Die Meta-Aktie schoss am Donnerstag im frühen New Yorker Handel um 5,7 % in die Höhe, nachdem interne Gespräche enthüllten, dass Mark Zuckerberg plant, die Finanzierung der Metaverse-Projekte des Unternehmens massiv zu kürzen.
Die Entscheidung fiel im Rahmen der Budgetverhandlungen für 2026, die letzten Monat auf Marks Anwesen in Hawaii stattfanden. Dort forderte er die Führungskräfte auf, unternehmensweite Kostensenkungen umzusetzen. Doch dieses Mal wurde das Metaverse-Team besonders stark von Kürzungen betroffen, mit Vorschlägen von bis zu 30 %.
bilden Metas Ambitionen im Bereich der virtuellen Welten.
Diese Plattformen sollten die Zukunft der menschlichen Interaktion und des Handels repräsentieren, als Mark im Jahr 2021 den Namen von Facebook in Meta änderte, aber sie konnten keine nennenswerte tracfinden.
Die Kürzungen, zu denen auch Entlassungen ab Januar gehören könnten, sind Teil eines umfassenderen Vorhabens, keine Gelder mehr in Ideen zu investieren, die keine Ergebnisse liefern.
Meta forciert KI-Hardware, während es der Metaverse-Abteilung Geld entzieht.
Das Unternehmen plant, die Einsparungen in Hardwareprojekte umzuleiten, die enger mit KI verknüpft sind, insbesondere in Produkte wie smarte Ray-Ban-Brillen und Wearables, die in der Abteilung Reality Labs entwickelt werden.
Dieselbe Abteilung hat seit 2021 bereits mehr als 70 Milliarden Dollar Verlust gemacht. Das Metaverse-Team, das zu Reality Labs gehört, wurde nun angewiesen, einen deutlich stärkeren Budgetkürzung hinzunehmen als der Rest des Unternehmens.
Führungskräfte, die an den Gesprächen beteiligt waren, angeblich , dass Marks übliche Forderung nach einer 10-prozentigen Budgetkürzung für alle Teams weiterhin bestehe, Reality Labs jedoch einen schwereren Schlag erlitten habe, da das Metaverse weiterhin keintrac.
„Sie haben nicht den branchenweiten Wettbewerb um die Technologie erlebt, den sie einst erwartet hatten“, sagte einer von ihnen.
Obwohl Mark weiterhin davon überzeugt ist, dass Menschen zukünftig in virtuellen Welten arbeiten und soziale Kontakte pflegen werden, spiegelt sich diese Überzeugung nicht mehr in seinen Prioritäten wider. Er spricht weder in Telefonkonferenzen zu Geschäftsergebnissen noch in öffentlichen Stellungnahmen über das Metaverse.
Stattdessen spricht er über KI-Modelle, Chatbots und KI-gesteuerte Tools wie Meta AI und Llama, die neue Hardware benötigen, keine virtuellen Welten.
Mike Proulx,dent bei Forrester, sagte im April, dass Meta seine Metaverse-Projekte, wie Horizon Worlds, wahrscheinlich noch vor Jahresende einstellen werde. Er fügte hinzu: „Reality Labs ist weiterhin ein undichtes Unternehmen.“
Die Einstellung der Metaverse-Aktivitäten würde es dem Unternehmen ermöglichen, sich stärker auf seine KI-Projekte wie Llama, Meta AI und KI-Brillen zu konzentrieren.“
Der Kursanstieg am Donnerstag war der größte Kurssprung innerhalb eines Handelstages seit dem 31. Juli. Händler reagierten damit auf die ihrer Ansicht nach längst überfällige Budgetdisziplin. Investoren hatten das Metaverse immer wieder als verschwenderisches Geschäft kritisiert.
Die Entscheidung, die Finanzierung drastisch zu kürzen, insbesondere angesichts der weiterhin schwachen Einnahmen aus Horizon Worlds und Quest, signalisiert, dass selbst Marks internes Team einen Schritt zurücktritt.
Die EU leitet eine Kartelluntersuchung wegen der KI-Richtlinienbeschränkungen von WhatsApp ein.
Während Meta versucht, sich neu auf die KI-Entwicklung auszurichten, greifen die Regulierungsbehörden in Brüssel bereits ein.
Am Donnerstagmorgen bestätigte die Europäische Kommission, dass sie eine Kartelluntersuchung eingeleitet hat, um zu prüfen, ob die neue KI-Zugriffsrichtlinie von Meta für WhatsApp gegen Wettbewerbsgesetze innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) verstößt.
Die im Oktober eingeführte Richtlinie verbietet Unternehmen die Nutzung eines Geschäftstools innerhalb von WhatsApp, wenn KI die primäre Dienstleistung ist, die sie anbieten.
Diese Einschränkung weckte in Brüssel Besorgnis darüber, dass Meta seine Marktmacht missbrauchen könnte, indem es Drittanbieter von KI-Lösungen daran hindert, Kunden in ganz Europa zu erreichen.
Die Kommission erklärte, dass Unternehmen zwar weiterhin KI-Tools für Bereiche wie den Kundenservice nutzen könnten, sie aber befürchte, dass die Regelung von Meta „Drittanbieter von KI-Diensten daran hindern könnte, ihre Dienste über WhatsApp im Europäischen Wirtschaftsraum anzubieten“.

