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Unsere humanoiden Roboter werden menschliche Arbeiter nicht ersetzen: Peking-Beamter versucht, KI-Befürchtungen zu besänftigen

VonHannah CollymoreHannah Collymore 3 Min. Lesezeit
  • Ein Technologiebeamter aus Peking erklärt, dass humanoide Roboter menschliche Arbeitskräfte nicht ersetzen werden.
  • Chinas erster robotergestützter Halbmarathon zeigt, dass Menschen und Maschinen zusammenarbeiten können, anstatt zu konkurrieren. 
  • Vorführungen in einem staatlich geförderten Robotikzentrum demonstrierten, wie Roboter auf reale Herausforderungen reagieren.

Ein Technologiebeamter aus Peking versuchte, öffentliche Bedenken bezüglich künstlicher Intelligenz und der Unsicherheiten im Hinblick auf die Arbeitsplatzsicherheit zu zerstreuen. 

China beschleunigt den KI-Wettlauf, wobei Milliarden staatlicher Investitionen in Robotik und andere Technologien fließen. Das Land hat bedeutende Entwicklungen in der humanoiden Robotik vorgeführt, was sowohl Stolz in der Regierung als auch öffentliche Besorgnis ausgelöst hat.

China wehrt sich gegen KI

Ein hoher chinesischer Beamter versicherte der Öffentlichkeit, dass die rasante Entwicklung humanoider Roboter in China nicht auf Kosten der menschlichen Beschäftigung gehen werde.

Der Beamte erklärte, dass diese Maschinen nicht die Arbeitsplatzsicherheit bedrohen, sondern zur Steigerung der Produktivität entwickelt werden und bei gefährlichen oder unerwünschten Aufgaben helfen sollen.

Liang Liang, stellvertretender Direktor der Wirtschaftstechnologischen Entwicklungszone (BDA) in Peking, die zu den wichtigsten Tech-Hubs Chinas gehört, machte diese remarks während eines Interviews mit ausländischen Journalisten am Freitag.

Aus dem Hauptquartier von X-Humanoid, auch bekannt als das Innovationszentrum für humanoide Robotik in Peking, sprach Liang von einer Zukunft, in der Menschen und Maschinen zusammenarbeiten, anstatt zu konkurrieren.

„Wir glauben nicht, dass Roboter Menschen arbeitslos machen werden“, sagte Liang. „Stattdessen werden sie die Effizienz steigern oder Aufgaben übernehmen, die Menschen nicht ausführen wollen – wie die Erforschung des weiten Universums oder der Ozeantiefen, wo Menschen nicht hingelangen können.“

„Wenn es Nacht ist und Menschen Ruhe brauchen, könnten Maschinen weiterarbeiten und uns bessere, günstigere und benutzerfreundlichere Produkte liefern. Daher sehen wir dies als die Richtung für unsere zukünftige Entwicklung“, fügte er hinzu.

Um Ängsten entgegenzuwirken, dass KI die menschliche Nützlichkeit oder den Wert ersetzen könnte, entwerfen chinesische Beamte öffentliche Narrative, die auf Zusammenarbeit basieren. Letzten Monat veranstaltete Peking einen Robber-Halbmarathon, um eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen Maschinen und Menschen zu veranschaulichen.

Der Marathon bestand aus zwei durch ein Geländer getrennten Bahnen, auf denen einerseits menschliche Athleten wie üblich liefen und andererseits 20 Teams humanoide Roboter verschiedener Größen und Fähigkeiten einsetzten.

„Sie sehen, im Marathon haben die Menschen ihre Bahn, auf der sie ihre physischen Grenzen austesten, und die Maschinen haben ihre eigene Bahn, auf der sie gemeinsam ihre Grenzen herausfordern – aber sie versuchen nicht, die menschliche Bahn zu übernehmen, um zum Ziel zu sprinten“, erklärte Liang . „Die Zukunft wird so aussehen.“

Technologische Innovation ist in Peking eine Priorität

Der Robber-Halbmarathon diente auch als Schaufenster für Chinas technologische Innovationen. Ein besonders bemerkenswerter Humanoider bei der Veranstaltung war der Tiangong Ultra, ein sportorientierter Humanoider, der von X-Humanoid entwickelt wurde. Der Tiangong Ultra belegte unter seinen robotischen Konkurrenten den ersten Platz mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12 Kilometern pro Stunde (7,56 mph).

Im Robotik-Innovationszentrum wurden den Journalisten auch eine Reihe anderer Prototypen gezeigt. Dazu gehörten Roboter, die für repetitive Aufgaben konzipiert waren und dabei wechselnden Umgebungen und menschlichen Eingriffen ausgesetzt waren. Dies diente dazu, die Fähigkeiten der Humanoiden zu testen, die für ihren Erfolg in realen Szenarien wie Reinigung oder Lieferung entscheidend sind.

Bei einer Demonstration bewegte oder griff ein Mitarbeiter wiederholt ein Stück Müll, das ein Roboter aufheben wollte. Als Reaktion darauf passte der Roboter seine Bewegung an, korrigierte seinen Ansatz und führte die Aufgabe aus. Dieses adaptive Verhalten, das als „selbstkorrigierend“ beschrieben wird, ist eine wichtige Fähigkeit bei der Entwicklung humanoider Roboter für alltägliche funktionale Aufgaben.

Liang wies darauf hin, dass solche Maschinen in Umgebungen, die für menschliche Arbeiter entweder unwirtlich oder langweilig sind, immens nützlich sein könnten. Während Automatisierung bereits Teil des Herstellungsprozesses ist, würde der Einsatz von humanoiden Robotern den Prozess rationalisieren, da die Roboter ohne Bedarf an spezialisierter Infrastruktur neben Menschen arbeiten würden.

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Hannah Collymore

Hannah Collymore

Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung im Bloggen und in der Berichterstattung über Events im Krypto-Bereich. Bei Cryptopolitan arbeitet sie an der News-Seite und berichtet sowie analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Krypto-Regulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat ihr Studium an der Arcadia University mit einem Abschluss in Betriebswirtschaft abgeschlossen.

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