NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Mastercard betrachtet Kryptowährungen als Zahlungstechnologie, nicht als Revolution

VonAshish KumarAshish Kumar
Lesezeit: 2 Minuten
Mastercard betrachtet Kryptowährungen als Zahlungstechnologie, nicht als Revolution
  • Mastercard betrachtet Kryptowährungen als eine Ergänzung seines globalen Zahlungsnetzwerks, nicht als eine Revolution.
  • Das Unternehmen bietet bereits On- und Off-Ramps sowie mit Kryptowährung verknüpfte Karten an.
  • Mastercard legt Wert auf Interoperabilität, kann aber bei Bedarf eine eigene Blockchain entwickeln.

Mastercard setzt verstärkt auf digitale Vermögenswerte und sieht sie nicht als finanzielle Revolution. Laut Christian Rau, Leiter des Kryptobereichs für Europa bei Mastercard, betrachtet der Zahlungsriese Kryptowährungen als eine weitere Komponente seiner globalen Infrastruktur.

Dies geschieht inmitten einer der stärksten Boomphasen der Kryptoindustrie. Die größten Konzerne weltweit planen, Bitcoin und andere Kryptowährungen in ihre Bilanzen aufzunehmen. Die kumulierte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes überschritt die 4-Billionen-Dollar-Marke, liegt aber nach einem massiven Kursverfall aktuell bei rund 3,8 Billionen Dollar. 

Stablecoins sind Werkzeuge, keine Bedrohungen

In einem Interview erklärte Rau: „Unsere Strategie hat sich seit 50 Jahren nicht verändert: Wir ermöglichen es Privatpersonen, Zahlungen zu tätigen und Unternehmen, Zahlungen zu empfangen – sicher und gesetzeskonform.“ Er fügte hinzu: „Kryptowährungen fügen sich nahtlos in dieses Konzept ein. Wir wollen das System nicht neu erfinden, sondern es bereichern.“

Das Unternehmen bietet bereits On- und Off-Ramp-Services sowie mit Krypto-Konten verknüpfte Kartenan. Er betonte, dass Stablecoins das Potenzial haben, Abwicklungen zu beschleunigen und Währungsrisiken zu reduzieren. Gleichzeitig können sie die Sicherheit traditioneller Netzwerke nicht ersetzen.

Mastercard ist Berichten zufolge Partnerschaften mit MetaMask, Bitget und MoonPay eingegangen, um Kryptozahlungen im stationären Handel zu erweitern. Wenn ein Nutzer mit einer Kryptokarte bezahlen möchte, werden seine digitalen Vermögenswerte sofort in Fiatgeld umgewandelt, wodurch sich die Transaktion für den Händler nicht verändert.

Allerdings erfordern Non-Custodial Wallets einen gewissen Mehraufwand. Rau erklärte: „Mit MetaMask mussten wir einen intelligententracentwickeln, der die Verfügbarkeit der Gelder in Echtzeit überprüft.“

Im Hinblick auf Stablecoins, deren Transaktionsvolumen mittlerweile das von Mastercard verarbeitete übersteigt, sieht der Konzern sie als Ergänzung. „Wir betrachten sie als Abwicklungstechnologie“, sagte. Gleichzeitig weisen einige Blockchains einen höheren Durchsatz auf. Mastercards europäischer Krypto-Chef betonte, dass es bei der Skalierbarkeit nicht nur um die Transaktionsgeschwindigkeit gehe. 

Tether und USDC dominieren den Markt

Stablecoins haben seit Donald Trumps Amtsantritt im Weißen Haus ein starkes Wachstum verzeichnet. Er unterzeichnete sogar ein Stablecoin-Gesetz, das für mehr regulatorische Klarheit in der Kryptoindustrie sorgte. Die Familie Trump hat bereits einen eigenen Stablecoin, USD1, auf den Markt gebracht, der aktuell gehandelt wird.

Die kumulierte Marktkapitalisierung von Stablecoins nähert sich der 300-Milliarden-Dollar-Marke. Am Dienstag betrug das 24-Stunden-Handelsvolumen 154,7 Milliarden US-Dollar. Tethers USDT führt die Liste mit 168,02 Milliarden im Umlauf befindlichen Token an. Circles USDC liegt mit 71,79 Milliarden im Umlauf befindlichen Token an zweiter Stelle.

Mastercard plant derzeit keine eigene Blockchain, schließt dies aber nicht aus. „Interoperabilität mit bestehenden Lösungen hat für uns oberste Priorität. Sollte jedoch keine Lösung unseren Anforderungen entsprechen, könnten wir dies in Erwägung ziehen“, fügte Rau hinzu.

Das Unternehmen hat seine Partnerschaft mit Circle erweitert, um USDC- und EURC-Abwicklungen in Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika zu unterstützen. Durch die Vereinbarung können Acquirer in der Region erstmals Transaktionen in Stablecoins abwickeln. Arab Financial Services und Eazy Financial Services gehören zu den ersten Teilnehmern.

Überlassen Sie das Beste immer noch der Bank? Sehen Sie sich unser kostenloses Video zum Thema „ Ihre eigene Bank sein“.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS