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Wetten auf Zinserhöhungen durch die BoJ schwinden nach Takaichis Übernahme

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Wetten auf Zinserhöhungen durch die BoJ schwinden nach Takaichis Übernahme
  • Die meisten Ökonomen gehen davon aus, dass die Bank von Japan ihre derzeitige Zinspolitik bis Dezember oder länger beibehalten wird.
  • Die Unterstützung von Premierminister Takaichi für eine lockere Geldpolitik veranlasst die Bank von Japan, bei Zinserhöhungen vorsichtig zu sein.
  • Die Bank von Japan wird die Zinssätze beibehalten, um den Yen und die Märkte nicht zu erschüttern.

Ökonomen sagen, dass die Bank von Japan (BOJ) die Zinssätze in absehbarer Zeit nicht anheben wird, da Premierministerin Sanae Takaichi die Geldpolitik locker halten will. 

Eine Umfrage unter 50 Ökonomen ergab, dass die meisten von ihnen davon ausgehen, dass die Bank of Japan (BOJ) bis Dezember mit einer Zinsänderung warten wird. Nur 10 % der Ökonomen glauben, dass die Bank of Japan die Zinsen am 30. Oktober anheben wird, im Vergleich zu 36 % zuvor.

Takaichis Führung bewirkt, dass die Bank von Japan bei Zinserhöhungen vorsichtiger vorgeht

Sanae Takaichi gewann die Wahl zum Vorsitzenden der regierenden Liberaldemokratischen Partei und wurde Japans neue Premierministerin. Experten gehen davon aus, dass die Bank von Japan (BOJ) keine voreiligen Zinsänderungen vornehmen wird, da die neue Premierministerin sich stets für niedrige Zinsen ausgesprochen hat, um der Wirtschaft mehr Geld zukommen zu lassen.

Sie gab nicht an, wann oder wie die Zentralbank reagieren sollte. Dennoch gehen die Menschen angesichts ihrer populären Ansichten und ihrer langjährigen politischen Vergangenheit davon aus, dass sie Stabilität einer plötzlichen geldpolitischen Straffung vorzieht.

Vor Takaichis Amtsantritt ging man davon aus, dass die Bank of Japan (BOJ) die Zinsen im Oktober anheben würde. Nun rechnet man damit, dass sie bis Dezember oder sogar bis ins nächste Jahr warten wird. Ökonomen gehen davon aus, dass die Bank mit der Regierung kooperieren wird, um jegliche Meinungsverschiedenheiten zu vermeiden, da der Premierminister eine langfristige Wachstumsförderung durch niedrige Kreditkosten befürwortet.

Masato Koike, leitender Ökonom am Sompo Institute Plus, sagte: „Takaichi hält eine Zinserhöhung wahrscheinlich auch nach ihrem gemäßigteren Ton für unerwünscht.“

Experten gehen davon aus, dass die politischen Entscheidungsträger der Bank von Japan vorsichtig vorgehen werden, da sie nicht wollen, dass die Öffentlichkeit und die Investoren denken, die Bank handle gegen die Wünsche der Regierung.

Die Zusammenarbeit zwischen der Bank und der Regierung wird sicherstellen, dass dasdent der Investoren erhalten bleibt und die wirtschaftliche Lage des Landes stabil bleibt.

Einer neuen Umfrage zufolge gaben 72 % der Ökonomen an, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Bank of Japan im Oktober deutlich gesunken sei, vor allem aufgrund des politischen Wandels. Mehr als die Hälfte der Befragtendent, die Bank könne ihre Beziehungen und die Zusammenarbeit mit der neuen Regierung gefährden, wenn sie die Zinsen jetzt anheben würde. 

Analysten gehen davon aus, dass die Zentralbank bei ihrer Kommunikation mit der Öffentlichkeit sehr vorsichtig vorgehen wird, damit die Märkte ihre Ziele nicht falsch verstehen und keine Verwirrung unter den Anlegern entsteht. 

Vor Takaichis Amtsantritt prognostizierten viele Ökonomen einen Leitzins der Zentralbank von etwa 1,25 %, der inzwischen auf 1 % gesunken ist. Ihr Einfluss ist bereits spürbar, insbesondere in den Diskussionen der Experten über Japans Geldpolitik. Viele sind überzeugt, dass ihre Führung maßgeblich bestimmen wird, wie und wann die Bank of Japan (BOJ) in den kommenden Monaten agiert. 

Die Bank von Japan kämpft mit der Yen-Schwäche und versucht gleichzeitig, die Zweifel am Markt zu zerstreuen

Die Bank von Japan (BOJ) steht vor einem schwachen Yen, einem volatilen Markt und einer neuen Regierung unter Premierminister Sanae Takaichi. Masamichi Adachi, Chefökonom für Japan bei UBS Securities und ehemaliger Mitarbeiter der Bank von Japan, erklärte, die BOJ solle ihre Zinsen anheben. Er erläuterte, die Bank müsse der Öffentlichkeit zeigen, dass sie es ernst meine mit der Abkehr von jahrelang niedrigen Zinsen. 

Ein sofortiger Schritt könnte jedoch unerwartete Veränderungen am Yen- und Anleihemarkt auslösen, da die Erwartungen an einen Zinsanstieg sehr gering sind. Adachi erklärte, die Bank wolle die Anleger nicht überraschen, da der Markt auf solche Änderungen nicht ausreichend vorbereitet sei, und werde daher die Zinssätze höchstwahrscheinlich verschieben. 

Alle Augen richten sich derzeit auf die Bank of Japan (BOJ), die nächste Woche ihren vierteljährlichen Wirtschaftsausblick und ihre geldpolitische Entscheidung bekanntgeben wird. Viele Experten gehen davon aus, dass die Bank ihre Wirtschafts- und Inflationsprognose gegenüber dem vorherigen Bericht nicht wesentlich ändern wird. Sie erwarten lediglich eine leichte Aufwärtskorrektur, um eine leichte Verbesserung bei Exporten und Unternehmensinvestitionen zu signalisieren; die Inflationsstatistik dürfte jedoch unverändert bleiben. 

Katsutoshi Inadome, leitender Stratege bei Sumitomo Mitsui Trust Asset Management, erklärte, die Zentralbank solle die Zinssätze vorerst stabil halten und gleichzeitig Zuversicht hinsichtlich einer künftigen Zinserhöhungdent . Er erläuterte, dass die Bank of Japan (BOJ) eine zu starke Abwertung des Yen vor ihrer nächsten Zinserhöhung verhindern werde, wenn sie in ihrem Bericht eine restriktive Geldpolitik vermittle. 

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