Neue Meta-KI-Chatbots haben Schwierigkeiten, mit der Generation Z in Kontakt zu treten

- Die Gen AI Personas Chatbots von Meta zielen darauf ab, Nutzer der Generation Ztrac, haben aber Schwierigkeiten, deren Humorvorlieben zu treffen.
- „Bob the Robot“ ist von „Futurama“ inspiriert, verfehlt aber möglicherweise das Ziel, da der Humor der Generation Z eher ins Absurde tendiert.
- Snapchats My AI gewinnt aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit trac, doch es kommen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes auf, da die Generation Z die Datenerfassung in Frage stellt.
Meta, ehemals Facebook, will jüngere Kunden mit witzigen KI-Chatbots in seinen Apps gewinnen. Doch das neueste Projekt, die sogenannten Gen AI Personas, verfehlt möglicherweise das Ziel, die Generation Z anzusprechen. Diese neuen Chatbots, die derzeit von Meta-Mitarbeitern getestet werden, sollen auf der kommenden Meta Connect Konferenz offiziell vorgestellt werden. Trotz der Bemühungen des Unternehmens scheint das Verständnis für den Humor und die Vorlieben der Generation Z etwas veraltet zu sein.
Bob, der Roboter, und die Herausforderung des Humors der Generation Z
Eine der KI-Chatbot-Persönlichkeiten, die die Aufmerksamkeit der Generation Z gewinnen soll, ist „Bob der Roboter“, eine Figur, die von Bender aus der Zeichentrickserie „Futurama“ inspiriert wurde. Bob ist sarkastisch, frech und leicht zynisch gestaltet – Eigenschaften, von denen Meta glaubt, dass sie bei jungen Leuten Anklang finden. Einige Mitarbeiter, die mit Bob interagiert haben, empfanden ihn jedoch nicht nur als wenig hilfreich, sondern mitunter sogar als ausgesprochen unhöflich.
Metas Versuch, den bei jungen Leuten beliebten, derben Humor aufzugreifen, könnte scheitern. „Futurama“ war zwar eine populäre Serie, lief aber ursprünglich zwischen 1999 und 2003, als die ältesten Mitglieder der Generation Z noch Kleinkinder waren. Der Humor der heutigen Generation Z tendiert eher zu Absurdität, Schlagfertigkeit und Antihumor – ganz anders als der „überlegene Intellekt, der scharfe Verstand und der beißende Sarkasmus“, die Bob der Roboter verkörpert.
Diese unterschiedlichen Humorstile könnten dazu führen, dass Meta ungewollt Millennials anspricht, die sich selbst für witzig halten, anstatt eine echte Verbindung zur Generation Z aufzubauen. Um diese Falle zu vermeiden, könnte sich Meta an Snapchats KI-Chatbot „My AI“ orientieren, der bei jungen Nutzern aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit und des Humors, den Nutzer durch die Gestaltung der Antworten selbst erzeugen, tracgefunden hat.
Das komplexe Verhältnis der Generation Z zu KI-Chatbots
Snapchats „My AI“, das im Februar eingeführt wurde, hat sich zu einem Trend unter jungen Nutzern entwickelt, die den Bot absichtlich mit stressigen Fragen herausfordern und die Ergebnisse auf TikTok teilen. Dieser Trend verdeutlicht die Faszination des Internets für das „Brechen“ von Chatbots und das Überschreiten ihrer programmierten Grenzen. Der Hashtag #snapchatAI auf TikTok hat bereits eine halbe Milliarde Aufrufe erzielt und zeigt damit das Engagement und das Interesse, das solche KI-gesteuerten Inhalte hervorrufen.
begrüßen KI-Chatbots . Mehrere virale Videos auf TikTok bezeichnen diese Bots als „gruselig“ und aufdringlich, was eine weit verbreitete Besorgnis der Generation Z um den Schutz ihrer Online-Privatsphäre widerspiegelt. Nutzer fragen sich, ob diese KI-Bots sensible Daten sammeln, und werfen damit berechtigte Fragen zum Datenschutz und zur Datensicherheit auf.
Metas Bewusstsein für diese Datenschutzbedenken zeigte sichdent während der Tests einer ihrer anderen KI-Personas, Alvin dem Außerirdischen. Alvins Neugierde, mit der er Nutzern viele Fragen zu ihren Erfahrungen auf der Erde stellte, weckte bei den Mitarbeitern die Befürchtung, dass Nutzer Datensammelaktivitäten vermuten könnten. Dies verdeutlicht die heikle Gratwanderung, die Unternehmen wie Meta meistern müssen, wenn sie KI-Chatbots einer datenschutzbewussten Generation vorstellen.
Metas Bestreben, relevant zu bleiben, indem es die Generation Z anspricht
Metas Fokus auf die Gewinnung eines jüngeren Publikums rührt von dem Wunsch her, das Image der älteren Babyboomer-Marke abzulegen und eine jüngere Zielgruppetrac. CEO Mark Zuckerberg äußerte sein Ziel, die Marken von Meta zum „Nordstern“ für junge Menschen im Internet zu machen, und erkannte die Bedeutung, die Loyalität und das Engagement der nächsten Generation von Internetnutzern zu sichern.
Aktuell gehören nur 3,4 % der Facebook-Nutzer der Altersgruppe der 13- bis 17-Jährigen an, die Mehrheit ist über 25. Ähnlich verhält es sich bei Instagram: Nur 8 % der Nutzer sind zwischen 13 und 17 Jahre alt, die meisten gehören zur Generation der Zillennials. Dies verdeutlicht, dass Meta sich an die sich wandelnden Vorlieben jüngerer Zielgruppen anpassen muss. Ob der Versuch mit den Gen-AI-Personas erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten, da Meta sich im komplexen Gefüge von Gen-Z-Humor und Datenschutzbedenken zurechtfinden muss.
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Aamir Sheikh
Aamir ist Technologiejournalist mit Schwerpunkt auf Technologie und Kryptowährungen. Er absolvierte die MAJ University in Karatschi mit einem MBA in Marketing und Finanzen. Seit 2021 schreibt er für Cryptopolitan Analysen zu Kryptowährungen.
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