Malaysia führt die Iris-Scan-Technologie von Worldcoin für digitale Identitäten ein

- Malaysia integriert die Iris-Scanning-Technologie von Worldcoin in sein digitales ID-System für persönliche Verifizierungsprozesse.
- Worldcoin sah sich weltweiter Kritik und regulatorischen Problemen ausgesetzt; der Betrieb wurde in Ländern wie Hongkong und Spanien aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes eingestellt.
Malaysia hat beschlossen, die umstrittene Iris-Scanning-Technologie von Worldcoin in seine nationale digitale Infrastruktur zu integrieren.
Die Partnerschaft beinhaltet eine Absichtserklärung (MoU) zwischen der Worldcoin Foundation, Tools for Humanity (TFH), MyEG und MIMOS Berhad, dem Forschungs- und Entwicklungszweig der Regierung.
Die Iris-Scan-Technologie von Worldcoin wurde als Science-Fiction-Technologie der nächsten Generation angepriesen, bei der ein Scan des Augapfels diedentbestimmt.
Worldcoins neues Spielfeld: Malaysia
Nach Unterzeichnung der Absichtserklärung ist Worldcoin bereit, seine Geschäftstätigkeit in Malaysia aufzunehmen. Die Zusammenarbeit ermöglicht es Malaysiern, ihre Menschlichkeit mithilfe der Iris-Bildgebungstechnologie von TFH zu bestätigen.
Das klingt heftig? Ist es auch. Wir sprechen hier von einem System, das Ihre Iris scannt und anhand dieser Daten beweist, dass Sie ein lebender Mensch sind – und kein KI-Bot.

Die Vereinbarung ebnet auch den Weg für weitere Kooperationen. Dazu gehören die Herstellung der charakteristischen Worldcoin-Orbs – jener ausgeklügelten Geräte, die für die Iris-Scans verwendet werden – und die mögliche Verknüpfung des Worldcoin-Blockchain-Systems mit Malaysias nationaler Blockchain-Infrastruktur.
Globale Expansion inmitten großer Bedenken
Malaysia ist nicht das erste Land, das auf die Technologie von Worldcoin setzt. Das Unternehmen hat bereits ähnliche Initiativen in Europa und Lateinamerika gestartet und damit die Gesamtzahl der verifizierten Nutzer auf Millionen erhöht.
Doch trotz seines wachsenden Erfolgs verlief der Weg von Worldcoin nicht ohne Hindernisse. Anfang des Jahres führte das Unternehmen ein sicheres Mehrparteienberechnungssystem (SMPC) ein.
Dieses ausgeklügelte Verschlüsselungsverfahren ermöglicht die Aufteilung der Irisdaten in mehrere Teile und gewährleistet so die Privatsphäre. Es soll garantieren, dass niemand – nicht einmal Worldcoin – Ihre biometrischen Daten zusammensetzen kann.
Sie behaupten, es sei die ultimative Lösung für Datenschutzbedenken, aber angesichts der weltweiten Kritik, der sich das Unternehmen ausgesetzt sah, sind nicht alle davon überzeugt.
2024 war ein schwieriges Jahr für Worldcoin, da Aufsichtsbehörden weltweit das Projekt genau unter die Lupe nahmen und Sanktionen verhängten. Hongkong gehörte zu den ersten, die den Betrieb von Worldcoin einstellten.

Die Hongkonger Währungsbehörde stellte im Mai 2024 die Aktivitäten von Worldcoin wegen Verstößen gegen Datenschutzgesetze ein. Zuvor hatten mehrere Inspektionen massive Risiken für die Privatsphäre der Nutzer aufgedeckt, woraufhin Worldcoin den Betrieb einstellte und das Land verließ.
Auch in Spanien lief es nicht besser. Die Geschäftstätigkeit von Worldcoin wurde dort Anfang des Jahres eingestellt, und das Verbot wurde bis mindestens Ende 2024 verlängert.
Die spanische Datenschutzbehörde (AEPD) hatte ernsthafte Bedenken hinsichtlich des Umgangs mit personenbezogenen Daten geäußert, was zu einem Einfrieren aller Aktivitäten führte.
TFH, die Organisation hinter Worldcoin, stimmte der Aussetzung zu und arbeitete mit der Bayerischen Datenschutzbehörde (BayLDA) zusammen, um die Einhaltung der DSGVO-Bestimmungen zu gewährleisten.

Das Projekt wurde auch in vielen anderen Ländern, darunter Indien, Südkorea, Deutschland und Brasilien, genauestens unter die Lupe genommen. Der gemeinsame Nenner? Bedenken hinsichtlich der Art und Weise, wie das Unternehmen biometrische Daten erhebt und verwendet.
Regierungen befürchten einen möglichen Missbrauch und haben Untersuchungen eingeleitet, um der Sache auf den Grund zu gehen. Doch es gibt auch positive Entwicklungen. In Kenia konnte Worldcoin einer Katastrophe entgehen.
Die Kriminalpolizei des Landes (DCI) hatte das Projekt bereits im August 2023 ausgesetzt, fand aber nach einer gründlichen Untersuchung keinen Grund für weitere Maßnahmen.
Nach Abschluss der Ermittlungen teilten uns Vertreter von Worldcoin mit, dass sie hoffnungsvoll seien, den Betrieb in Kenia im nächsten Jahr wieder aufnehmen zu können.
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