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IWF und G20 stellen koordinierten Fahrplan zur Regulierung von Krypto-Assets vor

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
2 Minuten Lesezeit
IWF und G20 stellen koordinierten Fahrplan zur Regulierung von Krypto-Assets vor

IWF und G20 stellen koordinierten Fahrplan zur Regulierung von Krypto-Assets vor

  • Der IWF und der Finanzstabilitätsrat haben unter der Führung der G20 ein gemeinsames Strategiepapier veröffentlicht, in dem ein koordinierter Ansatz zur Regulierung von Kryptoassets dargelegt wird, mit dem Ziel, globale Finanzrisiken zu mindern.
  • Das Papier betont die Notwendigkeit einer umfassenden Regulierung und schlägt gezielte, zeitlich begrenzte Beschränkungen als wirksamer als pauschale Verbote vor, insbesondere für Schwellenländer.
  • Der Fahrplan befasst sich auch mit den Risiken, die von der zunehmenden Verbreitung von Stablecoins ausgehen, und fordert eine klare steuerliche Behandlung sowie die Anwendung bestehender Gesetze auf den Kryptosektor.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und der Finanzstabilitätsrat (FSB) der G20 haben ein gemeinsames Papier veröffentlicht, das einen koordinierten Ansatz zur Regulierung von Krypto-Assets skizziert. Ziel des Papiers ist es, die Risiken von Krypto-Assets für die globale Finanzstabilität zu mindern. Es wird auf dem bevorstehenden G20-Gipfel in Neu-Delhi vorgestellt.

Ein umfassender Regulierungsrahmen

Das Papier unterstreicht die Notwendigkeit umfassender politischer und regulatorischer Maßnahmen, um die mit Krypto-Assets verbundenen makroökonomischen und finanzstabilitätsrelevanten Risiken zu bewältigen. Darüber hinaus legt es Zeitpläne für die Umsetzung der jüngsten Empfehlungen des FSB und der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) durch den IWF und die G20-Mitglieder fest. Dieser koordinierte Ansatz folgt auf den Zusammenbruch der Kryptobörse FTX im vergangenen November, der zu erheblicher Marktvolatilität und Verlusten für Anleger führte.

Das Dokument hebt zudem hervor, dass viele der angepriesenen Vorteile von Krypto-Assets, wie schnellere und günstigere grenzüberschreitende Zahlungen und eine verbesserte finanzielle Inklusion, bisher nicht eingetreten sind. Es warnt davor, dass die weitverbreitete Nutzung von Krypto-Assets die Geldpolitik untergraben, fiskalische Risiken verschärfen und die globale Finanzstabilität gefährden könnte.

Globale Normen und gezielte Beschränkungen

Das unter indischer G20-Führung in Auftrag gegebene Papier vereint Normen verschiedener internationaler Standardsetzer für den Kryptosektor. Es spricht sich gegen pauschale Verbote von Kryptowährungen aus, da diese nicht nur kostspielig und technisch anspruchsvoll seien, sondern auch zu einer Verlagerung der Aktivitäten in andere Jurisdiktionen führen könnten. Stattdessen schlägt das Papier gezielte und zeitlich befristete Beschränkungen zur Steuerung spezifischer Risikofaktoren vor, insbesondere in Schwellenländern und Entwicklungsländern.

Der Bericht befasst sich auch mit Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Verbreitung von Stablecoins, also Kryptowährungen, deren Wert an andere Vermögenswerte oder Währungen gekoppelt ist. Er warnt davor, dass diese eine rasche Kapitalflucht begünstigen und erhebliche Risiken für die Finanzstabilität, insbesondere in Schwellenländern, darstellen könnten.

Die Europäische Union hat bereits die weltweit ersten umfassenden Regeln für Kryptoassets verabschiedet. Das Papier stellt jedoch fest, dass die Vorgehensweise andernorts uneinheitlicher ist. Es fordert eine klare steuerliche Behandlung von Kryptoassets und erläutert, wie bestehende Gesetze auf diesen Sektor anzuwenden sind.

Der abgestimmte Fahrplan wird an diesem Wochenende der G20 vorgestellt und ist Teil einer Reihe von Bemühungen internationaler Gremien zur Einführung globaler Normen für die Kryptoindustrie, insbesondere nach den zahlreichen Krypto-Unternehmenszusammenbrüchen des Jahres 2022. Er bekräftigt, dass Beschränkungen keine robuste makroökonomische Politik und umfassende Regulierung ersetzen sollten, die die erste Verteidigungslinie gegen die Risiken von Krypto-Assets darstellen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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