Joby plant spektakuläre 125-Millionen-Dollar-Übernahme, um die Markteinführung von elektrischen Flugautos zu beschleunigen

- Joby Aviation steht kurz vor der Übernahme des Passagiergeschäfts von Blade Air Mobility für bis zu 125 Millionen Dollar.
- Durch die Übernahme kann das Unternehmen die bestehende Infrastruktur von Blade nutzen, wobei in einer Übergangsphase sowohl Hubschrauber als auch Flugzeuge beider Unternehmen zum Einsatz kommen werden.
- Joby Aviation wird in Zusammenarbeit mit L3Harris Technologies eine neue Klasse von Gasturbinen-Hybrid-eVTOL-Flugzeugen für militärische Anwendungen entwickeln.
Joby Aviation hat Pläne zur Übernahme des Passagiergeschäfts von Blade Air Mobility für bis zu 125 Millionen Dollar angekündigt, darunter 35 Millionen Dollar, die an bestimmte Leistungsziele und die Beibehaltung einiger Schlüsselmitarbeiter gebunden sind.
Nach vorliegenden Berichten steht lediglich Blades Passagierfluggeschäft zur Übernahme. Die Sparte für medizinische Organtransplantationen ist davon ausgenommen. Sie soll als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen unter dem Namen Strata Critical Medical bestehen bleiben, aber im Bereich des Krankentransports mit Joby zusammenarbeiten.
Joby unternimmt einen Vorstoß in das Geschäft mit fliegenden Taxis
die Federal Aviation Administration. eVTOLs CEO JoeBen Bevirt behauptet, das Unternehmen werde Anfang nächsten Jahres mit den Flugtests zur FAA-Typenprüfung beginnen – ein wichtiger Meilenstein, der erreicht werden muss, bevor der kommerzielle Betrieb aufgenommen werden kann.
Bevirt erklärte, die Vereinbarung verschaffe Joby Zugang zu Blades bestehenden Kunden, Start- und Landeplätzen sowie einem Jahrzehnt Betriebserfahrung. Bevirt bezeichnete sie als „Startrampe“ und „Katalysator, um die von Blade aufgebaute Erfahrung weiter auszubauen“.
„Wir glauben, dass saubere, leise Flugzeuge eine große Anzahl neuer Start- und Landeplätze erschließen werden“, fügte.
Blade beförderte 2024 über 50.000 Passagiere von zwölf innerstädtischen Terminals aus, darunter der Flughafen JFK in New York und mehrere Standorte in Manhattan. Der Passagierbetrieb soll fortgeführt und weiterhin von Blade-CEO Rob Wiesenthal geleitet werden, allerdings als hundertprozentige Tochtergesellschaft von Joby.
„Wir befördern mehr Menschen mit dem Hubschrauber – also per Vertikaltransport – als jedes andere Unternehmen weltweit. Durch die Kombination aus Infrastruktur, Hubschraubern, Strecken und einer weltweit anerkannten Marke ist es für den Kunden im Grunde eher ein Tausch von Vermögenswerten“, sagte Wiesenthal.
Wiesenthal erklärt, dass es eine Übergangsphase geben wird, in der das fusionierte Unternehmen sowohl Hubschrauber als auch Joby-Flugzeuge betreiben wird. Langfristig soll es jedoch ausschließlich elektrische Flugtaxis einsetzen.
Joby arbeitet außerdem an etwas für das Militär
Die Übernahmepläne von Blade durch Joby Aviation sorgten für Schlagzeilen, doch das Unternehmen ist auch in anderen Bereichen aktiv. So ist es beispielsweise kürzlich eine Partnerschaft mit L3Harris Technologies eingegangen, um ein Hybridflugzeug mit Gasturbinenantrieb und Senkrechtstart- und -landefähigkeit (VTOL) für militärische Zwecke zu entwickeln.
Das Flugzeug soll Tiefflugeinsätze unterstützen und sowohl bemannte als auch autonome Flüge ermöglichen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Joby seine Kompetenzen in Flugzeugdesign und -fertigung einbringen, während L3Harris die Integration von Sensoren, Kommunikations- und Autonomiesystemen übernimmt.
Die Flugerprobung soll im Herbst dieses Jahres beginnen, und operative Vorführungen sind für die Durchführung von Regierungsübungen im Jahr 2026 geplant.
Das Flugzeug basiert auf Jobys bestehender S4-Plattform, die das Unternehmen mit einem Gasturbinen-Hybridantrieb ausstattet. Es hat bereits seine Fähigkeiten für Langstreckenflüge und autonomen Betrieb unter Beweis gestellt, doch das neue Flugzeug soll noch mehr leisten und wird Berichten zufolge zunächst für militärische Anwendungen wie Luftaufklärung, Überwachung und Logistik in umkämpften Gebieten eingesetzt.
„Konflikte wie der zwischen Russland und der Ukraine verändern die allgemeine Sichtweise auf die Luftfahrt in niedrigen Höhen grundlegend“, sagte Paul Sciarra, Vorstandsvorsitzender von Joby. „Es war uns besonders wichtig, ein System zu entwickeln, das sich schnell von der Demonstration bis zum Einsatz bringen lässt.“
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