Justin Sun hat beschlossen, sich zu Wort zu melden, da Pavel Durov, der CEO von Telegram, in Schwierigkeiten mit den französischen Behörden geraten ist. Sun schlug auf Twitter vor, eine FreePavel DAO zu gründen.
Er bietet außerdem eine Million Dollar seines eigenen Geldes an, um das Projekt voranzutreiben, allerdings nur, wenn die Community die Idee unterstützt und die Umsetzung dezentral erfolgt. Justin hat Elon Musk und Mario Nawfal markiert, um sie zur Teilnahme zu bewegen.
Telegram hat sich nun endlich zu Pavels Situation geäußert. In einer Stellungnahme auf ihrem Nachrichtenkanal stellten sie sich hinter ihren CEO und forderten eine schnelle Lösung.
Pavels Status ist allerdings weiterhin ziemlich unklar. Die französischen Behörden kooperieren nicht mit der russischen Botschaft, und alle warten auf die offizielle Stellungnahme aus Paris, die morgen erwartet wird.

Pavel wurde am 24. August auf einem Flughafen außerhalb von Paris festgenommen. Ersten Berichten zufolge wurde er wegen Verstößen gegen die Inhaltsmoderationspraxis von Telegram verhaftet, es gibt jedoch noch keine eindeutige Bestätigung, ob er tatsächlich verhaftet oder angeklagt wurde.
Pavels Inhaftierung hat bereits für einige Turbulenzen am Markt gesorgt. Der Kurs von TON fiel um mehr als 12 %, gleichzeitig scheint die Unterstützung für Pavel in der Krypto- und Telegram-Community jedoch zuzunehmen.
In den sozialen Medien kursieren unzählige #FreePavel-Botschaften und Theorien darüber, warum die französische Regierung überhaupt beschlossen hat, gegen ihn vorzugehen.
In der offiziellen Stellungnahme betonte Telegram unterdessen, dass sie die EU-Gesetze, einschließlich des Digital Services Act, einhalten und dass ihre Moderation den Branchenstandards entspricht.
Telegram erklärte außerdem, Pavel habe nichts zu verbergen und reise häufig in Europa. Die Vorstellung, dass die Plattform oder Pavel für einen möglichen Missbrauch der Plattform verantwortlich sein könnten, wurde als „absurd“ bezeichnet.

