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McKinsey streicht 200 Stellen im Technologiebereich, da der KI-Boom Supportfunktionen umgestaltet.

In diesem Beitrag:

  • McKinsey baut 200 Stellen im IT-Bereich ab, da das Unternehmen verstärkt auf KI setzt, um Supportaufgaben zu bewältigen.
  • Das Unternehmen untersucht weitere Stellen, die von KI ersetzt werden können, und plant weitere mögliche Stellenstreichungen.
  • Konkurrierende Beratungsunternehmen entlassen Mitarbeiter oder schulen sie um, da KI den Arbeitsalltag verändert.

McKinsey & Company gab bekannt, dass weltweit rund 200 Stellen im Technologiesektor abgebaut wurden. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit der zunehmenden Verlagerung hin zur Automatisierung mithilfe künstlicher Intelligenz.

Das Unternehmen führt schrittweise mehr KI-Tools in seinen Büros weltweit ein, um die Arbeitsabläufe zu optimieren und die Kosten zu senken. 

McKinsey setzt KI ein, um Mitarbeiter in Supportfunktionen zu ersetzen

McKinsey hat in der vergangenen Woche weltweit 200 Stellen im Technologiebereich abgebaut, da das Unternehmen davon überzeugt ist, dass KI schneller, besser und kostengünstiger als Menschen. Mitarbeiter, deren Aufgaben ausschließlich von Menschen ausgeführt werden können, wie beispielsweise die direkte Kundenbetreuung, werden jedoch beibehalten.

Insiderberichten zufolge wird das Beratungsunternehmen in den nächsten zwei Jahren weitere Stellen abbauen und evaluiert alle Aufgaben seiner Support-Teams, um festzustellen, welche Aufgaben KI übernehmen oder vollständig ersetzen kann. 

Ein Sprecher von McKinsey erklärte, KI eröffne dem Unternehmen und seinen Kunden „dentChancen“. Daher wolle das Unternehmen seine Support-Teams mithilfe von Technologie schneller und effizienter gestalten. Die Unternehmensberatung wird monotone, sich wiederholende und zeitaufwändige Aufgaben durch KI ersetzen, sodass sich die Mitarbeiter auf Tätigkeiten konzentrieren können, die kritisches Denken, Urteilsvermögen, Kreativität und persönliche Aufmerksamkeit erfordern – da Maschinen in diesen Bereichen derzeit noch Defizite aufweisen. 

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Bob Sternfels, globaler Managing Partner von McKinsey, erklärte, das Unternehmen werde weiterhin Mitarbeiter einstellen und ausbilden, die im Umgang mit Kunden arbeiten, Probleme lösen und den Umgang mit KI erlernen. Er erläuterte, dass Mensch und KI zusammenarbeiten können, um das Unternehmen zu stärken, die Mitarbeiterleistung zu steigern und bessere Ergebnisse für die Kunden zu erzielen.

McKinsey beschäftigt weltweit bereits rund 40.000 Mitarbeiter und etwa 3.000 Partner. Das Unternehmen genießt einentronRuf für seine Beratungstätigkeit in verschiedenen Branchen. Die jüngsten Stellenstreichungen und der Einsatz von KI zeigen, dass sich niemand der Technologie entziehen kann, insbesondere wenn sie die Arbeit schneller, kostengünstiger und effizienter macht. 

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitsweise von Unternehmen, die mit knappen Budgets und dem Wandel von Arbeitsplätzen konfrontiert sind.

Unternehmen weltweit stehen unter erheblichem Druck aufgrund veränderter Ausgabengewohnheiten, der täglichen Schaffung neuer Vorschriften durch Regierungen und des rasanten technologischen Fortschritts, insbesondere der KI, die die Art und Weise, wie Menschen arbeiten, verändert.

Fast jedes Unternehmen muss seine Struktur überarbeiten. Aufgrund sinkender Budgets können sie nicht mehr alle Mitarbeiter wie bisher bezahlen und gleichzeitig ihren Kunden den gleichen effizienten Service bieten. Diese schwierige Lage zwingt Unternehmen dazu, zu entscheiden, welche Aufgaben beibehalten werden sollen, welche von KI übernommen werden können und welche Maschinen ohne menschliches Eingreifen erledigen können.

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Accenture gehört neben McKinsey zu den Beratungsunternehmen, die diesen Druck spüren. Das Unternehmen erklärte, dass Kürzungen der US-Bundesausgaben für Beratungsleistungen das Wachstum im nächsten Jahr bremsen werden. Daher investiert Accenture in KI, um die Arbeit schneller, präziser und kostengünstiger zu gestalten.

Gleichzeitig wird die Zahl der Mitarbeiter, die nicht für neue KI-bezogene Aufgaben geschult werden können, reduziert und 700.000 Arbeitnehmer werden im Umgang mit „agentischen KI-Technologien“ geschult.

Dieser Trend ist auch in vielen anderen Branchen zu beobachten, und Berichten zufolge könnten globale Banken in den nächsten drei bis fünf Jahren bis zu 200.000 Arbeitsplätze abbauen, da KI voraussichtlich ihre Aufgaben übernehmen wird.

Branchenführer betonen, dass diese Veränderungen ebenso wertvoll wie disruptiv sind. Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase , erklärte, dass KI zwar zu Arbeitsplatzverlusten führen werde, aber auch die Effizienz steigern, Wert schaffen und vielen Unternehmen ermöglichen werde, ihre Kunden besser zu bedienen.

Citigroup sagte sogar voraus, dass KI bis 2028 bis zu 170 Milliarden Dollar zu den Bankgewinnen beitragen könnte und dass die Technologie 54 % der Bankberufe ersetzen könnte. 

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