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Der japanische physische Gold-ETF wird inmitten eines regelrechten Ansturms mit einem Aufschlag von 14 % gegenüber dem Nettoinventarwert gehandelt

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Der Japan Physical Gold ETF wird inmitten eines regelrechten Hypes mit einem Aufschlag von 14 % gegenüber dem Nettoinventarwert gehandelt.
  • Der japanische ETF für physisches Gold notierte diese Woche bis zu 16 % über seinem Nettoinventarwert – der höchste Aufschlag weltweit.

  • Der ETF brach um 11 % ein, nachdem die Goldpreise um 6,3 % gefallen waren – der stärkste Rückgang seit über 12 Jahren.

  • Andere japanische Gold-ETFs halten kein heimisches Gold und haben diese Art von Preisverwerfungen nicht erlebt.

Der Japan Physical Gold ETF, der größte goldgedeckte Fonds des Landes, wird derzeit mit einem Aufschlag von 14 % auf den Nettoinventarwert gehandelt, obwohl Anleger vor steigenden Risiken gewarnt wurden.

Der Fonds, der physisches Gold in Japan lagert, stieg Anfang der Woche um bis zu 16 % über seinen tatsächlichen Vermögenswert, bevor er wieder fiel. Dieser Kursanstieg erfolgte trotz einer Warnung der Tokioter Börse (TSE) vom Freitag an die Anleger, die seit Tagen bestehende Diskrepanz zwischen Aufschlag und Wert im Auge zu behalten.

Dies geschieht vor dem Hintergrund des größten Preisverfalls bei Gold seit über einem Jahrzehnt. Am Dienstag fielen die Spotpreise des Edelmetalls um 6,3 Prozent – ​​der stärkste Tagesverlust seit über zwölf Jahren.

Am Mittwoch brach der Kurs des ETFs dann um 11 % ein und gab damit einen Teil der vorherigen Kursrallye wieder ab. Die Prämie bleibt jedoch bestehen, was die Anleger verunsichert. Laut Bloomberg verwaltet der ETF derzeit Vermögenswerte in Höhe von 1,25 Billionen Yen, umgerechnet etwa 8,2 Milliarden US-Dollar.

Die Tokioter Börse warnt vor steigenden Prämien, die über die globalen Normen hinausgehen

Der Japan Physical Gold ETF unterscheidet sich mittlerweile deutlich von der Performance anderer globaler Fonds. Seine Differenz zwischen Aufgeld und Nettoinventarwert ist weltweit die größte; vergleichbare ETFs wie der Goldman Sachs Physical Gold ETF, der abrdn Physical Gold Shares ETF und der iShares Physical Gold ETF lagen in den letzten zehn Jahren alle innerhalb einer Spanne von 4 %.

Der japanische Fonds übertraf diese Zahl deutlich und erreichte in der Spitze über 16 %, was zeigt, wie stark die Nachfrage gestiegen ist und wie sehr sich das Verhalten der lokalen Anleger von den realen Goldpreisen.

Die meisten anderen japanischen ETFs halten gar kein physisches Metall. Der iShares Gold ETF investiert in einen in London notierten Fonds, dessen Goldbestände durch ausländische Tresore gedeckt sind.

Der NF Gold Price ETF ist hingegen an Futures-tracund nicht an physische Goldbarren gekoppelt. Damit ist der Japan Physical Gold ETF die einzige Option für Anleger, die in echtes Gold vor Ort investieren möchten, und genau das hat seinem Wachstum deutlich zugesetzt.

Trotz des Rückgangs konnte der Fonds seinen Verlust bis Mittwochnachmittag nur auf 7 % reduzieren, was weiterhin auf einetronNachfrage hindeutet. Der Goldpreis notierte derweil bei rund 4.140 US-Dollar pro Unze und versuchte, sich vom Einbruch am Dienstag zu erholen.

Silber zeigte sich noch volatiler und verlor zwischenzeitlich 8,7 %, bevor es wieder anstieg. Händler verwiesen auf überhitzte technische Indikatoren beider Metalle, die seit Mitte August überbewertet waren.

Händler sichern sich ab, da die Volatilität beim Goldpreis erneut stark ansteigt

Der Crash kam nicht aus dem Nichts. Seit August war der Goldpreis dank der Spekulationen auf eine drohende Währungsabwertung um fast 60 % gestiegen. Man hatte darauf gesetzt, dass das stark wachsende US- defiund eine mögliche Zinssenkung durch die Federal Reserve unterdent Trump das Vertrauen in Fiatgeld weiter untergraben würden. Investoren flüchteten in Gold und trennten sich von Währungen und Anleihen. Doch diese Rallye war überhitzt, und der Markt brach diese Woche heftig ein.

Die Volatilität hält an. Obwohl sich die Preise vorerst beruhigt haben, setzen Händler verstärkt auftrac, um sich gegen weitere Kursschwankungen abzusichern.

Die implizite Volatilität mit Laufzeiten von einem Monat ist auf ein Niveau gestiegen, das zuletzt im März 2022 erreicht wurde. Trotz dieser Turbulenzen glauben einige Marktteilnehmer weiterhin an die Zukunft des Goldpreises. Anna Wu, Cross-Asset-Strategin bei Van Eck Associates Corp. in Sydney, erklärte, die Entwicklung sei nicht „massiv ansteckend“ und fügte hinzu: „Gold spielt trotz seinestronAnstiegs weiterhin eine wichtige Rolle als sicherer Hafen. Zentralbanken und private Investoren haben ihre Käufe nicht eingestellt.“

Silber hingegen sorgt für Aufsehen. In Londontrieb ein Angebotsengpass letzte Woche die Silberpreise über die Höchststände von 1980, sodass Händler das Metall per Luftfracht nach Großbritannien einfliegen lassen mussten, um den Druck zu mindern.

In Asien verzeichnete die Shanghai Futures Exchange den größten Silberabfluss an einem Tag seit Februar, und auch die Lagerbestände in New York gingen zurück.

Dennoch geht es bei ETFs um Preisdiskrepanz. Kei Okazaki, leitender Manager der ETF-Marktentwicklungsabteilung der Tokioter Börse, fand deutliche Worte: „Die abnehmende Korrelation zwischen den ETF-Preisen und dem Goldmarkt, gepaart mit dem Kauf zu überhöhten Preisen durch Anleger, istmatic.“.

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