Kamala Harris treibt ihre Wirtschaftspläne voran, während sie das Präsidentenamt anstrebt. Dabei konzentriert sie sich auf die Mittelschicht, die Senkung der Kosten und die Kontrolle großer Konzerne.
Ihre Vorschläge scheinen eine Mischung aus der Fortführung von Bidens Politik und der Hinzufügung neuer Ideen zur Bewältigung der aktuellen wirtschaftlichen Krise zu sein.
Angesichts der stark steigenden Inflation und der explodierenden Wohnkosten bereitet Kamala die Bühne für das, was ihrer Meinung nach den Amerikanern helfen wird, wieder leichter aufatmen zu können.
Lasst es uns aufschlüsseln.
Wo Kamala zuerst zuschlagen will
Kamala meint es ernst mit der Bekämpfung der Inflation und handelt unverzüglich. Sie hat erklärt, dass die Bekämpfung der steigenden Preise ihre oberste Priorität sein wird, sollte sie ins Weiße Haus einziehen.
Die demokratische Kandidatin prangert die Geschäftspraktiken von Unternehmen an, die die Kosten für alle in die Höhe treiben. Deshalb plant sie ein bundesweites Verbot von Wucherpreisen für lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel.
Dies könnte dem ein Ende setzen, was sie als Ausbeutung der Bevölkerung durch Konzerne ansieht. Außerdem behält sie Unternehmensfusionen im Auge, um sicherzustellen, dass diese nicht den Wettbewerb vernichten und die Preise weiter in die Höhe treiben.

Doch das ist noch nicht alles. Kamala setzt sich auch verstärkt für bezahlbaren Wohnraum ein. Biden hat versucht, Erstkäufern von Eigenheimen mit einer Anzahlungshilfe von 25.000 Dollar zu helfen, aber Kamala will noch einen Schritt weiter gehen.
Sie weitet diese Unterstützung auf alle Erstkäufer aus, unabhängig davon, ob ihre Eltern bereits Wohneigentum besaßen oder nicht. Außerdem setzt sie sich für eine noch höhere Kindersteuergutschrift ein, die von 3.600 auf 6.000 Dollar für Neugeborene angehoben werden soll.
Steuerreformen und Unternehmensverantwortung
Steuern sind ein weiterer wichtiger Bereich, in dem Kamala Änderungen anstrebt. Sie ist der Ansicht, dass Servicekräfte, die stark auf Trinkgelder angewiesen sind, sich keine Sorgen darüber machen sollten, dass diese Trinkgelder wie reguläres Einkommen besteuert werden.
Diese Idee hat sogar einen überraschenden Befürworter – Donald Trump hat etwas Ähnliches ins Spiel gebracht. Doch während Trump alle Steuern auf Trinkgelder abschaffen will, konzentriert sich Kamala speziell auf die Einkommensteuer und will die Lohnsteuer beibehalten.
Die Gesundheitskosten sind ein weiterer Bereich, in dem Kamala viel bewegen will. Sie plant, auf Bidens bisherigen Maßnahmen aufzubauen, wie etwa der Deckelung der Insulinpreise und der Begrenzung der Zuzahlungen für Medikamente.

Kamalas Plan geht jedoch noch weiter: Sie möchte diese Obergrenzen für alle gelten lassen, nicht nur für Senioren. Außerdem spricht sie davon, mit den Bundesstaaten zusammenzuarbeiten, um Menschen mit medizinischen Schulden zu helfen und die Krankenversicherungsprämien durch den Affordable Care Act zu senken.
Diedent hat einen 40-Milliarden-Dollar-Fonds für den Wohnungsbau gefordert und damit die von Biden vorgeschlagene Summe verdoppelt. Ihre Gesundheitspläne sind ebenso ambitioniert.
Kamala möchte sicherstellen, dass niemand in Amerika mehr als 35 Dollar im Monat für Insulin bezahlt, und sie setzt sich für eine Obergrenze von 2.000 Dollar für die jährlichen Zuzahlungen zu Medikamenten ein.

