Japans oberster Wirtschaftsbeamter sagt, dass der schwache Yen trotz steigender Kosten Vorteile bietet

- Japans neuer Wirtschaftsminister sagt, ein schwacher Yen komme Exporteuren und inländischen Investitionen zugute, obwohl er die Importkosten und die Haushaltsausgaben erhöhe.
- Die Regierung Takaichi priorisiert Wirtschaftswachstum durch expansive Fiskalpolitik, anstatt sich auf die mit der Währungsschwäche verbundenen Inflationsrisiken zu konzentrieren.
- Japan plant ein umfassendes Wirtschaftspaket im Umfang von voraussichtlich über 92 Milliarden Dollar, um Familien bei der Bewältigung steigender Lebenshaltungskosten zu unterstützen.
Japans neu ernannter Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung erklärte, dass der Wertverfall der japanischen Währung finanzielle Vorteile mit sich bringe.
Minoru Kiuchi, der als Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung fungiert, erläuterte den Plan der neuen Regierung, die wirtschaftliche Expansion zu beschleunigen, damit mehr Menschen von einer möglichen Erholung profitieren können.
Seine Äußerungen zeigen, dass das Team von Premierministerin Sanae Takaichi die Wirtschaft durch erhöhte Staatsausgaben ankurbeln will und damit einen anderen Ansatz verfolgt als die vorherige Führung, die sich mehr um die durch den schwachen Yen verursachte Inflation sorgte.
„Ein schwacher Yen treibt die Importkosten und die Inlandspreise in die Höhe, was wiederum die Kaufkraft der Haushalte und einiger Unternehmen beeinträchtigt“, erklärte Kiuchi während einer Pressekonferenz.
„Es gibt aber auch Vorteile, wie zum Beispiel die Steigerung der Gewinne der Exporteure und der inländischen Investitionen“, fuhr er fort und merkte an, dass sich die Währungswerte stetig auf der Grundlage wirtschaftlicher Fundamentaldaten entwickeln sollten.
Neue Regierung verlagert wirtschaftlichen Schwerpunkt
Der schwache Yen hat die japanische Regierung in den letzten Jahren vor politische Herausforderungen gestellt, da er Importwaren verteuert und die Inflation anheizt. Die Inflationsrate in Japan liegt seit mehr als drei Jahren über dem Zielwert der Bank von Japan von 2 %.
Die Zentralbank beendete ihr massives zehnjähriges Konjunkturprogramm im Jahr 2024 und erhöhte die Zinssätze bis Januar zweimal, nachdem Politiker Maßnahmen gegen den starken Wertverfall des Yen gefordert hatten.
Die Finanzmärkte erwarten, dass die Zentralbank die Leitzinsen nach ihrer zweitägigen Sitzung am Donnerstag unverändert bei 0,5 % belässt. Anleger warten auf klarere Signale zu den Plänen der neuen Regierung, bevor die Zentralbank die Leitzinsen möglicherweise auf 0,75 % anhebt.
„Wir werden die Auswirkungen der Währungsschwankungen auf die japanische Wirtschaft weiterhin genau beobachten“, erklärte. „Was die steigenden Lebenshaltungskosten betrifft, werden wir ein umfassendes Wirtschaftspaket schnüren“, fügte er hinzu.
Takaichi, der für seine Unterstützung erhöhter Staatsausgaben bekannt ist, stellt ein Wirtschaftshilfepaket zusammen, das laut Reuters-Quellen die 92 Milliarden Dollar des Vorjahres voraussichtlich übertreffen wird, um Familien bei der Bewältigung der Inflation zu helfen.
Marktreaktionen und fiskalische Bedenken
Kiuchi erklärte, dass Japan sein langfristiges Wachstumspotenzial steigern könne, indem es die Nachfrage ankurbelt und einen robusten Arbeitsmarkt aufrechterhält, wobei die Haushaltsdisziplin stets im Blick behalten werde.
Er sagte, es gebe unterschiedliche Meinungen darüber, wie viel zusätzliche Nachfrage die japanische Wirtschaft benötige, weshalb sowohl die Regierung als auch die Zentralbank die Inflations- und Lohnentwicklung genau beobachten.
Die japanischen Aktienkurse sind stark gestiegen, da die Anleger mit erheblichen Ausgaben von Takaichi rechnen, obwohl einige Experten befürchten, dass ihre Pläne die ohnehin schon angespannte Staatsfinanzlage zusätzlich belasten könnten.
Die Ratingagentur Moody's bestätigte am Montag Japans Schuldenrating A1 und verwies auf steigende Steuereinnahmen, die durch stetige Inlandsnachfrage und ein solides Wirtschaftswachstum zu laufenden Preisen gestützt werden.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) mahnte jedoch, dass staatliche Ausgaben gezielt und kurzfristig erfolgen sollten. „Japans Wirtschaft wird wieder ihr Wachstumspotenzial erreichen. Sie braucht keine Konjunkturmaßnahmen“, sagte Krishna Srinivasan, Leiter der Asien-Pazifik-Abteilung des IWF, in einem Interview mit Reuters.
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