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Japans Softbank dementiert Beteiligung an Investitionsabkommen mit Bitmain und Tencent

VonMarko TeeMarko Tee
Lesezeit: 2 Minuten,
Japan-Geschäft

Japan-Geschäft

Ein Vertreter der japanischen Softbank dementierte den Bericht der letzten Woche, wonach seine Bank angeblich einen Vertrag mit Bitmain, einem Bitcoin Mining-Giganten, abgeschlossen habe.

Dem Bericht zufolge sicherte sich Bitmain angeblich im Rahmen eines Pre-IPO (Initial Public Offering) eine Finanzierungsvereinbarung, die die Unternehmensbewertung auf sage und schreibe 15 Milliarden US-Dollar trieb. Sogar der chinesische Technologiekonzern Tencent und die japanische Softbank sollen an diesem Deal beteiligt gewesen sein.

Nachdem Cointelegraph von einer anonymen Quelle den Hinweis erhalten hatte, dass beide Unternehmen nicht an dem Deal beteiligt seien, versuchte die Zeitung, diese zur Bestätigung zu kontaktieren. Daraufhin teilte ein Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation von Softbank Folgendes mit:

„Weder die SoftBank Group Corp. noch der SoftBank Vision Fund waren in irgendeiner Weise an dem Geschäft beteiligt.“

Contelegraph hat Tencent um Klärung gebeten, aber keine Antwort erhalten, die deren Beteiligung bestätigt oder dementiert.

Bitmain weigerte sich ebenfalls, zu diesem Thema eine Stellungnahme abzugeben.

Die Nachricht begann, als das chinesische Nachrichtenportal QQ am 4. August einen Bericht über den angeblichen Deal zwischen Tencent und Softbank veröffentlichte. In ihrem Artikel enthüllte QQ Folgendes:

„Auf dem chinesischen Festland wurde die Vorfinanzierungsrunde für den Börsengang offiziell abgeschlossen. Zu den Investoren dieser Runde gehören Tencent, Softbank und China Gold. Das aktuelle Finanzierungsvolumen beträgt 1 Milliarde US-Dollar, die Unternehmensbewertung vor der Investition liegt bei 14 Milliarden.“

Als die Nachricht bekannt wurde, gab es weder von Softbank noch von Tencent eine Bestätigung oder ein Dementi bezüglich ihrer Richtigkeit.

Mainstream-Medien wie Business Insider griffen den Bericht von QQ auf, demzufolge Bitmain eine Finanzierungsrunde im Wert von einer Milliarde US-Dollar abgeschlossen haben soll, angeblich mit Beteiligung von Tencent und Softbank aus Japan. Später verbreiteten auch die Krypto-Websites CCN und Yahoo! Finance die Meldung.

Während des Medienrummels um den angeblichen Deal zwischen Softbank und Tencent zeigte Blockstream-CSO Samson Mow per Tweet, dass Bitmain angeblich über eine enorme Menge an Bitcoin Cash (BCH) verfügt.

Als Reaktion auf Mows Tweets veröffentlichte Crypto Herpes Cat auf Medium einen Artikel darüber, wie Bitmain auf die große Menge an BCH gekommen ist.

In ihrem Tweet hieß es:

Wie realisiert man den Wert dieses gigantischen Krypto-Unternehmens und seiner Bestände? Man geht an die Börse und verkauft das gesamte Kapital in einem einzigen riesigen Aktienangebot, in der Hoffnung, dass die Investoren nicht erkennen, wie illiquide die eigenen Vermögenswerte derzeit sind.“

Diese widerlegten Investitionen erfolgten ein Jahr nach einer Reihe von Berichten, die die Rentabilität von Bitmain behaupteten

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Marko Tee

Marko Tee

Marko ist freier Mitarbeiter und Redakteur bei Cryptolitan.com. Er verfügt über mehr als vier Jahre Berufserfahrung als Journalist und hat sich auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie spezialisiert. Er schreibt seit vielen Jahren über Technologie-News und Innovationen.

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