterer Schritt zum Schutz der Bürger vor Kryptowährungsbetrug, kriminellen Aktivitäten und Geldwäsche. Die Schweizer Regierung muss nun entscheiden, ob sie eine neue Grenze für Kryptowährungsorganisationen defioder diese in die bestehende Finanzstruktur integriert.
Die Schweiz arbeitet seit Ende letzten Jahres an den entsprechenden Regelungen, und dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein für die ordnungsgemäße Umsetzung des Gesetzes im Land.

