Moonshot AI erwägt neben dem geplanten Börsengang in Hongkong auch eine Notierung in Shanghai

- Moonshot AI, der Pekinger Hersteller des Kimi K3-Modells, erwägt zusätzlich zu dem bereitsdenteingereichten Börsengang in Hongkong auch eine Notierung am Shanghaier STAR Market und peilt ein Debüt in Hongkong bereits im ersten Quartal 2027 an.
- Eine Finanzierungsrunde vor dem Börsengang könnte das drei Jahre alte Start-up mit rund 50 Milliarden Dollar bewerten.
- Chinesische KI-Forschungslabore, die mit einem schwachen Markt in Hongkong konfrontiert sind, scheinen sich zunehmend an Börsen auf dem chinesischen Festland zu wenden, um die hohen Kosten für den Aufbau wettbewerbsfähiger Modelle zu finanzieren.
Moonshot AI erwägt neben dem bereits in Erwägung gezogenen Börsengang in Hongkong einen zweiten Weg an die Börse: den Shanghaier STAR Market. Dieser Schritt könnte dem in Peking ansässigen Startup hinter Kimi K3 Zugang zu Milliarden von Dollar Kapital verschaffen, um das kostspielige Training zukunftsweisender KI-Modelle zu finanzieren.
Die Pläne wurden zuerst von der South China Morning Post am Donnerstag unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen gemeldet.
Moonshot plant zweite Listung
Moonshot hatdentdie Unterlagen für einen Börsengang in Hongkong eingereicht und peilt eine Notierung bereits im ersten Quartal 2027 an. Laut einer Quelle begann das Unternehmen nach einem Treffen mit seinen Finanzinvestoren im Juli, bei dem die Modalitäten des Börsengangs besprochen wurden, eine Notierung auf dem chinesischen Festland zu prüfen.
Hongkongs KI-Aktien hatten in den letzten Wochen Schwierigkeiten, ihre Dynamik beizubehalten, obwohl der Aktienmarkt eine Vielzahl von Unternehmen aufweist, die an die Börse gehen wollen. Daher ist das wachsende Interesse am Shanghaier STAR Market nicht verwunderlich.
Das Interesse wird als Reaktion auf die Schwäche der Hongkonger Aktienmärkte gesehen, und der Markt bietet KI-Unternehmen einen weiteren potenziellen Weg an die Börse.
Moonshots Bewertung von 50 Milliarden Dollar
Moonshot führt vor dem Börsengang eine letzte Finanzierungsrunde durch, die das Unternehmen mit rund 50 Milliarden US-Dollar. Reuters bezifferte die Finanzierungsrunde in Hongkong separat auf etwa 3 Milliarden US-Dollar. Das sind hohe Summen, insbesondere für ein Unternehmen, das erst vor drei Jahren gegründet wurde.
Moonshot wurde 2023 von Yang Zhilin gegründet, und der rasante Aufstieg des Startups wurde maßgeblich durch Kimi, die Familie der KI-Modelle und Verbraucher-Apps des Unternehmens, vorangetrieben, was dazu beigetragen hat, dass Moonshot zu einem prominenten Namen im chinesischen Wettlauf um generative KI geworden ist.
Moonshot veröffentlichte Kimi K3 im Juli und beschrieb das Modell als das weltweit größte offene KI-Modell mit 2,8 Billionen Parametern. Laut Moonshot ist die Nachfrage nach Kimi K3 sotron, dass die verfügbare Rechenkapazität stark ausgelastet ist.
Shanghai füllt sich mit KI-Namen
Sollte Moonshot eine Notierung auf dem chinesischen Festland anstreben, wird das Unternehmen voraussichtlich den Science and Technology Innovation Board der Shanghaier Börse, bekannt als STAR Market, ins Visier nehmen, und Gespräche mit der Börse könnten laut Quellen der SCMP schon bald beginnen.
Die Konkurrenten Z.ai(ehemals Zhipu) und MiniMax arbeiten ebenfalls an einer Notierung am STAR Market, und auf der Warteliste stehen auch DeepSeek und Yangtze Memory Technologies. Zu den jüngsten Neuzugängen an der Shanghaier Börse gehören ChangXin Memory Technologies und das Robotikunternehmen Unitree.
Moonshot befindet sich angeblich in Gesprächen mit Microsoft, Amazon und Google über Umsatzbeteiligungsvereinbarungen, die es den US-Cloud-Anbietern ermöglichen würden, seine KI-Modelle zu hosten.
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Opeyemi Olanrewaju
Opeyemi ist spezialisiert auf die Erstellung und Optimierung hochwertiger Inhalte mit Fokus auf Kryptowährungen, globale Finanzmärkte und Wirtschaft. Er absolvierte sein Medizinstudium (MBBS) an der Universität Ibadan. Er war Chefredakteur der Hochschulzeitung und zuvor bei CFA tätig. Seit über sechs Jahren trägt er als Nachrichtenredakteur bei Cryptopolitanmaßgeblich zur Einzigartigkeit des Magazins bei.
















