Microsoft gründet Call-of-Duty-Komitee zur Überwachung der Franchise-Features, berichtet

- Laut einem Leak hat Microsoft ein Komitee gebildet, das über die Zukunft der Call of Duty-Spielreihe entscheiden soll.
- Innovative Entscheidungen werden üblicherweise von den zugehörigen Studios getroffen.
- Der Technologiekonzern hat die Studios aufgefordert, Innovationen im Bereich der Benutzeroberfläche einzustellen.
Microsoft hat angeblich ein Komitee gebildet, das ein endgültiges Urteil über die Zukunft von Activisions berühmter Call of Duty-Action-Shooter-Spielreihe fällen soll.
Im Oktober letzten Jahres übernahm Microsoft erfolgreich Activision Blizzard. Nun will das Unternehmen die Gestaltung von Call of Duty in den kommenden Jahren direkt beeinflussen.
Während die mit dem Spiel verbundenen Studios üblicherweise für die Entscheidungen bezüglich der verschiedenen Features verantwortlich sind, wird dies laut Bericht nicht mehr lange so sein.
Was mir über die Zukunft von Call of Duty erzählt wird:
Microsoft hat unter Activision ein neues Komitee für Call of Duty eingerichtet, das die „Features“ und „Systeme“ der Franchise kontrolliert und den Studios die Möglichkeit gibt, Vorschläge einzubringen. Ob es sich nun um etwas Neues wie Omnimovement handelt… pic.twitter.com/286dDunn67
— Hope (@TheGhostOfHope) 21. November 2024
TheGhostofHope, der sich als zuverlässiger COD-Leaker einen Namen gemacht hat, teilte auf X mit, dass Microsoft ein Gremium einrichtet, das die zukünftige Ausrichtung neuer Systeme und Features des Ego-Shooters überwachen soll. Das bedeutet, dass Entwicklerstudios wie Treyarch oder Infinity Ward, die für das kürzlich erschienene Omnimovement-Update verantwortlich waren, diese Aufgabe nicht mehr übernehmen werden.
Das Komitee, dessen Zusammensetzung noch nicht offiziell bestätigt wurde, wird über künftige Aktualisierungen entscheiden und damit den Studios selbst kreative Freiheit entziehen.
Die Call-of-Duty-Reihe existiert seit über zwanzig Jahren. In dieser Zeit wurde das Spiel mehrfach aktualisiert, unter anderem mit Energiewaffen und Jetpacks. Man sollte also meinen, dass die Fans der Reihe mittlerweile an Veränderungen gewöhnt sind.
Obwohl manche Fans einige Titel mehr mögen als andere, wird die kürzliche Veröffentlichung von Black Ops 6 sehr begrüßt. Dieser Teil führte auch die neue omnidirektionale Bewegungssteuerung ein, die es Spielern ermöglicht, in jede Richtung zu sprinten, sich hinzulegen und zu hechten. Laut dem Leaker könnte das Komitee mit der Überwachung solcher Innovationen beauftragt werden.
Microsoft fordert Studios auf, UI-bezogene Innovationen einzustellen
Der Bericht des Leakers besagt außerdem, dass der Tech-Gigant den Studios jegliche Änderungen an der Benutzeroberfläche und dem Prestige-System von Call of Duty sowie an allen anderen Features untersagt hat. Angeblich bevorzugt Microsoft, dass die beteiligten Studios – Infinity World, Treyarch oder Sledgehammer – weiterhin an Innovationen im Bereich Multiplayer-Karten, Storytelling und anderen Spielmodi arbeiten. Microsoft möchte nämlich, dass die Kreativität aus diesen Aspekten des Spiels entsteht.
Sollte der Bericht stimmen, was nur von den Offiziellen bestätigt werden kann, ist unklar, wie sehr sich die Zukunft von Call of Duty verändern wird. Einige Fans befürworten die Entscheidung, da sie sie für „das Beste für die Reihe“ halten, während andere Zweifel äußern. Ein Nutzer meint „Das kann total danebengehen oder aber ganz okay sein.“
Das wird die Zukunft zeigen.
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Noor Bazmi
Noor Bazmi ist Mitglied des Cryptopolitan -Nachrichtenteams und hat einen Abschluss in Medienwissenschaften. Sie berichtet über Blockchain, Kryptowährungen, künstliche Intelligenz, Big Tech, den Markt für Elektrofahrzeuge, die Weltwirtschaft und politische Kurswechsel. Um ein internationales Publikum zu erreichen, absolviert sie derzeit ein Marketingstudium.
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