MediaTek bringt neuen KI-Prozessor auf den Markt, der mit Qualcomm konkurrieren soll

- MediaTek brachte den Dimensity 9500 mit großen Verbesserungen bei CPU, GPU, KI und Kamerafunktionen auf den Markt.
- Vivo- und Oppo-Handys mit dem Chip werden im Oktober in Europa, Südamerika und Asien auf den Markt kommen.
- TSMC erhöhte die Preise für 3-nm-Fertigung, wodurch die Kosten für MediaTek um 24 % und für Qualcomm um 16 % stiegen, während Apple bessere Konditionen erhielt.
MediaTek hat den Dimensity 9500, seinen nächsten High-End-Smartphone-Chip, angekündigt, nur wenige Tage bevor Qualcomm voraussichtlich den Snapdragon 8 Elite Gen 5 vorstellen wird.
Vivo und Oppo werden die ersten Smartphones mit MediaTeks neuem Chip im Oktober in Europa, Südamerika und Asien auf den Markt bringen. Ein Veröffentlichungstermin für die USA steht jedoch noch nicht fest.
Der neue Dimensity 9500 ist ein großer Fortschritt gegenüber dem letztjährigen Dimensity 9400. Laut MediaTek liefert die neue CPU 29 % höhere Single-Core- und 16 % höhere Multi-Core-Ergebnisse bei gleichzeitig 37 % geringerem Stromverbrauch.
Der Wechsel von UFS 4.0 zu Universal Flash Storage 4.1 führt zu doppelt so hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Laut Hersteller verkürzt dies die Ladezeiten großer KI-Modelle um 40 %.
Der Chip behält sein bekanntes Layout bei, verwendet aber die Kerne der umbenannten C1-Serie von Arm. Der CPU-Cluster kombiniert einen Arm C1-Ultra-Kern mit 4,21 GHz Taktfrequenz mit drei Arm C1-Premium-Kernen mit 3,5 GHz und vier Arm C1-Pro-Kernen mit 2,7 GHz.
Die Grafikleistung wurde ebenfalls deutlich verbessert. MediaTek meldet eine um 33 % höhere GPU-Leistung und eine um 42 % gesteigerte Energieeffizienz. Laut Unternehmen soll dies die Akkulaufzeit von Smartphones bei Gaming-Sessions verlängern. MediaTek ergänzt, dass tractractrac tractractractrac tractrackann der Chip bis zu 120 Bilder pro Sekunde rendern. Er unterstützt moderne Spieltechnologien wie Vulkan 1.4 und die Unreal Engine 5.6.
MediaTeks neuer Chip konzentriert sich stark auf KI
Der NPU 990 des Dimensity 9500 soll bei den kleineren, mit 3 Milliarden Parametern ausgestatteten Modellen, die häufig in Smartphones verwendet werden und typischerweise etwa 7 Milliarden Parameter umfassen, 100 % schneller sein. MediaTek gibt zudem eine um 42 % verbesserte Energieeffizienz beim Ausführen dieser kleinen KI-Modelle an. Der Chip gilt als branchenweit erster, der mithilfe von KI 4K-Bilder generiert.
MediaTek zufolge ist die Dimensity 9500 die erste mobile Plattform, die BitNet 1-Bit unterstützt – eine Technologie, die laut Unternehmen den Stromverbrauch beim Ausführen großer Sprachmodelle um 50 % senkt. Ziel dieser Maßnahmen ist es, KI-Funktionen vermehrt direkt auf dem Gerät anstatt in der Cloud auszuführen.
Auch die Kamerafunktionen wurden verbessert. Die Bildverarbeitung unterstützt nun 4K-Porträtvideos mit 60 Bildern pro Sekunde. Für Zeitlupenaufnahmen verarbeitet der Chip 4K mit 120 Bildern pro Sekunde, inklusive Dolby Vision-Video und optischer Bildstabilisierung. Wie schon beim Vorgängermodell unterstützt die Plattform Kamerasensoren mit bis zu 200 Megapixeln und bietet damit Spielraum für hochauflösende Fotografie.
Zu den Verbesserungen der Konnektivität gehört die 5CC-Carrier-Aggregation, die laut MediaTek die Bandbreite im Vergleich zur Vorgängergeneration um 15 % erhöht. In Kombination mit den Effizienzsteigerungen der CPU- und GPU-Subsysteme soll dies Smartphones dabei helfen, hohe Datenraten und eine hohe Leistung ohne schnellen Akkuverbrauch aufrechtzuerhalten.
TSMC wird die Preise für 3-nm-Chips erhöhen, was MediaTek und Qualcomm betreffen wird
Eine weitere Entwicklung könnte den Markteintritt dieser Chips beeinflussen. Alle Premium-Smartphone-Prozessoren der nächsten Generation – darunter Apples A19-Serie, Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5 und MediaTeks Dimensity 9500 – werden voraussichtlich TSMCs fortschrittlichen N3P-3-nm-Prozess nutzen. Einem Bericht aus China zufolge hat TSMC die Preise für diese Technologie erhöht, was den Kostendruck auf Android-Chiphersteller erhöhen könnte.
hingegen Qualcomm wird für seinen Snapdragon 8 Elite Gen 5 eine Preiserhöhung von 16 % hinnehmen müssen.
Die Auswirkungen auf Apple wurden bisher jedoch nicht untersucht. Als größter Kunde von TSMC, der bis 2026 voraussichtlich 22 bis 25 % des Gesamtumsatzes des Auftragsfertigers ausmachen wird, könnte Apple günstigere Konditionen erhalten haben, was dem Unternehmen einen Kostenvorteil gegenüber Wettbewerbern verschaffen würde, die denselben Fertigungsprozess nutzen.
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