Japan droht mit dem Verkauf seiner US-Staatsanleihen im Wert von 1 Billion Dollar, falls die Handelsgespräche mit Trump nicht erfolgreich verlaufen

- Japan warnte davor, dass es seine US-Staatsanleihen im Wert von 1,13 Billionen Dollar als Druckmittel in den Handelsgesprächen mit der Trump-Administration einsetzen könnte.
- Finanzminister Kato sagte, die Bestände „existieren quasi als Karte“, bestätigte aber nicht, ob sie auch genutzt würden.
- Die Drohung folgte auf chaotische Schwankungen am US-Anleihenmarkt, nachdem Trump am 2. April „gegenseitige“ Zölle angekündigt hatte.
Japan hat gerade sein stärkstes Druckmittel aus dem Ärmel gezaubert – US-Staatsanleihen im Wert von 1,13 Billionen Dollar. Damit präsentierte Finanzminister Katsunobu Kato den USA am Freitag live im Fernsehen seine Macht.
Auf die Frage, ob Japan seine Rolle als weltweit größter ausländischer Gläubiger von US-Staatsanleihen jemals als Druckmittel in den Handelsgesprächen mit der Regierung vondent Donald Trump einsetzen würde, zuckte Kato nicht mit der Wimper. Er sagte: „Diese Rolle existiert als Druckmittel“, und warf diese Aussage wie ein brennendes Streichholz in die Luft. „Ob wir diese Karte einsetzen oder nicht, ist eine andere Frage.“
Das war keine beiläufige Bemerkung. Japan hat es stets vermieden, überhaupt über das Dumping von US-Staatsanleihen zu sprechen. Doch seit Trump seit dem 2. April mit „Gegenzöllen“ um sich wirft, hält sich Tokio alle Optionen offen.
Diese Zollmaßnahme stürzte die US-Märkte bereits ins Chaos. Die Renditen von Staatsanleihen schnellten in die Höhe, Anleihen wurden massenhaft verkauft, und Händler gerieten in Panik. Nach dem Chaos setzte Trump die Zölle für 90 Tage aus, doch der Schaden war natürlich bereits angerichtet.
Japan nutzt die Drohung mit Anleihen, um Trumps Handelskrieg entgegenzuwirken
Katos Worte fielen Stunden, nachdem Ryosei Akazawa, Japans oberster Handelsunterhändler, ein weiteres angespanntes Treffen in Washington beendet hatte. Er hatte sich mit Scott Bessent, Trumps Finanzminister, und anderen Vertretern des Weißen Hauses zusammengesetzt.
Es wurden keine Details veröffentlicht, dochmatic Quellen berichten von Gesprächen über US-Autoimporte, Energie- und Agrarabkommen. Der Handelsüberschuss mit den USA ist seit Langem ein Streitpunkt, und Trump will ihn schnellstmöglich abbauen.
Die japanische Seite könnte erwägen, mehr amerikanisches Benzin und Agrarprodukte zu kaufen. Doch das wird nicht ohne Widerstand geschehen. Kato, der Bessent Ende April persönlich traf, ist eine Schlüsselfigur in dieser ganzen Angelegenheit. Und er hat offensichtlich genug.
Analysten nennen es beim Namen: ein Warnschuss. Nicholas Smith, Chefstratege für Japan bei CLSA, sagte: „Das ist ein offener Kampf. Zu versprechen, eine der stärksten und brutalsten Waffen nicht einzusetzentronwäre naiv und leichtsinnig. Man muss die Waffe nicht benutzen – es reicht, sie zu zeigen.“ Und genau das tat Kato.
Es geht nicht nur um Japan . Sollte China, das ebenfalls über enorme Bestände an US-Staatsanleihen verfügt, mit einer ähnlichen Drohung aufwarten, wäre der US-Anleihenmarkt am Ende. Angesichts der japanischen und chinesischen Anleihereserven ist die Hebelwirkung beträchtlich. Da Japan nun die Initiative ergreift, hat es die Tür für etwas weitaus Größeres geöffnet.
Der japanische Premierminister bezeichnete Trumps Handelskrieg bereits als „nationale Krise“. Dass Kato dies öffentlich macht, zeigt, wie frustriert er und seine engsten Mitarbeiter sind. Jesper Koll, Direktor der Monex Group, nannte den Schritt schockierend, insbesondere von jemandem, der so vorsichtig ist wie Kato.
„Die Tatsache, dass der sonst so zurückhaltende undmatic Finanzminister sich im nationalen Fernsehen zu dem geäußert hat, was wohl Japans größter Trumpf im Umgang mit Amerika ist, bestätigt das wachsende Vertrauen der japanischen Elite in ihre Beziehungen zu den USA“, sagte Koll.
Die Verhandlungen zwischen Akazawa und dem Trump-Team sollen sich bis Mai intensivieren, mit einem möglichen Abkommen bis Juni. Doch Japan wehrt sich nun mit Nachdruck. Es geht ihnen nicht nur um „Fairness“
Sie sagen: Wenn ihr uns noch einmal anfasst, bringen wir den Anleihenmarkt zum Einsturz.
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