Zwischen Elon Musk und Sam Altman herrscht offenbar tiefe Feindschaft. Die einstigen Verbündeten, die nun zu Rivalen geworden sind, tragen ihre Differenzen öffentlich aus und verdeutlichen damit die Tiefe ihrer Kluft. Jüngstes Beispiel: ein Tweet des OpenAI-Chefs und die Antwort des SpaceX-Chefs.
Altman hatte auf X dent gratuliert . Er ahnte nicht, dass ihm dieser Post Spott vom reichsten Mann der Welt einbringen würde. Doch genau das geschah: Der für seine offene Art bekannte X-Besitzer und Trump-Verbündete reagierte mit einem lachenden Emoji auf Altmans Kommentar.
Warum herrscht eine gewisse Müdigkeit angesichts Musks wachsendem politischen Einflusses?
Musks Reaktion folgt unmittelbar auf Altmans jüngste Äußerungen beim von der New York Times veranstalteten DealBook Summit. Damals hatte der CEO von OpenAI betont, sein ehemaliger Verbündeter werde seinen neu gewonnenen Einfluss während der Präsidentschaft Trumps nicht nutzen, um seine Konkurrenz zu bekämpfen.
Altman sagte:
Ich bin ziemlichtrondavon überzeugt, dass Elon das Richtige tun wird und dass es zutiefst unamerikanisch wäre, politische Macht in einem solchen Maße zu nutzen, dass Elon Konkurrenten schaden und seinen eigenen Unternehmen Vorteile verschaffen würde.
~Altman
Musk, der maßgeblich zur Wiederwahl von Präsident Trump beigetragen hat, wird künftig gemeinsam mit Vivek Ramaswamy das DOGE-Ministerium leiten dent Viele Analysten gehen davon aus, dass der Milliardär mit diesem neuen Mandat zu den Schlüsselfiguren in der zweiten Amtszeit Trumps gehören wird. Angesichts der Nominierung von Sacks, einer engen Verbündeten, ist es verständlich, dass seine Konkurrenten in der Geschäftswelt besorgt sind.
Musk hat OpenAI und dessen Management verklagt.
Musk pflegte ein angespanntes Verhältnis zu Altman, mit dem er OpenAI und andere Technologiebegeisterte gründete. Die Situation eskalierte 2018, als er aufgrund von Interessenkonflikten das Unternehmen, das den Chat GPT entwickelte, verließ. Seitdem kritisiert er das führende KI-Unternehmen scharf und hat es sowie dessen Führungskräfte aus verschiedenen Gründen verklagt.
So wirft er dem Unternehmen und seiner Führung beispielsweise vor, gegen ihre Gründungsprinzipien verstoßen zu haben. In Gerichtsakten schildert Musk OpenAI als gewinnorientiertes Unternehmen, das seine gemeinnützige Ausrichtung aufgegeben hat. Er behauptet, das Unternehmen habe damit seine Geldgeber, die Öffentlichkeit und die Aufsichtsbehörden belogen.
Eine weitere Klage behauptet, dass das von Altman geführte Unternehmen mit Microsoft, seinem Hauptfinanzier, zusammenarbeitet, um den Erfolg von Musks xAI zu verhindern. Altman und seine Mitangeklagten weisen die Vorwürfe zurück, wobei Altman sein Bedauern über die Entwicklung der Ereignisse zum Ausdruck brachte.

