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JPMorgan-Gewinn im vierten Quartal verfehlt die Analystenerwartungen aufgrund der hohen Kosten der Apple Card

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JPMorgan-Gewinn im vierten Quartal verfehlt die Analystenerwartungen aufgrund der hohen Kosten der Apple Card

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In diesem Beitrag:

  • Der Gewinn von JPMorgan im vierten Quartal 2025 sank um 7 % auf 13 Milliarden US-Dollar und verfehlte damit die Analystenschätzungen.
  • Eine Belastung in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit der Apple Card reduzierte den Gewinn um 60 Cent pro Aktie.
  • Die Gebühren im Investmentbanking sanken aufgrund verzögerter Transaktionen auf 2,3 Milliarden US-Dollar.

JPMorgan veröffentlichte heute nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das vierte Quartal und gab bekannt, dass der Gewinn im vierten Quartal 2025 um 7 % auf 13 Milliarden US-Dollar bzw. 4,63 US-Dollar pro Aktie gesunken ist und damit die FactSet-Schätzungen von 4,85 US-Dollar pro Aktie verfehlt hat.

Zum Redaktionsschluss war die JPM-Aktie um 4,15 % eingebrochen. Gleichzeitig stieg der Quartalsumsatz von JPMorgan um 7 % auf 45,8 Milliarden US-Dollar, blieb aber dennoch hinter den Erwartungen der Wall Street von 46,2 Milliarden US-Dollar zurück.

Im Gesamtjahr erreichten die Einnahmen 182,4 Milliarden US-Dollar, gegenüber 177,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Der Jahresgewinn belief sich auf 57 Milliarden US-Dollar und lag damit unter den 58,5 Milliarden US-Dollar des Vorjahres, was nach wie vor der höchste Jahresgewinn ist, der jemals von einer US-Bank erzielt wurde, und sogar der höchste von allen.

Die Übernahme von Apple Card belastet die Ergebnisse von JPMorgan im vierten Quartal

Dem Ergebnisbericht zufolge JPMorgan eine zusätzliche Belastung von 2,2 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit potenziellen zukünftigen Kreditausfällen im Zusammenhang mit Apple-Kreditkartenguthaben in Höhe von rund 20 Milliarden Dollar, was den Quartalsgewinn um 60 Cent pro Aktie reduzierte.

JPMorgan gab außerdem bekannt, die erst einen Monat zuvor veröffentlichte Prognose für Investmentbanking-Gebühren verfehlt zu haben. Einige Transaktionen, deren Abschluss noch vor Jahresende erwartet wurde, konnten nicht fristgerecht abgeschlossen werden. Analysten bezeichneten das Quartal trotz des Gewinndrucks insgesamt als solide , dennoch gab die Aktie am frühen Dienstag um 2,4 % nach.

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Im Bereich Commercial und Investment Banking stieg der Gesamtumsatz im Quartal um 10 % auf 19,38 Milliarden US-Dollar. Die Gebühren im Investmentbanking sanken auf 2,3 Milliarden US-Dollar, nach 2,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Dieser Rückgang ist auf ein schwächeres Transaktionsvolumen, weniger Anleihetransaktionen und eine geringere Nachfrage nach Aktienemissionen zurückzuführen.

Die Handelseinnahmen von JPMorgan steigen, da sich die Transaktionsaktivität verändert

Die Markets-Sparte von JPMorgan erzieltetronErgebnisse: Die Erträge aus dem Bankhandel stiegen im Quartal um 17 % auf 8,2 Milliarden US-Dollar, während die Erträge aus dem Aktienhandel um 40 % zunahmen.

Anfang 2025 erwarteten viele Wall-Street-Banken einetronErholung bei Fusionen, Übernahmen und Kapitalmarktaktivitäten, die jedoch erst später im Jahr eintrat, und zwar nur bei großen Transaktionen, die höhere Gebühren generieren.

Bis zum Jahresende 2025 wurde das zweithöchste Fusionsvolumen aller Zeiten verzeichnet. Die Volatilität im Laufe des Jahres beflügelte auch die Handelsabteilungen, sodass Kunden aus bestimmten Sektoren abzogen und in Vermögenswerte investierten, die sie als unterbewertet ansahen.

Die Gebühren im Investmentbanking beliefen sich im Gesamtjahr auf 9,7 Milliarden US-Dollar, gegenüber 9,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Die Handelserlöse stiegen im Gesamtjahr um 19 % auf 35,8 Milliarden US-Dollar.

Die Nettoabschreibungen von JPMorgan beliefen sich im vierten Quartal auf 2,5 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 2,4 Milliarden US-Dollar im Vorjahr, was auf eine leichte Verschlechterung der Kreditwürdigkeit hindeutet.

Die Konsumaktivität blieb stabil, da die gesamten Debit- und Kreditkartenausgaben von JPMorgan im Vergleich zu 2024 um 7 % stiegen. Die Quote der Kreditkartensalden mit einem Zahlungsverzug von mehr als 90 Tagen sank auf 1,10 %, gegenüber 1,14 % im Vorjahr.

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JPMorgan-CEO Jamie Dimon sagte im Rahmen der Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen: „Die Verbraucher haben Geld, es gibt immer noch Arbeitsplätze, auch wenn diese aufgrund geopolitischer Risiken etwas gelitten haben. Aber wir müssen mit der Welt leben, die wir haben, nicht mit der Welt, die wir uns wünschen.“

Jeremy Barnum, Finanzvorstand von JPMorgan, deutete außerdem an, dass sich die Bankenbranche gegendent Trumps vorgeschlagene einjährige Obergrenze von 10 % für Kreditkartenzinsen wehren könnte.

Die Aktien von Goldman Sachs fielen um 1 %, Visa und Mastercard verloren jeweils rund 4 %, während die Banken-ETFs XLF und KBWB ebenfalls stark nachgaben.

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