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Intel-Aktien erreichen nach TSMC-Joint-Venture-Deal neue Höchststände

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten
Intel-Aktien erreichen nach TSMC-Joint-Venture-Deal neue Höchststände
  • Die Aktien der Intel Corporation stiegen um mehr als 4 %, nachdem das Unternehmen ein Joint Venture mit der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) angekündigt hatte.
  • Das Joint Venture hat zum Ziel, Intels Foundry-Geschäft zu betreiben.
  • Während Intel einen Anstieg der Aktien verzeichnete, musste TSMC aufgrund von Bedenken hinsichtlich neuer Zölle einen Rückgang hinnehmen.

Intel Corp. hat ein Joint Venture mit der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) zur Chipherstellung angekündigt. Ziel der Partnerschaft ist der Betrieb von Intels Produktionsstätten. 

Die globale Halbleiterindustrie steht erneut im Rampenlicht, da die Aktien des Unternehmens nach der Nachricht über ein mögliches Joint Venture mit der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) einen Aufschwung erlebten.

Die Ankündigung des Joint Ventures erfolgte zu einem interessanten Zeitpunkt, nur wenige Tage nachdem die Trump-Regierung neue Zölle auf importierte Technologiegüter verhängt hatte.

Diese Zölle sind Teil der Strategie der US-Regierung, die Halbleiterproduktion in die USA zurückzuholen und die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten zu verringern. Diese Strategie gilt als zentrale nationale Sicherheits- und Wirtschaftspriorität.

Intel kooperiert mit TSMC

Am 3. April 2025 stiegen die Aktien von Intel um mehr als 4 %, nachdem Berichte über eine vorläufige Vereinbarung mit TSMC zur Gründung eines Joint Ventures aufgetaucht waren.

Die Partnerschaft konzentriert sich auf Intels US-amerikanisches Auftragsfertigungsgeschäft. Laut dem geplanten Vertrag würde TSMC eine 20-prozentige Beteiligung an dem neuen Unternehmen erwerben.

Intels Partnerschaft mit dem weltgrößten Chiphersteller TSMC ist der Versuch des Unternehmens, seine Foundry-Dienstleistungen auszubauen und Chips für Drittkunden zu produzieren. Über dieses Geschäft wurde bereits seit Längerem spekuliert. TSMC hatte mehrere andere Chiphersteller bezüglich eines Joint Ventures zum Betrieb der Chipfertigungsanlagen des Technologiekonzerns kontaktiert.

Laut einem Bericht von The Information haben Führungskräfte von TSMC und Intel eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures getroffen, das die Produktionsstätten von Intel betreiben soll.

Das Technologieunternehmen und andere US-amerikanische Chiphersteller werden die Mehrheit der Anteile an dem Joint Venture halten, das dem wachsenden Fokus auf die heimische Halbleiterfertigung und den Bedenken der aktuellen US-Regierung hinsichtlich der nationalen Sicherheit und der Stabilität der Lieferketten entspricht

TSMC-Tarifbedenken

Im Jahr 2024 verzeichnete das Unternehmen seinen ersten Jahresverlust seit 1986 in Höhe von 18,8 Milliarden US-Dollar. Die Partnerschaft mit TSMC könnte dem Unternehmen Zugang zu fortschrittlichen Fertigungsprozessen und technischem Know-how verschaffen und so seine Wettbewerbsfähigkeit in der Halbleiterindustrie stärken. Die Partnerschaft hat bereits zu einem Kursanstieg der Aktien geführt.

Die TSMC-Aktien verzeichneten jedoch einen Kursrückgang, der allerdings wenig mit der Partnerschaft mit dem Technologieunternehmen zu tun hatte. Vielmehr war er auf die von der Trump-Regierung verhängten Zölle auf Importwaren zurückzuführen.

Die US-Regierung hat ein erhebliches Interesse an der Einführung von Zöllen auf ausländische Waren in verschiedenen Branchen gezeigt und verfolgt eine „America First“-Agenda, die bisher viele Unternehmen in verschiedenen Ländern, die für ihren Umsatz auf amerikanische Exporte angewiesen sind, zurückgeworfen hat.

Die Meldung über die Einigung zwischen TSMC und Intel kam weniger als einen Tag nach der Ankündigung der Zölle. Die TSMC-Aktien verloren aufgrund von Bedenken hinsichtlich der neuen Zölle fast 8 %.

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Hannah Collymore

Hannah Collymore

Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.

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