- 3,5 Millionen US-Dollar an gestohlenen Kucoin-Geldern überwiesen
- Die Börse hat die Strafverfolgungsbehörden in den Rückholprozess einbezogen.
Die Kryptobörse Kucoin geriet Anfang des Jahres in die Schlagzeilen, weil sie Opfer eines mittlerweile berüchtigten Angriffs wurde, der zu Verlusten in Millionenhöhe durch Kryptobetrüger führte.
Kürzlich wurde festgestellt, dass ein Teil der bei dem Angriff erbeuteten Gelder in drei separate Transaktionen geflossen ist. Der Transaktionsbetrag beläuft sich auf 3,5 Millionen US-Dollar.
Dies wurde durch das Blockchain trac-System Whale Alert entdeckt, das via Tweet bekannt gab, dass die 3,5 Millionen Dollar an Geldern durch drei verschiedene Transaktionen in eine anonyme Wallet transferiert wurden.
Kucoin wurde am 25. September gehackt. Die Hacker konnten 1000 Bitcoin , während des Angriffs weitere Kryptowährungen wie Litecoin , Tether und XRP
Seit der Entdeckung des Hacks haben die Betrüger die Krypto-Assets weiterhin von einer Wallet zur anderen verschoben, offenbar um ihre Spuren zu verwischen.
Whale Alert twitterte, dass 2,4 Millionen US-Dollar aus dem KuCoin-Hack auf ein unbekanntes Konto überwiesen wurden. Die Warnplattform gab außerdem zwei weitere Transaktionen der Hacker bekannt.
Analysten sind der Ansicht, dass die Hacker möglicherweise versuchen, der Öffentlichkeit zu entgehen, da sich die Medien derzeit auf die US-Wahlen konzentrieren.
Kucoin arbeitet weiterhin daran, die gestohlenen Gelder zurückzuerhalten.
Der CEO von Kucoin, Johnny Lyu, gab bekannt, dass die Plattform über 200 Millionen Dollar der gestohlenen Gelder von der Börse zurückerhalten konnte.
Johnny verriet weiterhin, dass die Verdächtigen des Hackerangriffs bereits verhaftet wurden und dass die Strafverfolgungsbehörden dringend in den Fall involviert sind.
Die Entwickler von KuCoin wurden wegen der Zentralisierung der Börse massiv kritisiert. Einem Bericht zufolge sollen Hacker über 17 Millionen US-Dollar auf einer dezentralen Börse ausgegeben haben. Die Hacker tauschten die gestohlenen Gelder auf Plattformen wie Uniswap und Tokenlon, doch all diese Transaktionen lassen sich weiterhin trac.

