Solanabasierende dezentrale Börsenaggregator Jupiter hat offiziell Ultra v3 veröffentlicht und es als „die fortschrittlichste End-to-End-Handelsplattform aller Zeiten“ bezeichnet. Die neue Version stellt eine bedeutende Überarbeitung der Art und Weise dar, wie Händler Vermögenswerte innerhalb des aufstrebenden DeFi Universums von Solanaaustauschen.
Laut Jupiters Team Ultra v3 einen bis zu 34-mal besseren Sandwich-Schutz, branchenweit überlegene Slippage-Kontrolle und bis zu 10-mal kostengünstigere Gebühren. Diese Verbesserungen ermöglichen Nutzern insgesamt ein zuverlässigeres Trading und schnellere Orderausführungen, insbesondere bei hoher Netzwerkauslastung.
Kernstück von Ultra v3 ist eine neue Routing-Engine namens Iris, im Wesentlichen ein „Meta-Aggregator“, der Preise von verschiedenen Plattformen wie JupiterZ, DFlow, Hashflow und OKX sucht und bewertet.
JupiterZ, das firmeneigene Angebotsanfragesystem (RFQ), spielt ebenfalls eine zentrale Rolle beim Upgrade. Laut Unternehmen verarbeitet es täglich ein Handelsvolumen von rund 100 Millionen US-Dollar ohne Slippage und ist ab sofort ausschließlich über Ultra v3 zugänglich. Diese tiefe Integration ermöglicht eine geringere Orderfragmentierung und gewährleistet professionelle Ausführungsqualität für institutionelle und private Händler.
Ultra V3 ist vollständig in die mobilen und Desktop-Apps von Jupiter, die API und die Pro Tools-Oberfläche integriert und ermöglicht so eine einheitlichere Nutzung auf allen Plattformen. Alle Trades über Jupiter enjauf jedem Gerätmaticvon diesen neuen Optimierungen; es sind keine Einstellungen erforderlich.
Vorausschauende Technologien steigern Geschwindigkeit, Präzision und Schutz
Ein herausragendes technisches Merkmal von Ultra v3 ist die verbesserte Version der „Predictive Execution“-Engine von Jupiter. Diese ermöglicht es dem System, Handelsentscheidungen nicht nur an optimalen, sondern auch an vielversprechenden Stellen zu treffen. Dabei werden sogenannte Just-in-Time -Simulationen durchgeführt – die Handelsrouten werden innerhalb von Millisekunden vor der Ausführung angepasst –, um möglichst optimale Trades mit minimalem Slippage zu erzielen.
Dahinter steckt ShadowLane, Jupiters interne Transaktionsplattform, die die private Ausführung von Transaktionen in weniger als einer Sekunde ermöglicht. Das Unternehmen behauptet, dass dieses Design eine effiziente Handelsabwicklung ermöglicht und gleichzeitig den Handel im Verborgenen erlaubt. Dadurch werden das Frontrunning-Risiko reduziert und eine stabilere Performance auch bei hoher Netzwerklast gewährleistet.
Jupiter hat zudem die Bedrohung durch MEV-Angriffe (MaximaltracTable Value) – ein erhebliches Problem im dezentralen Handel – minimiert. MEV tritt im Wesentlichen auf, wenn Bots oder Validatoren die Transaktionsreihenfolge so manipulieren, dass sie sich Vorteile verschaffen und Gewinne erzielen können, typischerweise auf Kosten regulärer Nutzer. Während Jupiter angibt, dass die meisten MEV-Suchdienste Aggregatoren sind, die ihren Orderflow an externe MEV-Suchdienste verkaufen, verfolgt Ultra v3 den gegenteiligen Ansatz.
Dieser Schritt ist ein weiterer Beweis für Jupiters Engagement für Transparenz und Händlersicherheit und etabliert das Unternehmen als nutzerorientierten DEX-Aggregator in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld.
Jupiter erweitert die Zugänglichkeit durch gasloses Trading
Ein weiteres wichtiges Merkmal von Ultra v3 ist die erweiterte „Gasless-Unterstützung“. Diese ermöglicht es Nutzern, auf Solana zu handeln, selbst wenn sie nicht über SOL, den nativen Token des Netzwerks, verfügen, um Gebühren zu bezahlen. Solange einer der gehandelten Token einen gültigen Wert besitzt, kann Ultra v3 die Gasgebühren mithilfe seines eigenen Swap-Systems berechnen und bezahlen.
Diese Funktion vereinfacht den Einstieg in das System erheblich und ermöglicht den Zugang zu SOL, der sonst schwer zu erhalten sein kann. Das gaslose Modell unterstützt nun auch Token-2022-Assets und Memecoin-Memecoin-Paare sowie eine reduzierte Mindesthandelsgröße von 10 US-Dollar, wodurch der Einstieg für Kleinanleger und DeFi Neulinge erleichtert wird.
Durch die Verbesserung dieser Funktionen und Möglichkeiten arbeitet Jupiter daran, den dezentralen Handel zu optimieren und ihn besser, schneller und weniger ausgrenzend zu gestalten – ein wichtiger Schritt, um die nächste Welle von Solana -Nutzern zu gewinnen.
Nach dem Start von Ultra v3 festigt Jupiter seine Position als größter Aggregator dezentraler Börsen auf Solana gemessen am monatlich verarbeiteten Volumen, das bereits in die Milliarden geht. Der Fokus des Protokolls auf Sicherheit, prädiktive Technologie und niedrige Kosten setzt neue Maßstäbe für dezentrale Handelsinfrastrukturen.
Die Markteinführung folgt dem rasanten Aufstieg von Solana in Bezug auf Entwickleraktivität und Nutzerakzeptanz und festigt seine Position als eine der führenden Blockchains für schnelle und kostengünstige DeFi Transaktionen.

