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Interpol sichert sich 97 Millionen Dollar bei globaler Krypto-Razzia gegen Internet-Finanzkriminalität.

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten
  • Die Interpol-Operation HAECHI VI hat in 40 Jurisdiktionen 439 Millionen Dollar sichergestellt, darunter 97 Millionen Dollar in Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten.
  • Die Behörden sperrten 68.000 Bankkonten und froren 400 Krypto-Wallets ein, um Betrugsmaschen wie Anlagebetrug, Phishing und BEC zu bekämpfen.
  • Operationen wie Serengeti 2.0 und Red Card in Afrika führten zu über 1.500 Verhaftungen und zur Beschlagnahme von fast 200 Millionen US-Dollar an illegalen Geldern.

Interpol hat 439 Millionen US-Dollar an gestohlenen Geldern sichergestellt, darunter 97 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen und Sachwerte. Die sichergestellten Gelder stammen aus weltweiten Operationen zur Bekämpfung von Cyberkriminalität, bei der im vergangenen Jahr illegale Kryptowährungen im Wert von 40,9 Milliarden US-Dollar erbeutet wurden.

Die Operation mit dem Codenamen HAECHI VI umfasste Strafverfolgungsbehörden aus 40 Ländern auf mehreren Kontinenten im Zeitraum von April bis August 2025 und zielte auf sieben Hauptkategorien von Finanzkriminalität im Internet ab: Anlagebetrug, Liebesbetrug, Phishing, Geldwäsche im Zusammenhang mit Online-Glücksspiel, Sextortion, E-Commerce-Betrug und Betrug mit geschäftlichen E-Mail-Konten.

Interpol hat Kryptowährungen im Wert von 97 Millionen US-Dollar sichergestellt

Interpol hat die Sicherstellung von 439 Millionen US-Dollar aus Straftaten im Rahmen einer multinationalen Operation gegen Cyberkriminalität bekannt gegeben. Zu den beschlagnahmten Vermögenswerten gehörten Kryptowährungen im Wert von 97 Millionen US-Dollar sowie Sachwerte.

Im Rahmen der Operation sperrten die Behörden über 68.000 Bankkonten und froren fast 400 Kryptowährungs-Wallets ein. Allein aus den beschlagnahmten Wallets stellten die Ermittler illegale digitale Vermögenswerte im Wert von rund 16 Millionen US-Dollar sicher.

In Portugal zerschlug die Polizei einen Syndikat, der im Verdacht stand, Gelder von Sozialversicherungskonten bedürftiger Familien veruntreut zu haben. 45 Verdächtige wurden festgenommen, und der Schaden in Höhe von 270.000 US-Dollar konnte auf 531 Opfer tracwerden.

In Thailandbeschlagnahmte die thailändische Polizei 6,6 Millionen US-Dollar an gestohlenen Vermögenswerten. Diese stammen aus einem internationalen Betrugsfall, bei dem ein japanisches Unternehmen durch Manipulation von Geschäfts-E-Mails um Gelder an eine betrügerische Firma in Bangkok gebracht wurde. Das Netzwerk wurde mutmaßlich von thailändischen und westafrikanischen Staatsangehörigen betrieben.

Zu den weiteren bemerkenswerten Erfolgen zählte die Sicherstellung von 3,91 Millionen US-Dollar in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ermittler konnten die Gelder zurückerlangen, nachdem ein koreanisches Stahlunternehmen gefälschte Versanddokumentedentund die betrügerische Überweisung gemeldet hatte. Die Sicherung der Gelder wurde durch das Interpol-System „Global Rapid Intervention of Payments“ (I-GRIP) ermöglicht. Dieser Mechanismus erlaubt es Strafverfolgungsbehörden, kriminelle Erträge in Echtzeit einzufrieren.

Globale Bemühungen gegen Cyberkriminalität

Neben Europa und Asien haben auch afrikanische Staaten ihre Maßnahmen gegen Cyberkriminalität verstärkt. Anfang 2025 führten Behörden in 18 afrikanischen Ländern und Großbritannien die Operation Serengeti 2.0 durch, die zu 1.209 Festnahmen und der Sicherstellung von 97,4 Millionen US-Dollar führte. Kriminelle Infrastrukturen, wie beispielsweise 25 illegale Krypto-Mining-Zentren in Angola und ein Online-Anlagebetrug in Höhe von 300 Millionen US-Dollar in Sambia, wurden ebenfalls zerschlagen.

Eine separate Operation, die „Operation Red Card“, die zwischen November 2024 und Februar 2025 durchgeführt wurde, führte zu 306 Festnahmen in sieben afrikanischen Ländern. Die nigerianischen Behörden nahmen 130 Verdächtige fest, darunter auch ausländische Staatsangehörige, die mutmaßlich an internetgestütztem Anlage- und Casinobetrug beteiligt waren. Südafrika und Sambia meldeten ebenfalls zahlreiche Festnahmen im Zusammenhang mit SIM-Box-Betrug bzw. Malware-basierten Betrugsmaschen.

„Viele Menschen glauben zwar, dass durch Betrug und Täuschung verlorene Gelder oft unwiederbringlich verloren sind, doch die Ergebnisse der HAECHI-Operationen zeigen, dass eine Rückgewinnung durchaus möglich ist“, sagte Theos Badege, der amtierende Direktor des Interpol-Zentrums für Finanzkriminalität und Korruptionsbekämpfung.

Lee Jun Hyeong, der Leiter des südkoreanischen Interpol-Nationalbüros, merkte außerdem an, dass das Land eine führende Rolle in der internationalen Zusammenarbeit gespielt habe.

„Die Operation HAECHI hat immer wieder die Macht eines gemeinsamen globalen Vorgehens bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität unter Beweis gestellt“, sagte er.

Experten haben zudem darauf hingewiesen, dass Kryptowährungen die Globalisierung der Finanzkriminalität beschleunigt haben.

Phil Larratt, Leiter der Ermittlungsabteilung bei Chainalysis, betonte die Effektivität grenzüberschreitender Partnerschaften. Er nannte als Beispiel die Operation Destabilise, eine gemeinsame Aktion Großbritanniens, Frankreichs und der USA, die ein russisches Geldwäschenetzwerk zerschlug und zur Sicherstellung von Kryptowährungen im Wert von 25,5 Millionen US-Dollar führte.

„Diese Ergebnisse sind nur möglich, wenn Regierungen, Aufsichtsbehörden und private Unternehmen Informationen austauschen und zusammenarbeiten“, fügte er hinzu.

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