Hyperledger begrüßt seine erste öffentliche Blockchain nach einer einstimmigen Abstimmung zur Aufnahme Ethereum Clients „Pantheon“ in sein Netzwerk.
Die Entscheidung fiel nach einer hitzigen Debatte durch den technischen Lenkungsausschuss von Hyperledger. Ethereum Client Pantheon von PegaSys wird in Hyperledger „Besu“ umbenannt. „Besu“ ist Japanisch und bedeutet Basis oder Fundament.
Laut PegaSys passt der Name perfekt zum Netzwerk, da Blockchain-Netzwerke als Grundlage für andere Anwendungen dienen. Anwendungen basieren auf Blockchain-Netzwerken und laufen daher in einem dezentralen Netzwerk. Darüber hinaus möchte PegaSys, dass die Blockchain als Vertrauensgrundlage in modernen IT-Architekturen fungiert.
Pantheon, ein in Java geschriebener Open-Source Ethereum Client, ist unter der Apache-2.0-Lizenz lizenziert. Ziel von Pantheon war es, Entwicklern die Möglichkeit zu geben, alle komplexen Aspekte eines dezentralen Ledgers zu handhaben, einschließlich Konsensalgorithmus und Netzwerkarchitektur.
Pantheon verbrachte fünf Jahre in der „Wildnis“, bevor es in Hyperledger integriert wurde. Laut PegaSys war dieser Schritt ein bedeutender Meilenstein sowohl für die „Open-Source-Zusammenarbeit in der Enterprise-Blockchain“ als auch für die Verbreitung des Ethereum Netzwerks.
Hyperledger wird den neu positionierten Ethereum Client durch die Erschließung eines völlig neuen Ökosystems deutlich voranbringen. Pantheon oder Besu profitieren von Hyperledger-Support, Entwicklerzertifizierungen und der einfachen Integration in bestehende Codebasen. Darüber hinaus erhält Besu Zugang zu großen Unternehmen.
Laut Brian Behlendorf, dem Geschäftsführer von Hyperledger, ist dies ein enormer Fortschritt für die Integration öffentlicher und privater Blockchains. Er erklärte außerdem, dass Hyperledgers ursprüngliches Ziel darin bestand, das Konzept der Enterprise-Blockchain zu beweisen, und dass Hyperledger nun, da dies gelungen sei, einen großen Erfolg verzeichne.
Unsere neueste Ethereum -Preisanalyse hier lesen
Trump 8