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Führt der KI-Boom zu einer Blase?

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten
Führt der KI-Boom zu einer Blase?
  • Die Veröffentlichung von ChatGPT löste ein rasantes Wachstum und erhebliche Investitionen in der KI-Branche aus.
  • Experten befürchten, dass der KI-Boom nicht nachhaltig sein wird und eine Marktblase entstehen könnte.
  • Der hohe Energiebedarf beim Einsatz von KI-Modellen ist ein großes Problem.

Der KI-Sektor hat in den letzten Jahren aufgrund des Aufkommens von generativer KI (GenAI) ein rasantes Wachstum erlebt. Diese Fortschritte haben KI von einem eher seltenen Konzept zu einem relativ leicht zugänglichen Werkzeug für jedermann gemacht.

Das gestiegene Interesse an KI und Investitionen lässt sich auf die Veröffentlichung von OpenAIs ChatGPT im November 2022 zurückführen. Seitdem hat nahezu jedes große IT-Unternehmen GenAI in irgendeiner Form in seine Dienste integriert. Grund dafür sind die Vorteile, die sich durch den Einsatz von KI in Bereichen wie dem Gesundheitswesen, dem Finanzsektor und der Fertigungsindustrie ergeben haben.

Trotz hoher Ausgaben fällt es Unternehmen schwer, KI-Investitionen zu monetarisieren

Trotz hoher Investitionen und des großen Hypes um die Branche erzielen die meisten KI-Unternehmen noch immer keine hohen Gewinne. Große Technologiekonzerne investieren bekanntermaßen viel Geld in Rechenzentrumsinfrastrukturen und Hardware, die für die KI-Entwicklung benötigt werden. Viele der aktuellen KI-Anwendungen, darunter Chatbots und Bildbearbeitungsprogramme, weisen jedoch ein unzureichendes Monetarisierungsmodell auf.

Apple und Microsoft nutzen KI in ihren Produkten, bieten sie aber nicht separat als kostenpflichtigen Dienst an. OpenAI hingegen generiert seine Einnahmen aus seinen KI-Produkten und -Dienstleistungen – ein deutlich direkteres Geschäftsmodell. Dieser Unterschied verdeutlicht das grundsätzliche Problem, profitable Einnahmequellen im Bereich der künstlichen Intelligenzdent.

Laut Chirag Dekate von Gartner befindet sich KI noch in einer frühen Phase der Marktentwicklung. Märkte in dieser Phase generieren in der Regel Umsätze auf der Angebotsseite, und wie Dekate betont, folgt die Einführung in Unternehmen erst später.

Die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz haben die Aktienmärkte beeinflusst, insbesondere den Nasdaq Composite Index, der 2024 aufgrund des Interesses der Anleger neue Höchststände erreichte. Auch die Aktienkurse von Unternehmen, die im Bereich KI tätig sind, sind gestiegen. Diese positive Entwicklung hat jedoch auch ihre Schattenseiten.

Beispielsweise wies Amazons Ergebnisbericht für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2024 eine schwache Performance auf, die auf hohe Ausgaben für KI-Projekte zurückgeführt wurde. Diese Fälle verdeutlichen die Instabilität und die Unsicherheiten von Investitionen in KI.

Vergleiche zwischen dem KI-Boom und der Dotcom-Blase

Es wurden hohe Investitionen in KI-Unternehmen getätigt, was von einigen als Blase befürchtet wird. Verstärkt wird dies durch die hohen Bewertungen von KI-Firmen und das Fehlen klarer Einnahmequellen, was die Sorge nährt, dass die Blase platzen und einen Börsencrash auslösen könnte. Jay Jung von Embarc Advisors merkte an: „Die Bewertungen mögen zwar etwas hoch sein, stehen aber nicht in krassem Widerspruch zu den zukünftigen Wachstumserwartungen.“

Die Dotcom-Blase Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre umfasste hohe Investitionen in internetbasierte Unternehmen und einen darauf folgenden Markteinbruch. Einige Analysten vergleichen dies mit dem aktuellen KI-Markt und argumentieren, dass beide aufgrund der hohen Erwartungen überbewertet seien.

Laut Alan Pelz-Sharpe von Deep Analysis weist der KI-Boom in einem kürzlich geführten InterviewÄhnlichkeiten mit der Dotcom-Blase auf. Pelz-Sharpe erklärte: „KI wird nicht verschwinden, aber wir müssen erst noch wertvolle Erfahrungen sammeln, um herauszufinden, welche Anwendungsfälle sich am besten für Investitionen und Renditen eignen.“

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