Die islamische Welt betrachtet Kryptowährungen als Alternative zur US-Dollar-getriebenen Wirtschaft

Yarar sucht Blockchain-Lösung für die muslimische Welt
Konservative in der islamischen Welt haben die USA als führende Weltmacht stets als Bedrohung ihrer Religionsfreiheit betrachtet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Vorsitzende des International Business Forum (IBF) sich vehement für eine gemeinsame Kryptowährung für die muslimische Welt einsetzt.
Bei einem Treffen mit internationalen Medien in Istanbul Anfang des Monats erklärte Vorsitzender Erol Yarar, die Vereinigten Staaten nutzten den US-Dollar als wirtschaftliche Waffe und verhängten willkürlich verschiedene Sanktionen. Wir hingegen könnten durch eine gemeinsame Kryptowährung eine Lösung für dieses Problem finden.
Er erklärte, dass sich das nächste IBF-Treffen auf „Währungspluralismus“ konzentrieren werde, um ein gesünderes Finanz- und Wirtschaftsumfeld für die muslimische Welt zu schaffen. Das nächste Treffen ist für den 20. November angesetzt und wird vom IBF-Kongress besucht. Die Mitte der 1990er-Jahre gegründete IBF ist in erster Linie ein globales Wirtschaftsnetzwerk, das sich für muslimische Unternehmer und Unternehmer weltweit einsetzt.
Yard vertrat die Ansicht, dass ein gemeinsamer Kryptowährungspool der muslimischen Welt helfen könne, sich den drakonischen Sanktionen zu entziehen, die es den Vereinigten Staaten erlauben, nach Belieben zwischen verschiedenen Ländern zu wechseln. Er fügte hinzu, dass eine solche Kryptowährung oder ein Fonds ähnlich dem Internationalen Währungsfonds (IWF) unter den muslimischen Ländern eingerichtet werden sollte.
Er äußerte zudem, dass bei dem Treffen in der kommenden Woche auch die Frage erörtert werden solle, ob eine multinationale Lösung auf Blockchain-Basis eingeführt werden solle, um der muslimischen Welt zu helfen, die finanziellen Einschränkungen infolge des globalen Machtkampfes zu überwinden.
Yarars Aussage ist besonders wichtig, da die 17. Expo des Muslimischer Unabhängigerdent und Geschäftsleute (MUSIAD) direkt im Anschluss an das IBF-Treffen vom 21. bis 24. November in Istanbul stattfinden wird.
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Rommel Dumlao
Rommel ist seit zehn Jahren freiberuflicher Autor und Redakteur. Er hat in zahlreichen Formaten gearbeitet, darunter Zeitschriftenartikel, Blogs, Social Media und Werbetexte.
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