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Mangelnde Aufsicht hat den Kryptomarkt schon einmal zum Zusammenbruch gebracht. Wird Trumps Deregulierung das wiederholen?

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Mangelnde Aufsicht hat den Kryptomarkt schon einmal zum Zusammenbruch gebracht. Wird Trumps Deregulierung das wiederholen?
  • Trumps kryptofreundliche Haltung, unterstützt durch Lobbyarbeit der Branche in Höhe von 100 Millionen Dollar, schürt die Befürchtung, dass eine Deregulierung zu einem weiteren Markteinbruch führen könnte.
  • Bitcoin Preise nähern sich der Marke von 100.000 US-Dollar, und Dogecoin ist um 150 % gestiegen, angetrieben vom Optimismus der Anleger hinsichtlich Trumps Versprechen.
  • Kritiker warnen davor, dass der Wegfall der Aufsicht, wie Trump und Musk vorschlagen, das Chaos von 2022 wiederholen könnte, als ein Mangel an Regeln den Markt zum Einsturz brachte.

Der letzte Krypto-Crash ereignete sich nicht, weil es zu viele Regeln gab, sondern weil es kaum welche gab. 2022 behandelten die Krypto-Giganten den Markt wie ein Spielbrett. Riskante Wetten, dubiose Hebelwirkung und keinerlei Verantwortlichkeit brachten ihnen Milliarden ein, bis alles zusammenbrach.

Unternehmen wie Terraform, FTX und Celsius gingen pleite und ließen Kleinanleger im Stich. Doch heute? Trumps Wahlsieg lässt die Krypto-Branche jubeln. Bitcoin Kurs ist um fast 40 % gestiegen und nähert sich der 100.000-Dollar-Marke. Die Marktkapitalisierung hat sich um über eine Billion Dollar erhöht.

Derdent, einst ein Kritiker von Kryptowährungen, ist nun deren lautstärkster Befürworter. Er hat versprochen, die USA zur „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu machen. Doch angesichts der Versprechen von Deregulierung und branchenfreundlicher Politik fragen sich Skeptiker, ob Trumps Krypto-Revolution den Weg für einen weiteren Zusammenbruch ebnet.

Das Drängen auf weniger Regulierung

Die Branche investierte über 100 Millionen Dollar in den Wahlkampf – fast die Hälfte aller politischen Ausgaben von Unternehmen. Offenbar zahlt sich das aus. Berichten zufolge lässt Trump Insider aus der Krypto-Szene den nächsten Vorsitzenden der US-Börsenaufsicht SEC bestimmen.

Gary Gensler, der derzeitige SEC-Vorsitzende und bekennende Krypto-Kritiker, plant, vor Trumps Amtsantritt zurückzutreten. Derdent hatte öffentlich erklärt, er werde Gensler am ersten Tag seiner Amtszeit entlassen.

Elon Musk, Trumps Verbündeter und Krypto-Enthusiast, hat sich dem Kampf für die Deregulierung angeschlossen. Auf seiner Plattform X (ehemals Twitter) forderte er die Abschaffung des Consumer Financial Protection Bureau (CFPB), einer Behörde zum Schutz von Verbrauchern vor Finanzbetrug.

Laut Elon Musk gibt es in den USA „zu viele sich überschneidende Regulierungsbehörden“. Seine Aussage wurde von Krypto-Fans bejubelt, die staatliche Aufsicht als Feind der Innovation betrachten.

Der Einfluss des Milliardärs in der Kryptoindustrie beschränkt sich natürlich nicht auf Tweets. Dogecoin, die von ihm propagierte Meme-Währung, ist seit Trumps Wahlsieg um 150 % in die Höhe geschnellt. Der Grund? Weil „DOGE“ nun die Abkürzung für das „Department of Government Efficiency“ (Ministerium für Regierungseffizienz) ist, Elons neue Behörde.

Trumps persönliche Verbindungen zu Kryptowährungen

Trumps Söhne sind an World Liberty Financial beteiligt, einem Krypto-Unternehmen, das von günstigen Regulierungen profitieren dürfte. Kritiker bemängeln den dadurch entstehenden Interessenkonflikt. Trumps Politik könnte seine Familie direkt bereichern und gleichzeitig den Markt manipulieren.

Und es ist nicht nur seine Familie. Krypto-Giganten unterstützen Trump mit Geld und Einfluss. Die 100 Millionen Dollar, die sie in den Wahlkampf investierten, waren keine Wohltätigkeit. Sie wollen eine Rendite auf ihre Investition, angefangen bei laxeren Regeln und ihnen wohlgesonneneren Regulierungsbehörden.

Wenn Trump seine Versprechen einlöst, könnte dies die USA in ein Paradies für Krypto-Innovationen verwandeln – oder in einen Spielplatz für ungezügelte Gier.

Die Risiken sind heute höher als 2021. Damals war der Kryptomarkt weitgehend vom traditionellen Finanzwesen isoliert. Kursstürze wirkten sich kaum über den Markt hinaus aus. Das hat sich geändert. Die jüngste Zulassung von Bitcoin -ETFs durch die SEC hat Kryptowährungen eng mit dem globalen Finanzsystem verknüpft.

Bitcoin ETF von BlackRock hat bereits 48 Milliarden Dollartracund lockt Hedgefonds, Altersvorsorgekonten und institutionelle Anleger an.

Diese Integration macht den Markt anfälliger. Ein Zusammenbruch des Kryptomarktes würde heute wahrscheinlich Banken, Rentensysteme und die Weltwirtschaft selbst beeinträchtigen.

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