JPMorgan betrachtet Trumps Bitcoin und Krypto-Deregulierung als einen Gewinn für US-Banken

- Gratzer von JPMorgan glaubt, dass die ersten beiden Jahre der Trump-Administration für US-Banken „entscheidend“ sein könnten, falls Änderungen in den Bereichen Steuern, Deregulierung und Kryptopolitik umgesetzt werden.
- Laut Gratzer könnten Trumps Pläne nach den Zwischenwahlen 2026 schwieriger umzusetzen sein, da er dann möglicherweise nicht mehr wie jetzt das Repräsentantenhaus und den Senat auf seiner Seite hat.
- Laut Wells Fargo ist Trumps Sieg ein regulatorischer „Wendepunkt“ für Großbanken, der zu freieren Märkten und weniger strenger Aufsicht führen wird.
Stefan Gratzer, Managing Director und Leiter des institutionellen Vermögensmanagements bei JPMorgan in der Schweiz, erklärte, die angekündigten politischen Änderungen in den Bereichen Steuern, Kryptowährungen und Deregulierung könnten sich in den ersten beiden Jahren unter Trumps Regierung auf Banken auswirken. Gratzer fügte hinzu, es werde entscheidend sein, die Umsetzung von Trumps Kryptopolitik abzuwarten.
Laut einem JPMorgan-Mitarbeiter waren Trumps kryptofreundliche Maßnahmen völlig neuartig, und niemand wusste genau, was sie bedeuteten. Gratzer betonte jedoch, dass der Optimismus, der sich um Trumps versprochene Deregulierung und Steuersenkungen entwickelt hatte, der ohnehin schon florierenden Wirtschaft zusätzliche Gewinne bescheren würde. Er wies darauf hin, dass viele erwartet hatten, dass Trumps Krypto-Deregulierung – neben seinen anderen Versprechen – das Wirtschaftswachstum massiv ankurbeln würde, gerade als die US-Notenbank (Fed) eine lockere Geldpolitik verfolgte
Der deregulierte Kryptomarkt wird Banken wie JPMorgan enorme Vorteile bieten
Die ersten beiden Jahre von Donald Trumps zweiter Amtszeit könnten „sehr wirkungsvoll“ sein, falls politische Änderungen in den Bereichen Steuern, Deregulierung und Kryptowährungen vorgenommen werden, so Stefan Gratzer, Geschäftsführer der JP Morgan Private Bank. https://t.co/d4cTQoD6qw
— Bloomberg Crypto (@crypto) 10. November 2024
JPMorgan-Analyst Gratzer merkte an, dass Trumps Unterstützung im Senat und Repräsentantenhaus dazu führen könnte, dass seine kryptofreundlichen politischen Änderungen in den nächsten zwei Jahren verabschiedet werden. Er erklärte weiter, dass ein deregulierter Kryptomarkt US-Kreditgebern voraussichtlich neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen würde. Gratzers Kommentare deuteten darauf hin, dass Trumps Comeback tiefgreifende Auswirkungen auf nachhaltige Investitionen haben dürfte. Historisch gesehen ging ein Anstieg der Kryptopreise mit einer Lockerung der Geldpolitik einher, wodurch Kredite günstiger wurden.
Mike Mayo, Analyst bei Wells Fargo, merkte , dass Trumps Politik die regulatorischen Rahmenbedingungen für das Bankwesen grundlegend verändern könnte. Reduzierte regulatorische Risiken könnten Banken helfen, indem sie das Kreditwachstum, die Erträge im Investmentbanking und eine wachstumsfreundlichere Haltung fördern, was letztendlich zu einer Verbesserung der Bankergebnisse führen könnte.
Während die Märkte weiterhin auf Trumps Wiederwahl reagierten, zählten Bankaktien und Kryptowährungen zu den größten Profiteuren, als Bitcoin laut aktuellen Daten von CoinGecko die 80.000er-Marke durchbrach.
Einem Bericht von Quartz zufolge stiegen die Aktien von JPMorgan Chase und Citigroup um 8 %, die Aktien von Wells Fargo um 12 %, die Aktien der Bank of America um 7 %, die Aktien von Morgan Stanley um 9 % und die Aktien von Goldman Sachs um 10 % nach Trumps Wahlsieg.
Insbesondere ripple würden die Auswirkungen von Trumps Politik weltweit spürbar sein, sich Volkswirtschaften, die eng mit der US-Handelspolitik verknüpft sind, darauf einstellen würden, die Hauptlast zu tragen.
Europäische Banken müssen sich unter Trumps Regierung auf einen härteren Wettbewerb einstellen
Laut Reuters standen europäische Banken vor einer erheblichen Herausforderung, den Abstand zu ihren US-Konkurrenten wie JPMorgan Chase zu verringern, da die Wall Street eine neue Ära der Deregulierung unter Trump erwartete. US-Banken hatten rasanten Wertzuwachs erlebt und Marktanteile gewonnen, während Kreditgeber in Großbritannien und der Eurozone mit schwacher Konjunktur und geringer Rentabilität zu kämpfen hatten.
David Materazzi, CEO von Galileo FX, hob hervor, dass die Deregulierung und Steuersenkungen in den USA im Gegensatz zu Europas strenger Aufsicht und dem Niedrigzinsumfeld stünden. Er erklärte, US-Banken könnten ihr Kapital optimieren und ihr Kreditvolumen deutlich steigern, was ihren europäischen Pendants nicht möglich sei, wenn sie die erwartete politische Unterstützung erhielten. Michael Schulman, Chief Investment Officer bei Running Point Capital Advisors, betonte, europäische Banken würden mit eingeschränkten Möglichkeiten konkurrieren
Reuters berichtete jedoch, dass das Tempo einer Deregulierung von den neuen Regulierungsbehörden und wichtigen politischen Entscheidungsträgern abhängen würde, die der designiertedentPräsident noch nominieren müsse.
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