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BlackRock bringt nach Aufhebung des FCA-Verbots den ersten Bitcoin -ETP an der Londoner Börse auf den Markt

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten,
BlackRock bringt nach Aufhebung des FCA-Verbots den ersten Bitcoin -ETP an der Londoner Börse auf den Markt
  • BlackRock brachte seinen Bitcoin ETP an der Londoner Börse auf den Markt, nachdem die FCA ihr vierjähriges Verbot für Krypto-ETNs im Privatkundengeschäft aufgehoben hatte.
  • 21Shares, Bitwise und WisdomTree haben außerdem neue Bitcoin und Ethereum -ETPs mit niedrigeren Gebühren eingeführt, um Privatanlegertrac.
  • Die Entscheidung der FCA stellt einen wichtigen Schritt im Bestreben Großbritanniens dar, sich zu einem globalen Krypto-Zentrum zu entwickeln und gleichzeitig den Anlegerschutz zu gewährleisten.

BlackRock hat sein iShares Bitcoin Exchange Traded Product (ETP) an der Londoner Börse (LSE) eingeführt – ein Meilenstein für den britischen Krypto-Privatanlegermarkt. Die Einführung erfolgte, nachdem die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) 2021 das Verbot für Privatanleger aufgehoben hatte, Krypto-basierte Exchange Traded Notes (ETNs) zu handeln.

Der unter dem Tickersymbol IB1T gehandelte Bitcoin ETP von BlackRock ermöglicht es Anlegern, an Bitcoin zu partizipieren, ohne die Kryptowährung direkt besitzen zu müssen, sondern über eine regulierte Börse, wie die Financial Times berichtet.

Der Schritt des Vermögensverwalters zeugt von einem gestiegenen institutionellen Vertrauen in digitale Vermögenswerte, insbesondere da sein Flaggschiffprodukt, der in den USA notierte iShares Bitcoin Trust (IBIT), bereits über ein Vermögen von 85,5 Milliarden US-Dollar verfügt und damit der weltweit größte Spot Bitcoin ETF ist.

BlackRocks Bitcoin Angebot wurde zuvor an wichtigen europäischen Börsen wie Xetra, Euronext Amsterdam und Euronext Paris eingeführt und unterstreicht damit seine Expansionsstrategie in regulierten Märkten weltweit. Mit einem verwalteten Vermögen von über 13 Billionen US-Dollar zeigt das wachsende Krypto-Portfolio, dass digitale Vermögenswerte zu einem festen Bestandteil des traditionellen Finanzwesens geworden sind.

BlackRock, 21Shares, Bitwise und WisdomTree erweitern ihr Angebot

Die Kehrtwende der FCA hat anderen Vermögensverwaltern den Weg geebnet, Kryptoprodukte für Privatanleger in Großbritannien auf den Markt zu bringen.

Das in der Schweiz ansässige Unternehmen 21Shares hat an der Londoner Börse vier physisch besicherte Krypto-ETPs – darunter Bitcoin und Ether-Optionen – sowie kostengünstigere „Core“-Optionen auf CBTC und ETHC mit Verwaltungsgebühren von nur 0,10 % emittiert. CEO Russel Barlow bezeichnete diesen Schritt als „Meilenstein für Privatanleger“ und fügte hinzu, dass britische Privatanleger lange Zeit vom Zugang zu regulierten Kryptowährungen ausgeschlossen waren.

Unterdessen stieg Bitwise in den Markt ein und listete vier ETPs auf – zwei tracfür Bitcoin zwei für Ethereum– und senkte die Gebühren für seinen Core Bitcoin ETP (BTC1) für sechs Monate auf 0,05 %. WisdomTree führte außerdem seine physischen Bitcoin und Ethereum ETPs ein, die zuvor nur vermögenden Privatkunden vorbehalten waren. Diese sollen nun über die großen britischen Investmentplattformen zu Gebühren zwischen 0,15 % und 0,35 % erhältlich sein.

Alexis Marinof, Leiter der Europa-Niederlassung von WisdomTree, sagte, die Notierungen zeigten die zunehmende Reife des Kryptomarktes, der Privatanlegern das gleiche Maß an Transparenz und Schutz bietet wie traditionelle Anlageklassen.

Die Änderung der FCA-Politik markiert einen Wendepunkt

Die Aufhebung des vierjährigen Verkaufsverbots für Krypto-ETNs an Privatanleger durch die FCA stellt eine bedeutende Kursänderung in der Regulierung von Kryptoanlagen dar. Das ursprünglich im Januar 2021 erlassene Verbot beschränkte den Vertrieb und das Marketing von Kryptoderivaten und ETNs an Privatkunden aufgrund von Volatilität und Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes.

Im März 2024 genehmigte die Aufsichtsbehörde anerkannten Börsen die Notierung von Krypto-besicherten ETNs zunächst nur für professionelle Anleger. Der jüngste Schritt ermöglicht es nun aber auch Privatanlegern, über regulierte Broker und Anlageplattformen – einschließlich solcher, die steuerbegünstigte Konten wie ISAs und SIPPs anbieten – in diese Anlageform zu investieren.

Der aktualisierte Rahmen bringt Großbritannien in Einklang mit wichtigen Kryptomärkten wie den USA, Kanada, Hongkong und der Europäischen Union, wo regulierte Krypto-ETPs bereits problemlos erhältlich sind. Verbote für den breiteren Handel mit Kryptoderivaten für Privatanleger bleiben jedoch weiterhin bestehen.

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