Die Kryptobörse KuCoin erlangt 84 Prozent der von Hackern gestohlenen Gelder zurück.

Zusammenfassung (TL;DR)
- KuCoin erlangt gestohlene Gelder von Hackern zurück.
- Im vergangenen Jahr wurden die Hot Wallets der Kryptobörse KuCoin von Hackern angegriffen.
Der CEO der Kryptobörse KuCoin, Johnny Lyu, gab bekannt, dass die Börse nach dem Hackerangriff. Dies teilte Lyu in einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben mit. Laut Lyu gelang es der Börse zunächst, 78 Prozent der gestohlenen Gelder zurückzuerlangen und später mithilfe der Strafverfolgungsbehörden und in Zusammenarbeit mit anderen Kryptobörsen weitere 6 Prozent zurückzuerhalten.
Insgesamt tracdie KuCoin-Börse 239,45 Millionen Dollar zurückgewinnen, während die Hacker mit 45,5 Millionen Dollar entkamen.
Wie Hacker KuCoin angriffen
Lyu enthüllte außerdem, dass es den Hackern durch einen Advanced Persistent Threat (APT) -Angriff gelungen war, mehrere private Schlüssel aus dem KuCoin Hot Wallet zu erlangen . Dieser Angriff ermöglichte es den Hackern, sich nach der Beschädigung interner Netzwerke und der damit verbundenen Kontrolle über die privaten Schlüssel dauerhaft im Netzwerk zu etablieren und sensible Daten zu stehlen.
Der CEO der KuCoin-Börse versicherte, dass das Unternehmen verstärkt in Sicherheit investieren werde. Er erklärte, man habe das gesamte System seit dem Hackerangriff bereits modernisiert und das Sicherheitsteam umstrukturiert.
Zuvor hatte der CEO auch behauptet, es gäbe Beweise dafür, wer die Hacker seien, und gesagt, dass die Firma tracnicht eingestellt habe.
KuCoin-Börse im September gehackt
Die Börse wurde am 25. September 2020 gehackt, wobei Bitcoin, ERC-20 und viele andere Token der Plattform von der Börse transferiert wurden.
Das Unternehmen erklärte jedoch, dass lediglich die Hot Wallets betroffen seien, die Cold Wallets hingegen vor jeglichen Sicherheitslücken sicher seien. Zudem versicherte es den Nutzern, dass der Versicherungsfonds etwaige Verluste abdecken werde.
Dem Unternehmen war der Vorfall zunächst nicht bewusst. Nutzer beschwerten sich anfangs über Probleme bei Auszahlungen. Später traten auch bei den Administratoren Systemprobleme auf. Der Verdacht auf einen Hackerangriff wurde ihnen erst klar, als bekannt wurde, dass Transaktionen nur noch ausstehend, aber nicht abgeschlossen waren und Token im Wert von 510 Millionen US-Dollar auf eine andere Adresse transferiert worden waren.
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Muhaimin Olowoporoku
Muhaimin schreibt leidenschaftlich gern über Krypto-News und ist selbst ein begeisterter Krypto-Fan. Er hat ein Talent dafür, komplexe Sachverhalte zu analysieren und sein Publikum über aktuelle Entwicklungen weltweit zu informieren. Er ist überzeugt, dass Blockchain und Kryptowährungen die nützlichsten Systeme gegenseitigen Vertrauens sind, die je entwickelt wurden.















