Die Human Rights Foundation (HRF) hat in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt gegeben, dass sie 20 verschiedene Projekte weltweit mit insgesamt 7 BTC fördern wird. Die Finanzierung ist Teil der jüngsten Förderrunde des Bitcoin Development Fund der Organisation.
In der letzten Förderrunde des Bitcoin Development Fund im Jahr 2022 vergab die HRF 325.000 US-Dollar an verschiedene Projekte weltweit. Dieses Jahr hat die Organisation ihre Fördermittel deutlich erhöht und laut einer Pressemitteilung an das Bitcoin Magazine 7 BTC (umgerechnet etwa 706.000 US-Dollar) an zwanzig Projekte weltweit vergeben.
Der Bitcoin -Entwicklungsfonds der HRF konzentriert sich auf die Förderung von Projekten, die das Bitcoin Ökosystem stärken. Sein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Regionen, in denen Menschen unter schwierigen Bedingungen leben. Das Programm finanziert Projekte, die Dezentralisierung, Datenschutz und Bildung fördern, und hat zum Ziel, Einzelpersonen und Gemeinschaften, die repressiven Regimen ausgesetzt sind, zu stärken.
HRF reicht die Hand
Die Garantien für den Bitcoin -Entwicklungsfonds der HRF beziehen sich auf Projekte in Lateinamerika, Asien und Afrika, die sich auf die technische Ausbildung in Regionen mit autoritären Regierungen konzentrieren.
Die Organisation gab nicht bekannt, wie viel jeder einzelne Empfänger dieser Runde erhalten wird. Sie teilte jedoch mit, dass die 20 ausgezeichneten Projekte insgesamt 7 BTC unter sich aufteilen werden.
Zu den Gewinnerprojekten dieser Runde gehören Stratum V2 Reference Implementation (SRI), eine Open-Source-Software, und Public Pool, ein Open-Source-Mining-Pool. Beide Projekte zielen darauf ab, Bitcoin zugänglicher und dezentralisierter zu machen.
Zu den weiteren Projekten gehören UI/UX-Design für Bitcoin Core, No BS Bitcoin, Tando, YakiHonne und viele mehr. Jedes dieser Projekte trägt in seinem jeweiligen Bereich zur Zugänglichkeit und Dezentralisierung von Bitcoin bei.
HRF belohnt Menschen, die alle Wahrscheinlichkeiten überwinden
Zu den Empfängern des 706.000-Dollar-Zuschusses gehören Naiyoma und Daniella Brozzoni. Naiyoma ist die erste weibliche Bitcoin Core-Entwicklerin aus Afrika. Kenia, Naiyomas Heimatland, hat Fälle von Wahlautoritarismus erlebt. Finanzielle Freiheit und Menschenrechte sind dort ebenfalls bedroht. Vor diesem Hintergrund setzt sich Naiyoma für die Schaffung eines offenen Finanzsystems ein, das auf Transparenz, Freiheit und Fairness basiert. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Prüfung von Pull Requests, die Behebung von Fehlern durch neue Pull Requests und die Verbesserung Bitcoin Core-Codebasis. Die Mittelzuweisung des HRF soll ihre Arbeit an der Weiterentwicklung Bitcoin Core unterstützen.
Daniella Brozzoni ist ebenfalls Entwicklerin. Sie hat zuvor am Bitcoin Development Kit (BDK) mitgewirkt, einer Softwarebibliothek zur Entwicklung plattformübergreifender Bitcoin Wallets. Wie Naiyoma konzentriert sich auch Daniella nun auf Bitcoin Core. Zu ihren Aufgaben gehören die Prüfung wichtiger Pull-Requests, die Entwicklung neuer Funktionen und die Verbesserung der Testabdeckung.
Die Arbeit dieser engagierten Entwickler wird zur Dezentralisierung von Bitcoin beitragen und es dadurch zugänglicher, sicherer und widerstandsfähiger machen.

